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Köln: Bespuckt und geschlagen - Fahrer packen aus: So krass ist der Job bei der KVB

Norbert Esser ist von Beruf Vize-Betriebs- und Verkehrsleiter bei den Kölner Verkehrsbetrieben. Einmal in der Woche gibt es Treffen mit den Fahrern und da kommt Erschreckendes zu Tage.

So kommt es immer wieder zu Übergriffen auf die Fahrer. Sie werden nicht nur bespuckt und geschlagen, sondern auch mit Eiern beworfen. Viele müssen deshalb in psychologische Behandlung.

Fahrerinnen werden dagegen oft schlimm beleidigt. Esser beklagt zudem, dass die Fahrer in Notsituationen nur selten Hilfe von den Fahrgästen bekommen. Die meisten sehen lieber zu, dass sie schnell wegkommen, um in nichts hineingezogen zu werden.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln, Fahrer, Job, Beleidigung, Busfahrer, Erfahrung, KVB
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2014 10:12 Uhr von Borgir
 
+25 | -5
 
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Schande über die vielen Leute, die sich das ansehen ohne einzugreifen.
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26.01.2014 10:46 Uhr von Floppy77
 
+11 | -6
 
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"Die meisten sehen lieber zu, dass sie schnell wegkommen, um in nichts hineingezogen zu werden."

Im Gegenzug werden auch oft andere Fahrgäste bepöbelt oder geschlagen, wo dann der Fahrer weg schaut.
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26.01.2014 10:47 Uhr von heinzinger
 
+12 | -0
 
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Ich würde einfach abschließen und gehen. Die Leute fahren ja in der Regel Bus um von A nach B zu kommen. Wenn sie meinen sie müssten den Fahrer beschimpfen (warum auch immer, mir leuchtet sowas nicht ein), können sie selbst sehen wie sie weiter kommen.
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26.01.2014 10:56 Uhr von bigX67
 
+5 | -22
 
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26.01.2014 11:05 Uhr von WolfGuest
 
+14 | -0
 
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"warum die handy-generation aber nicht einfach die cops ruft, ist mir auch ein rätsel."
ist doch klar: es ist wichtiger, das ganze mit dem handy zu filmen und es auf youtube hochzuladen!
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26.01.2014 12:04 Uhr von Devilsman
 
+2 | -1
 
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Wusste gar nix, das im Rheinland auch so viele Prolls rumlaufen...dafür ist doch eher das Ruhrgebiet bekannt. Aber bei Pfefferspray und Schlagstock würde ich gerne mal austesten inwieweit "diese" Freaks noch die grosse Klappe haben.
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26.01.2014 13:24 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -0
 
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Früher hätte ich allen, die hier was gegen Köln sagen, als gebürtiger und hier lebender Kölner was anderes erzählt (um es mal freundlich auszudrücken). Aber mittlerweile muss ich euch leider recht geben. Der hohe Migrantenanteil ist aber nur ein Teil des Problems, denn das allein wäre nicht so schlimm. Da gibt es noch größere Probleme, was dann in der Summe das Leben zumindest im Innenstadtbereich nicht mehr schön macht. Je nach Viertel/Gegend hat man den Eindruck, sich am Ballermann, auf Ibiza oder Mykonos zu befinden.
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26.01.2014 13:31 Uhr von skipjack
 
+3 | -5
 
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Multi-Kulti sei dank.

#Oder wie es bei, in Fack ju Göthe so treffend hiess:
"Kanack mich nicht an"

##Nur das ist in Köln so. Ich kenne Leutz aus Berlin, die behaupten, es geht noch krasser...
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26.01.2014 13:40 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
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Da kommen aber viele Ursachen zusammen.

Ich komme aus einer Vorstadt von Köln und muss für Fernreisen immer durch Köln.

Bei uns fahren Busse. Da hab ich noch nie erlebt, das ein Busfahrer auch nur dumm angemacht wurde. Ich denke das liegt auch im Umgang der Busfahrer mit den Menschen.

Hier sagt dir keiner. "Du kannst doch wohl den Fahrplan lesen" wenn du fragst ob man Anschluss an Line xy hat.

Ist mir in Köln passiert.

Bei uns sagt mir der Fahrer das aus den Kopf oder schaut je nach dem ob er Zeit hat nach. Oder sagt dir : "Tut mir leid weiß ich nicht, ich fahre die Line normal nicht".

Die U-Bahn in Köln die ich manchmal benutze kommt mir vor wie ein Viehtransporter. Hin und wieder mal ein paar Hobby-Polizisten die dich (anständig aussehen im Anzug und mit Fahrkarte) dumm anmachen, wenn man da sitzt und auf eine Bahn wartet. Ist vor 2 Jahren in Köln passiert, einige Jugendliche fanden das irre komisch. Ich eher lächerlich.

Es mag sein, das das Gewaltpotenzial in Köln höher ist. Aber dazu gehören immer 2.

Aber ich sag euch auch ganz ehrlich. Ich bin immer heilfroh wenn ich in mein Nahverkehrszug nach Hause sitze.

Und da mein Zug nicht kastenförmig gebaut ist, sieht der von innen sogar aus wie ein Zug. Und ist relativ sauber.

Gruß

BIGPAPA
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26.01.2014 14:12 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -0
 
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Dann wird es Zeit, das immer 2 Private mitfahren um bei Übergriffen sofort und ohne mit der Wimper zu zucken, diese Typen aus dem Bus befördern und sofort der Polizei übergeben, mit den entsprechenden Anklagen. Rassismus, Sachbeschädigung und Androhen von Straftaten bis zur Durchführung. Das sollte eigentlich beim Richter Reichen um den Typen mal ne Paar Tausend Sozial stunden aufzubrummen, als Empfehlung Reinigung der Busse und Fahrsteige.
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26.01.2014 16:34 Uhr von eiischbinsnur
 
+3 | -1
 
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Sind die Fahrer in Köln zufällig Deutsche? Dann wundert es mich nicht.

In Frankfurt am Main sind die öffentlichen Busse mittlerweile längst privatisiert, das sind irgendwelche Sub-Sub-Unternehmer, und die einzigen, die zu diesen Löhnen überhaupt noch Bus fahen, sind tatsächlich türkischstämmige Fahrer.

Gerne auch mit Mullahbart oder Tätowierung, aber - das muss ich an dieser Stelle mal sagen - alle zu den Fahrgästen professionell bis freundlich und zuverlässig.

Und der Nebeneffekt: Mitr DEN Typen will sich überwiegend bestimmt keiner anlegen.

Als zB mal ein paar Jugendliche meinten, ihre Füße auf die Sitze zu legen, bekamen sie sofort einen SEHR deutlichen Anpfiff vom Fahrer - und gehorchten wie kleine Karnickel.

Als ein Fahrgast in meiner Anwesenheit mal den Busfahrer dumm anmachte, weil der Bus im Stau stand (!), bekam der Fahrgast nur die (m.E. vollkommen angemessene) Antwort, dass er gleich rausgeschmissen werde, wenn er noch weiter so rum stänkere. Und die Drohung klang sehr realistisch.

Hat eben alles seine zwei Seiten......

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