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Historisches Raubvermögen: Kirchen in Deutschland horten 430 Milliarden Euro

Der deutsche Politologe und Humanist Carsten Frerk schätzt das Vermögen der katholischen und evangelischen Kirchen in Deutschland auf etwa 430 Milliarden Euro. Gleichzeitig zieht die evangelische Kirche jährlich 160 Millionen Euro an Amtshilfe des Staates ein.

Das Vermögen konnten die Kirchen durch die Jahrhunderte durch verschiedene Einnahmequellen wie den Zehnt, Leibeigenschaften und verschiedenen Dienstbarkeiten an Bauern erwirtschaften. Die Säkurlarisation ergab nur eine geringe Rückzahlung von erbeuteten Reichtümern.

Heute erhalten die Kirchen etwa eine halbe Milliarden Euro aus Kirchensteuern. Zusätzlich werden beispielsweise kirchliche Kindergärten, Krankenhäuser und Seniorenheime durch den Staat subventioniert.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Euro, Milliarden, Katholische Kirche, Evangelische Kirche
Quelle: duckhome.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 13:24 Uhr von maxyking
 
+27 | -6
 
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Noch verstörender ist das die gesamte Geschichte auf der Annahme einer höheren Macht die noch nie einen Beweis ihrer Existenz gegeben hat basiert. Mann sollte doch meinen das in all den Jahren mal jemand auf die Idee gekommen wäre zu sagen beweist euren Scheiß oder verpisst euch und ich behalte meine Kohle.
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27.01.2014 13:42 Uhr von Herribert_King
 
+10 | -20
 
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27.01.2014 14:23 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+4 | -7
 
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Mit dem "historischen Raubvermögen" lehnt sich aber jemand ganz schön weit aus dem Fenster...

Na dann mal Nägel mit Köpfen: Rückgabe aller eroberten Gebiete und gestohlener bzw. betrügerisch erworbener Besitztümer an die ursprünglichen Besitzer (rückwirkend bis zur Steinzeit)!

Ähm, ja...
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27.01.2014 14:37 Uhr von omar
 
+0 | -1
 
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Und Weltbild wird dicht gemacht. Da hätten die ruhig was subventionieren können.
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27.01.2014 14:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -9
 
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Seid froh, dass es diese Kirche gibt. Sonst wären wir im frühen Mittelalter vom Islam übernommen worden, der sich auf seinen Kreuzzügen bis zu uns ausdehnen wollte.
Und heute können wir ebenfalls froh sein, denn sonst würde an jeder Ecke ein Islamprediger stehen.
Was nicht heißt, dass die Kirche mit dem Geld auch mal was Vernünftiges tun könnte. Die Kirchengemeinden sind finanziell nämlich nicht gut gestellt.
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27.01.2014 14:40 Uhr von Teffteff
 
+8 | -1
 
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@ Jean_Luc_Picard
Von einer illusionären Rückgabe der Kirchengüter spricht nichteinmal die sehr kritische Quelle. Angeprangert werden hier meiner Meinung nach zu Recht, die riesigen Staatssubventionen trotz des immensen eigenen Vermögens. Gleichzeitig gibt es den Verstoß der grundgesetzlichen Trennung von Kirche und Staat durch die vom Staat eingezogenen Kirchensteuern. - Fangen wir also erstmal da an!
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27.01.2014 14:48 Uhr von maxyking
 
+9 | -3
 
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@ ThomasHambrecht

hätte sich die Gesellschaft schon im Mittelalter kritisch mit Glauben befasst wäre auch jeder Islamprediger hier gescheitert und ich hoffe du bist nicht der Meinung das die Islam Kreuzzüge ( ich bin mir nicht sicher aber ich denke das ist nicht das richtige Wort ) aufgehalten worden sind weil jemand an Gott geglaubt hat?
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27.01.2014 15:11 Uhr von ROBKAYE
 
+7 | -1
 
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Mein Reden... die katholische Kirche ist ein Konzern...

