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Historiker kritisieren deutsche Schulbücher: Holocaust zu ungenau behandelt

Obwohl in deutschen Schulbüchern der Holocaust quantitativ immer mehr behandelt wird, mangelt es offenbar an der Qualität der Informationen.

Historiker kritisieren, dass das Thema zu ungenau behandelt würde. Es steht zum Beispiel darin, dass die Juden ihr Leben verloren hätten und nicht präzise, dass sie gezielt ermordet wurden.

Aber nicht nur Deutschland wird kritisiert, auch andere Staaten, in denen das Thema zum Teil gänzlich ausgeklammert wird.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schule, Holocaust, Historiker
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 11:21 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -4
 
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Würde das was ändern? Ich bezweifle es! Die heutige Generation wächst mit dem "Töten" auf, geschichtliche Gegebenheiten werden entweder bagatellisiert oder verunglimpft. Oder es werden alte Theorien als neue Theorien der Masse verkauft.
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27.01.2014 11:29 Uhr von pjh64
 
+13 | -1
 
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Das was in Schulen zum Thema Holocaust passiert, könnte die NPD nicht besser machen.

Zugetexte bis der Kopf platzt bis zum 10ten Schuljahr in jedem Fach. Es ist absolut absehbar, daß der größte Teil der Schüler deswegen auf "Durchzug" stellt. Man braucht Schulabgänger ja nur mal zu fragen. Das Thema kommt ihnen zu allen Körperöffnungen raus, und eine ernsthafte Beschäftigung mit diesem Thema wird so wirkungsvoll verhindert.

Danke lieber Staat, daß du die Fehler deiner Vergangenheit so auch zu Fehlern der Zukunft machst und sie damit am Leben hältst.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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27.01.2014 11:36 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -0
 
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"Es steht zum Beispiel darin, dass die Juden ihr Leben verloren hätten und nicht präzise, dass sie gezielt ermordet wurden."

Das stimmt doch hinten und vorne nicht.
Jedem Schüler wird mindestens dreimal in seiner Schullaufbahn über Wochen eingetrichtert, dass die Juden von den Nazis umgebracht wurden und die Art und Weise wird ebenfalls im Unterricht oder in x-verschiedenen Ausflügen genauestens dargelegt.

Gibt es denn Schüler, die NICHT irgendein KZ besucht haben?

Kaum einer kann die Staaten Europas aufzählen, aber dass die Juden gezielt ermordet wurden, weiß wohl jeder.
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27.01.2014 11:42 Uhr von artefaktum
 
+0 | -9
 
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@pjh64

"Zugetexte bis der Kopf platzt bis zum 10ten Schuljahr in jedem Fach."

Ich hab Drittes Reich im Geschichtsunterricht nie gehabt, bin nur bis zum WKI gekommen. Und das trotz Geschichtsunterricht bis zur 13. Klasse.
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27.01.2014 11:53 Uhr von pjh64
 
+7 | -0
 
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Artefaktum:

Wann bist du zur Schule gegangen?
Zu meiner Zeit (1990-2004/NRW) war das festes staatliches Programm in jedem Fach.

Zum ersten Weltkrieg gab es sogut wie garnichts, erst in der Oberstufe, und selbst da konnte nicht ein Lehrer einleuchtend erklären, was die Ermordung Franz Ferdinands mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges zu tun hatte. Das wurde verkürzt auf: Attentat von Sarajevo -> Ausbruch des 1. WK.
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27.01.2014 12:00 Uhr von