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Australien: Pilot einer Cessna ohnmächtig - Passagier (19) übernahm Steuer

Kurz nach dem Start einer einmotorigen Cessna in Forbes, im Staat New South Wales, wurde der Pilot (61) ohnmächtig. Der junge Passagier, Troy Jenkins, war über den plötzlichen Ausfall zunächst geschockt.

Dem 19-Jährigen blieb nichts anderes übrig, als die Steuerung des Flugzeugs zu übernehmen. Eine halbe Stunde kreiste er nach dem Rückflug zum Startairport über Forbes. Glücklicherweise kam der Pilot wieder zu Bewusstsein. Beide brachten die Cessna wieder sicher zur Landung.

Hinterher erzählte der Fluglaie, dass er erst erschrak. Dann dachte er nur mehr daran, sie beide zu retten. Als der Pilot aufwachte, habe der ihm dann die genaue Richtungsweisung übermittelt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Steuer, Australien, Pilot, Passagier, Cessna
Quelle: www.20min.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2014 19:59 Uhr von Tuvok_
 
+8 | -3
 
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Beeindruckend allerdings ist die Cessna ja wirklich eines der am einfachsten zu fliegenden Flugzeuge... quasi der VW Käfer der Lüfte...
Wäre das in einem Heli passiert... puhhh als Laie hält man den nicht so einfach in der Luft
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26.01.2014 20:34 Uhr von xDP02
 
+3 | -1
 
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Ich bestreite das es so schwer ist die Cessna in der Luft zu halten, solange man grob die Funktionsweise kennt und sich vorsichtig mit der Sensibilität der Steuerelemente befasst.
Beim Landen hingegen kann schon mehr schiefgehen, aber auch das halte ich nicht für unmöglich.
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26.01.2014 20:49 Uhr von TimeyPizza
 
+0 | -3
 
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@Originell
So ein Flugzeug in der Luft halten ist total einfach. Man muss lediglich gerade aus weiter fliegen, denn die Geschwindigkeit war ja vorher eh schon da. Total einfach.

Wäre das beim Start oder bei der Landung passiert, wäre das nicht so glimpflich ausgegangen.
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26.01.2014 21:34 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -1
 
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"Eine halbe Stunde kreiste er nach dem Rückflug zum Startairport über Forbes"
Nicht unrealistisch, so ein einfaches Flugzeug ist recht leicht zu handeln.
Trotzdem hätte das ganze auch anders ausgehen können..., Glück gehabt.
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27.01.2014 06:35 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Das schwierigste beim Fliegen sind Start und Landung. Ich lasse hier die Drehflügler außen vor. Flugzeuge müssen so konzipiert sein, dass sie aus einer abnormalen Fluglage sich bei ausreichender Höhe ohne Einwirkung des Piloten wieder in Normalfluglage begeben. Voraussetzung ist allerdings, dass der Pilot das Flugzeug nach dem Start und Erreichen seiner Flughöhe richtig ausgetrimmt hat. Diese Voraussetzung gilt nicht für Kunstflugmaschinen. Ich weiß nicht mehr wie viele Flugschüler ich ausgebildet habe, aber eines kann ich bestätigen, dass alle ausnahmslos bei 1. Start das Flugzeug in Normalfluglage halten konnten.
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27.01.2014 11:08 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Bin mal mit einem Verwandteh geflogen, der mir dann für ein paar Minuten nach dem Start das Steuer überlassen hat. Das war so überhaupt kein Problem...schön getrimmt konnte ich die Maschine auch bei starkem Seitenwind auf Kurs halten.

Was den gesundheitlichen Zustand des Piloten hier in der News angeht. Da steckt man leider nicht drinn. Nach oben erwähnten Flug bekam ich bei Gesprächen von ein paar Piloten mit, dass einer ihrer Kollegen vor kurzem Tod im Hotelzimmer aufgefunden worden sei (Herzversagen). Dabei war er erst vor kurzem von einem Arzt für die Flugtauglichkeit untersucht worden und hatte diese mit Bestwerten abgeschlossen....alleine schon wegen sowas hab ich mir beim Flug mit meinem Verwandten genau angeschaut, was er macht, damit ich ggf. die Maschine auch wieder runter kriege....die Landung schien mir dann auch irgendwie einfacher, als der Start...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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27.01.2014 14:10 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Der Schmu 2.0

Wenn es dir so scheint, dass die Landung einfach.er ist als der Start dann kann man nur sagen der Schein trügt. Wenn du auf der Rollbahn bist und beschleunigst und dann bei Mindestgeschwindigkeit abhebst, die Maschine nicht überziehst, dann ist der Start vorbei. Bei der Landung ist es so, dass man dass Flugzeug so lange in der Luft halten muss, bis kurz vor dem abreißen der Strömung an den Tragflächen, dabei aber in geringster Bodennähe sein sollte um keine Bumslandung zu machen. Und die Einschätzung wie hoch man kurz vor dem Aufsetzen ist, bedarf einige Uebung.
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27.01.2014 17:28 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -0
 
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@langweiler48

Ich bin auch Flugschüler und kann das nur bestätigen. Flugzeug in der Luft halten ist eigentlich total einfach sofern die Technik nicht versagt. Vor ein paar Wochen hab ich das sogar bei üblem Wind gemacht. Das macht die Sache dann ein wenig spannend (vorallem wenn man erst ein paar Flugstunden hinter sich hat :D), aber nicht unmöglich.

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