Vor allem kann immer noch verstehen, dass wir immer noch Kirchensteuern zahlen müssen, obwohl die Konfiszierung des Kirchenvermögens im 19. Jhrdt. doch nur Vermögen enteignet hat, was die kath. Kirche dem Volk über die Jahrhunderte durch hanebüchene Geschäfte wie dem Ablasshandel, dem Enteignen von Familien denen "Hexen" angehörten, etc. gestohlen hat.

Infos zu meinen Behauptungen:

http://www.faz.net/...

Gernot Hassknecht zur Kirchensteuer und der Enteignung der Kirchen im Jahre 1803:

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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27.01.2014 15:16 Uhr von opheltes
 
+1 | -1
 
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Wie heisst es denn nun jetzt: amen oder armen? :D
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27.01.2014 16:27 Uhr von uhrknall
 
+6 | -1
 
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Wie oft ich mich schon gefreut habe, dass ich an den Räuberverein seit Jahren keine Steuer mehr zahle...
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27.01.2014 16:34 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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Naja, Kirchensteuer zahlen die Leute ja freiwillig.
Was man mit dem vielen Geld alles Gutes tun könnt...
Livecounter Kircheneinnahmen nur von Deutschland: http://www.worldwide-datas.com/...
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27.01.2014 16:57 Uhr von magnificus
 
+2 | -1
 
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Und das ist NUR Deutschland!
Wahnsinn. Aber der Mensch braucht das wohl.
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27.01.2014 17:09 Uhr von daiakuma
 
+5 | -3
 
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EIN Grund, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin...

Das schäbige Stück Papier worauf dieser verstohlene, triefende Brief verfasst war, den der Pastor mir hinterher geschickt hat, um mir aufzuzeigen, was ich alles NICHT mehr darf, hätte er sich sparen können.

Ich wusste nicht mal, was ich alles gedurft habe o.O
War mir auch völlig latte, btw.

Er wär ja so bestürzt darüber, dass ich ausgetreten wäre und darüber, dass er mich nie persönlich kennen gelernt hätte und so weiter... so ein Geschwafel -.-

Nie habe ich was vom Kirchenbeitritt gehabt, wenn ich ehrlich bin. Die paar Mücken behalte ich demnach auch noch.

Das ist wie der Beitrag im Fitnessstudio:
Wozu bezahlen, wenn du eh nicht hingehst?

[ nachträglich editiert von daiakuma ]
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27.01.2014 17:16 Uhr von el_vizz
 
+4 | -2
 
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Und die vielen Missbrauchsopfer werden in Deutschland mit Summen abgespeist, die man nicht einmal Peanuts nennen kann...
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27.01.2014 17:16 Uhr von Lornsen
 
+6 | -2
 
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Dienstbarkeiten an Bauern? Kann mir ´mal einer die Stelle zeigen, wo ich anfangen darf zu lachen?

Wenn ein Waldbauer im Mittelalter nicht bereit war ein Stück von seinem Wald an die Kirche zu verkaufen, weil diese ein Auge darauf geworfen hatte, war das so gut wie sein Ende.

Angeklagt weil mit dem Teufel im Verbunde. Peinliche Befragung (Folter) und Tod. In diesem Fall hatten die Erben keine Chance. Der gesamte Wald ging in den Besitz der Kirche über. Aus diesem Grunde sind über 50% des Waldbesitzes in den Händen der Kirche.

In Spanien sind es über 90% des Waldbestandes.
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27.01.2014 17:46 Uhr von DoctorWho
 
+5 | -1
 
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Mein Zentralrat ist empört!
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27.01.2014 18:48 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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@ daiakuma

Du wirst in der Hölle schmoren, das Geld nimmt Dir Gott dann doch noch ab.
Früher wärst Du von der Kirche gefoltert worden und getötet für Deine Ansichten.
Deshalb: Schenke dem Verein doch Dein Geld.
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27.01.2014 20:16 Uhr von el_vizz
 
+3 | -1
 
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@1-2-3-deins: In dem Artikel geht es um Kirchen in Deutschland. Kein Grund, abzulenken.
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28.01.2014 09:21 Uhr von dashandwerk
 
+4 | -1
 
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In den 430 Milliarden sind aber die Gebäude Werte mit eingerechnet.

