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USA: Nach brutalen Hirichtungen wollen viele Bundesstaaten Todesstrafe abschaffen

Der Mörder Dennis McGuire wurde in dem US-Bundesstaat Ohio hingerichtet und es dauerte brutale 26 Minuten bis das umstrittene Gift zu wirken begann und seine Qual beendete (ShortNews berichtete).

Der Fall hat eine neue Diskussion über den moralischen, aber auch politischen Sinn der Todesstrafe in den USA entfacht und immer mehr Bundesstaaten sind für die Abschaffung dieser.

"Wir alle sollten uns empören", so Steven Hawkins, der US-Geschäftsführer von Amnesty International (AI): "Die ganze Welt sollte gut aufpassen, wie Menschen in den USA hingerichtet werden."


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Todesstrafe, Abschaffung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 11:46 Uhr von Jaecko
 
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Ich frag mich grad, warum die Täter immer besser behandelt werden sollen als deren Opfer...
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27.01.2014 11:54 Uhr von Jem110
 
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d.h. "Hinrichtung"

grüße
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27.01.2014 12:06 Uhr von Perisecor
 
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Die Todesstrafe auf Bundesstaatsebene, um die es hier geht, kann durch Volksentscheide eingeführt und abgeschafft werden.



Ob jemand bei der Durchführung der Todesstrafe leidet ist mir hingegen völlig egal - so lange dieses Leid nicht absichtlich als Folter herbeigeführt wird.
Dies war in Ohio nicht der Fall.

Dennis McGuire hat eine hochschwangere 22-Jährige entführt, vergewaltigt und ermordet.



Die meisten meiner Bekannten sind übrigens auch nicht darüber empört, dass die Hinrichtung so lange gedauert hat, sondern darüber, dass sich die Kinder dieses Verbrechers medial aufspielen.
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27.01.2014 12:30 Uhr von DrGonzo87
 
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Das wäre natürlich eine begrüßenswerte Entwicklung. Mal sehen was die Zukunft bringt.

""Wir alle sollten uns empören", so Steven Hawkins, der US-Geschäftsführer von Amnesty International (AI): "Die ganze Welt sollte gut aufpassen, wie Menschen in den USA hingerichtet werden.""

Nun, es war sicherlich nicht beabsichtigt, dass es zu derartigen Komplikationen bei der Vollstreckung der Todesstrafe kam, aber natürlich wurden sie in Kauf genommen. Schließlich ist es bei weitem nicht das erste Mal, dass es bei einer Hinrichtung durch die Giftspritze zu Komplikationen kommt. Dennoch ist der Verweis auf den Ablauf der Todesstrafe gerade in den USA unangebracht, da hier nun wirklich alles versucht wurde, um diesen möglichst human zu gestalten. Dennoch bleibt die Todesstrafe an sich menschenfeindlich, egal in welcher Form sie vollstreckt wird, weswegen eine Diskussion über die Art der Vollstreckung meiner Meinung nach müßig ist.
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27.01.2014 18:40 Uhr von wombie
 
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Im Grunde waeren mir Hinrichtungen egal und auch duraus fuer bestimmet Taten recht und billig.

Das Problem ist nur folgendes: Justizirrtuemer passieren nunmal. Den falschen umbringen ist eben nicht mehr recht sondern nurnoch glatter Mord fuer den dann konsequenterweise mindestens die Geschworenen ebenfalls exekutiert werden muessten. Waere das so geregelt gaebe es wohl auch weniger Todesstrafen.

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