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Kliniklobby beschreibt AOK-Report über Behandlungsfehler als übertrieben

Der Lobbyverband der Kliniken beschreibt den Krankenhausreport der AOK als "unwissenschaftlich"und "nicht belegte Vorwürfe".

Die Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Meinung, dass die Annahme von 0,1% Todesfällen bei 19 Millionen Klinikfällen völlig falsch eingeschätzt wurde.

Nach Angaben der DKG wurden im Jahr 2012 insgesamt 4.862 Behandlungsfehler gutachterlich festgestellt. Aufgrund dieser Fehler gab es im Jahr 2012 122 Todesfälle.


WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenhaus, Report, AOK, Lobby, Behandlungsfehler
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2014 11:54 Uhr von amareZZa
 
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Konnte die Zahlen der AOK auch nicht wirklich glauben. Klar ist die DKG ein Lobbyverband aber trotzdem ist deren Argumentationskette schlüssig
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24.01.2014 12:32 Uhr von Tek-Dealer
 
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Die Zahlen der AOK sind 8 Jahre alt!
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24.01.2014 14:19 Uhr von NilsGH
 
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"Nach Angaben der DKG wurden im Jahr 2012 insgesamt 4.862 Behandlungsfehler gutachterlich festgestellt. Aufgrund dieser Fehler gab es im Jahr 2012 122 Todesfälle."

Also werden bei deren "Statistik" am anderen Ende der Zahlen gefischt: Bei diesen rd. 5.000 Behandlungsfehlern handelt es sich um die "gutachterlich festgestellten". Heißt: Die vermuteten bzw. nicht eindeutig nachweisbaren sind überhaupt nicht berücksichtigt. Außerdem sind es nur die Behandlungsfehler. Schließt das auch die mangelnde Hygiene ein, die zu schweren Entzüngungen und sekundäre Krankheiten führt? Wohl eher nicht ...
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24.01.2014 16:22 Uhr von bigpapa
 
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Die ganze Sache hat 2 Schönheitsfehler.

Wenn ein alter Mensch in einen Krankenhaus stirbt, wird in den seltensten Fällen eine Obduktion gemacht. Also wird auch selten festgestellt ob ein Behandlungsfehler vorliegt.

Der 2. Schönheitsfehler ist, das die von Gutachten reden. Und man weiß doch das der Nachweis eines Behandlungsfehler eine riesige Arbeit ist. Die dort angegebene Zahl gibt in mein Augen nur die offiziell festgestellten an. Die AOK geht aber von der Dunkelziffer aus.

Fakt ist. Ich hatte meine Mutter auf der Intensivstation gehabt. Alle paar Min, gab das Gerät Alarm (wegen schwerster Herzrhythmusstörungen). Bis da mal einer erscheint wäre sie wenn der Alarm Ernstfall wäre tot.

Die Frage die sich mir da stellt ist. Wäre das im Todesfall ein Behandlungsfehler, Pech, oder was auch immer. ?

Und hätte ich je den Hauch einer Chance einen möglichen Behandlungsfehler nachzuweisen. ? Ich denke nicht.

Fakt ist aber. Ich hab in der letzten Zeit öfters in Krankenzimmern bei Besuchen meiner Mutter Geräte Alarm geben hören. Und denke mir immer, es muss ein Grund geben warum die Teile nervig und laut Signal geben.

Fakt ist. ICH glaube die Zahlen der AOK. Und würde mich nicht im geringsten wundern wenn die in Wirklichkeit noch höher liegen würden.

Ich glaube aber auch, das diese Zahlen niedriger wären, wenn man nicht im Gesundheitswesen an der falschen Stelle sparen würde. Was nützt ein teures High-End-Gerät was Alarm gibt, wenn kein Personal da ist, was darauf reagieren kann.

Gruß

BIGPAPA

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