Das ist nicht auf dem Konto der Kirchen.

Alleine was der Kölner Dom im Jahr an Unterhalt und Sanierung kostet würde den Etat der Stadt sprengen.

Die 160 Millionen vom Staat gehen hauptsächlich für Schulen, Kitas und Krankenhäuser drauf.
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28.01.2014 10:57 Uhr von GroundHound
 
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@Jean_Luc_Picard: Es geht lediglich darum, dass man sich der Tatsache bewusst ist, wie dieses Vermögen entstanden ist
Nur ganz Wenige verlangen eine Rückgabe, die natürlich unsinnig ist. An wen soll der Zehnte, der die Kirchen Jahrhunderte lang eingetrieben haben, ausgezahlt werden?
Die meisten historischen Vorgänge kann man nicht mehr rückgängig machen.
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28.01.2014 12:53 Uhr von Trallala2
 
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"Raubvermögen"

Also ich will nicht behaupten, dass da alles in allen Einzelheiten sauber ist, aber im Grunde ist das einzige womit die Leute nicht klarkommen der Fakt, dass die Kirche besser wirtschaften kann. Über 100 Jahre betrachtet kann eine Organisation einiges an Vermögen anhäufen. Hier sprechen wir aber von 2000 Jahren. Wenn einer vor 600 Jahren dachte seine Sünden auszukaufen und der Kirche ein Stück Land schenkte, dann war das seine Entscheidung. Dann ist das Land aber auch seit 600 Jahren im Besitz der Kirche. Und solche Schenkungen summieren sich über die Welt gesehen und über 2000 Jahre. Da muss man nicht viel rauben.

Dass die Kirche irgendwann den richtigen Pfad verlassen hat und sich hat korrumpieren lassen, z. B. das mit dem Zehnten, das ist ein anderes Thema, aber ansonsten sehe ich da kein Problem.

@Teffteff
"Gleichzeitig gibt es den Verstoß der grundgesetzlichen Trennung von Kirche und Staat durch die vom Staat eingezogenen Kirchensteuern."

Ich sehe da keinen Verstoß. Irgendwann in der Vergangenheit wurde ein Vertag abgeschlossen. Hier erfüllt der Staat im Grunde nur einen Vertrag, das hat mit Religion und Kirche direkt nichts zu tun.

Man kann kritisieren, dass irgendwann mal der Vertrag abgeschlossen wurde, aber das ist ein anderes Thema. Der Staat zieht also die Kirchensteuer nicht ein, weil er einer Kirche dient, sondern weil er einen Vertag erfüllt. Natürlich kann man auch hier kleinlich sein und meinen, dass das trotzdem nicht geht, aber Verträge sind nun mal Verträge. Und wenn der Staat anfängt Verträge zu brechen, warum soll er sich dann auch an das Grundgesetz halten? Ist auch nur ein Vertag.

@maxyking

"hätte sich die Gesellschaft schon im Mittelalter kritisch mit Glauben befasst wäre auch jeder Islamprediger hier gescheitert und …"

Du klingst wie ein kleines Mädchen: "hätte die Oma eine Bart, wäre sie der Opa". Würde sich die heutige Gesellschaft kritisch mit der Werbung auseinandersetzten, wäre RTL & Co. pleite. Hätte, hätte, hätte. Das Problem bei Atheisten ist, sie denken die Menschen sind zum Glauben gepresst worden. Das war aber eine freiwillige Angelegenheit. Die Kirche hat nur die Nachfrage bedient. Selbst bei der Reformation und dem Krieg ging es nicht um Atheismus, sondern die Wahl des Glaubens.

