25.01.14 10:39 Uhr
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Europa: Niedrige Inflation gefährdet wirtschaftliches Gleichgewicht der Eurozone

Die Inflationsrate in Europa liegt derzeit bei 0,8 Prozent, wobei die Europäische Zentralbank davon ausgeht, dass diese im Jahr 2014 nur auf 1,3 Prozent steigen wird. Sollte sich der Ausblick verschlechtern, wird die EZB ihre Geldpolitik lockern.

Olli Rehn, EU-Währungskommissar, äußerte, dass die niedrige Inflation das wirtschaftliche Gleichgewicht in der Eurozone gefährden würde. "Damit dieser Anpassungsprozess gelingt, sollte der Preisauftrieb nahe des Zwei-Prozent-Ziels der Europäischen Zentralbank liegen", so Rehn.

Allerdings sei es für Krisenländer wie Spanien oder Griechenland wichtig, die Inflation niedrig zu halten. Damit könne man in diesen Ländern die Exporte ankurbeln, so Rehn weiter.


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WebReporter: Borgir