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EU-Kommissarin Viviane Reding geht der Netzausbau in Deutschland zu langsam

Der EU-Kommissarin Viviane Reding geht der Netzausbau unter anderem in Deutschland zu langsam von statten.

"Heute hinken Deutschland und die Mehrzahl der EU-Staaten beim Netzausbau deutlich hinterher. Dabei hören die Netze doch nicht am Rande eines Landes auf", so Reding. Man bräuchte ein konkurrenzfähiges Internet in ganz Europa, so Reding weiter.

Die Bundesnetzagentur in Deutschland hat im Dezember verkündet, dass die Investitionen der Konzerne den Höchstwert von Investitionen in Höhe von 7,2 Milliarden Euro aus dem Jahr 2008 nicht mehr erreicht hätten. 2013 wurden 6,3 Milliarden Euro in den Ausbau gesteckt.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, EU, Netzausbau, Viviane Reding
Quelle: www.golem.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2014 10:14 Uhr von Marco Werner
 
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Was nützt einem eine 100MB-Leitung,wenn die Provider mit der Drosselung ab einem gewissen Datenvolumen liebäugeln ? Ich kauf schließlich auch keinen Ferrari, mit dem ich nur 1,5h im Monat mit Fullspeed fahren kann und der sich dann auf 30kmh drosselt :-D
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27.01.2014 10:19 Uhr von smart1985
 
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Also bei uns bauen die aus
Kevelaer Fertig - Geldern fast fertig - Goch märz 2014 - Kleve fertig - alles 100 Mbits und 200 Mbits Glasfaser auch kleine dörfer wie pfalzdorf - kessel - Asperden und CO werden erschlossen :) Bis April haben wir überalls 100 mbits .....

Nachteil Tarif gibt es nur bei der telekom und auch nur ein volumen von 400 GB aber naja
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27.01.2014 10:21 Uhr von Suffkopp
 
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Drosselung ... blablabla .... Drosselung

Immer dieses "von sich selber ausgehen". Manche auf dem Land wären wohl froh wenn sie mehr Speed bekommen und die machen sich gewiss keine Gedanken ob eine Drosselung nun wann, wie, wie oft, warum kommt
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27.01.2014 11:51 Uhr von War_mal_Rocker
 
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nicht nur auf dem Land..die reißen auch bei uns in der Gegend ständig die Straßen jedes Jahr auf das neue auf..aber mal so nen Kabel mit verlegen..nach dem Motto "wenn alles mal fertig gestellt ist...jetzt legen wir nen Kabel.."achso jetzt wieder die strasse auf reißen;) aber vermute mal das der ungenutze Flughafen in Berlin die beste Leitung in Deutschland hat..

[ nachträglich editiert von War_mal_Rocker ]
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27.01.2014 16:24 Uhr von SilverTigress
 
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aber Recht hat sie... zum Teil hören die Netze ja schon innerstädtisch auf....

Der Rest der Welt baut die Netze aus und kann dafür mehr Geld ("mehr" ist wie bei uns normaler Tarif) für diese Leistung verlangen. Jemand der mit 200mbit surfen möchte zahlt halt mehr wie jemand mit 50mbit.

In Deutschland werden die alten Kupfernetze weiter benutzt und mittels künstlicher Verknappung (Drosselung) gedroht. Hier zahlt man dann eben viel dafür, dass man trotz grottigen, teuren Tarifen bis zum Ende des Monats überhaupt noch surfen kann.

Ich habe eine 6mbit Leitung, Kabelanschluss gibt es im Umkreis von 500 Metern nicht, dabei sind es gerade mal 2km bis zum Zentrum. Und der Witz dabei ist, dass meine Stadt die erste mit öffentlichem WiFi im Zentrum ist und auch noch Stolz drauf ist!! Die Bewohner am Rand der Stadt kriechen dabei mit Krücken im Internet herum und die Dörfer ringsum haben teils 100mbit oder wenigstens Kabelanschluss für 50mbit+.

Natürlich gibt es Leute, die noch ärmer dran sind was Internetanschluss betrifft... aber da sieht man mal eben wieder, dass nur etwas gemacht wird, wenn man sich selbst (wie die Stadt) profilieren kann, hauptsache Image!!! ...Wifi schön und toll, aber was ist mit dem Rest der Bevölkerung.....?

[ nachträglich editiert von SilverTigress ]
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27.01.2014 16:53 Uhr von pjh64
 
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Leute, beschwert euch doch nicht über mangelnde Anbindung.

Wer in einem Gebiet wohnt, wo die Anbindung grottig ist,
wird die Anbieter nicht bewegen können "unwirtschaftlich"
zu handeln.

Mit der Technik die heute bereits in den Haushalten vorhanden ist, wäre ein offenes und von Wegelagerei und Drosselung freies Netz absolut umsetzbar. Fordert es. Fördert es. Entwickelt es und hört endlich auf jenen das Geld in den Arsch zu blasen, denen egal ist mit welcher Geschwindigkeit ihr im Netz rumkraucht.

Es liegt nur an euch, die nötige Technik ist bereits vorhanden, überall einsetzbar und das für´n Appel und ´n Ei.

Es ist sowieso ein Unding, daß Internetdienstleister ihr Unwesen treiben können, in Zeiten, wo es teurer ist, jemanden vom Internet abzukoppeln, als ihn anzubinden.

Von den Dienstleistern braucht ihr nichts erwarten, ihr seid gefragt.
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27.01.2014 17:16 Uhr von SilverTigress
 
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@ pjh64

also entweder ein öffentliches WiFi ausbauen und verwalten oder dafür knapp 200 Haushalte mit ordentlichem Netz zu versorgen....
In der heutigen Zeit ist eben das oberflächliche Image deutlich wichtiger als die wirklich vorhandenen Bedingungen ;)

Es wurde ja bereits gefordert, und wäre auch möglich relativ kostengünstig umsetzbar... sofern denn "alle" mitmachen würden.
Aber durch die "Trittbrettfahrer" (ala: warum soll ich bezahlen, wenn es sowieso großflächig umgesetzt wird und ich es kostenlos erhalte --> Netzanbindung als öffentliches Gut) ist so ein Unterfangen in privater Absicht zum Teil für viele nicht mehr bezahlbar.

Aber zurück zum Thema, ich will mich ja eigentlich nicht beschweren.
Ich wollte lediglich aufzeigen, dass es möglich sein könnte, die Netze weiter auszubauen, indem man auf diese scheinheilige Fassadengeierei wie öffentliches WiFi verzichten würde.
Es geht voran, wenn die richtigen Leute in der Politik sitzen würden! Welche die auch wirklich was fürs Volk machen und nicht nur Werbung für sich selbst machen.

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