Meine persönlich kleine Theorie besagt, dass ohne z. B. der kath. Kirche die Menschen noch radikaler gedacht hätten. Die Katharer (die Inquisition lässt grüßen) waren keine Leute die weniger glauben wollten, ihre Ansichten waren weit radikaler. Auf jeden Kritiker mit dem sich die Kirche auseinandersetzte, kamen drei, denen die Menschen folgten, weil sie radikaler waren. Die Hexenverfolgung ist nur ein Beispiel. Sie kam nicht aus der Mitte der Kirche, sie kam von radikalisierten Predigern.

Radikaler Glaube kam also immer von den Menschen. Selbst heute würde ein Hassprediger nur vor sich her reden, würde er nicht vielen Menschen nach deren inneren Überzeugung reden. Hassprediger bestärken die Leute nur in dem was sie schon immer glaubten. Auch Atheisten sind da keine Ausnahme. Siehe z. B. Richard Dawkins. Als South Park in etwas verarschte, gab es einen großen Aufschrei. Warum eigentlich? Wieso sind auch Atheisten so auf einen Menschen fixiert? Weil sie sich im Grunde nicht von einem Islamisten unterscheiden. Sie hören dem zu der sie in ihrem Denken bestärkt.

"… ich hoffe du bist nicht der Meinung das die Islam Kreuzzüge ( ich bin mir nicht sicher aber ich denke das ist nicht das richtige Wort ) aufgehalten worden sind weil jemand an Gott geglaubt hat?"

Doch. Ich bin zwar nicht ThomasHambrecht, trotz dem vertrete ich die gleiche Meinung. Europa war Christlich, man half sich untereinander. Die Sache war klar - das war eine Expansion. Selbst wenn heute nicht das eigene Land bedroht war, es wäre nur eine Frage der Zeit. Der Glaube hat zu einem Wir Denken geführt in Europa.

Ich erwarte nicht, dass du das verstehst, denn ich hab mal versucht einer Veganerin zu erklären, dass sie essen soll was sie will, aber vermutlich ihr Baby mit der Ernährung schädigt. Ich hätte mir das sparen können. Menschen die an etwas glauben kriegt man nicht von dem Gegenteil überzeugt.

Auch die meisten Atheisten sind in ihrem Denken radikaler als die Theisten. Und sie sind auch noch stolz drauf. Denn, im Gegensatz zu allen anderen Menschen sein Beginn der Zeit, glauben sie sich nicht zu irren ;)
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28.01.2014 16:17 Uhr von Dillenger
 
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HORTEN welch wunderbares Wort für diesen kriminellen Verein. Mit welchem Recht will sich die evangelische Kirche arm rechnen lassen wenn es um die Unterhaltung ihrer Kitas geht???Ekelhaft dieser Verein!
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28.01.2014 16:58 Uhr von bemo01
 
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Diese "kriminellen Vereine" (katholisch, evangelisch, neu-apostolisch) unterhalten in meinem Wohnort (250.000 Einwohner) 59 Kindergärten.
Die Stadtverwaltung betrachtet das mit Argwohn... immerhin, man weiß ja nie so genau,... und überhaupt, was wird da eigentlich gemacht,... und fühlen sich nicht arme Migrantenkinder diskriminiert...
Bevor Sie jetzt begeistert Beifall klatschen, beantworten Sie mir folgende Frage: Warum, verdammt nochmal, unterhält diese Verwaltung nur 16 Kitas, rechnet aber die anderen Einrichtungen gerne mit in die gesetzlich garantierte Versorgung ein??

[ nachträglich editiert von bemo01 ]
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01.02.2014 22:37 Uhr von Velbert3
 
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Vermögen heisst vor allem Eigentum. Eigentum ist nur so viel wert, wie man dafür bekommt. Wenn man bei einem Eigenheim 350.000 Euro als Wert angibt, aber beim Verkauf nur 200.000 Euro tatsächlich erhält, nutzt einem ein potentieller Wert von 350.000 Euro auch nichts. Zudem muss sich erst einmal ein Käufer für die Immobilien finden.

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