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Kanada: Zwei schwarze Frauen sprechen über ihre Erlebnisse in der Metal-Szene

Das kanadische TV-Magazin "16x9" hat die Stellung von schwarzen Frauen in der Metal-Szene beleuchtet. Hauptfigur in der Dokumentation "Black Metal" ist unter anderem Laina Dawes, Autorin des Buches "What are you doing here? A Black Woman´s Life And Liberation In Heavy Metal".

"Ich habe 2009 über Metallica im Air Canada Centre berichtet und das war einfach total verrückt. Da waren Typen, die Gorillageräusche machten, als ich vorbeilief. Einige Leute haben mich mit dem N-Wort betitelt", so Dawes.

In der Sendung spricht Dawes zusammen mit der Sängerin der Band "Judas Priestess", Militia, über ihre Liebe zum Heavy Metal und über ihre Erfahrungen mit ihrer Hautfarbe innerhalb der Szene.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kanada, Metal, Szene
Quelle: www.metal-hammer.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2014 09:58 Uhr von Borgir
 
+47 | -6
 
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Ich habe noch niemals seit ich mich in der Metal-Szene bewege (25 Jahre), erlebt, dass es zu irgendwelchen Anfeindungen gegen irgendjemanden gekommen ist. Klar, dumme Sprüche gibt es immer, aber nicht wirklich ernst gemeinte.
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24.01.2014 10:03 Uhr von atrocity
 
+7 | -12
 
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Könnte mir das eventuell bei so Viking Metal vorstellen, da ist das Publikum teilweise doch recht... arisch.

Aber generell könnte ich mir eher vorstellen das die Metaler neidisch sind weil sie nie so trve schwarz werden können wie ein Mitmensch mit dunkler Hautfarbe :D
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24.01.2014 10:20 Uhr von Bono Vox
 
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Ich bin auch gute 30 Jahre Metaller, aber ich kenne "persönlich) keinen farbigen, oder schwarzen. Was wir früher im Bekanntenkreis hatten waren ein paar Asiaten, da gabs aber keinerlei Anfeimdungen.

Vielleicht assoziieren die Typen einfach schwarz = hiphop.
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24.01.2014 10:43 Uhr von Tigoci33
 
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24.01.2014 11:07 Uhr von Rechtschreiber
 
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Ich kenne kein so friedfertiges Volk wie die Metaller. Wer mal auf nem fetten Fest war, weiß, dass man da mehr Bier geschenkt, als von irgendwelchen Typen dumm angelabert wird.

Und vor allem: Wenn mal im Mosh Pit einer auf dem Boden landet, kommen gleich 10 Arme und ziehen ihn wieder hoch, dann fragt man, ob alles in Ordnung ist, um sich danach wieder ordentlich zu pogen. Subber Sach :)
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24.01.2014 11:09 Uhr von Gierin
 
+2 | -0
 
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Da das Stichwort Judas Priest(ess) gefallen ist: Als seinerzeit Rob Halford sein Coming Out hatte, wurde der Metal - Szene auch eine "homphobe Grundhaltung" nachgesagt. Als ich aber mal an einem lokalen Metal - Fest war, lief (ab Band) plötzlich "Painkiller". Wir sind alle aufgestanden und haben nicht schön aber laut und hemmungslos aus voller Kehle mitgesungen!
Zum Thema "Affengeräusche machen" allgemein: Wenn einzelne oder eine Gruppe solche Laute von sich geben denke ich immer: "Hmm, die machen wohl gerne solche Geräusche; was sagt uns das?"
Der langen Rede kurzer Sinn: Ob Metal, Hip-Hop, Jazz, Country etc., es gibt immer echte Fans, die die Musik lieben und andere, für die eine bestimmte Musikrichtung nur als Identifikationsmerkmal dient. Das sind dann auch die, die meinen sie müssen unbedingt ihr "Revier" verteidigen.
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24.01.2014 11:12 Uhr von AlessaGillespie
 
+15 | -3
 
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Eine Frage ist aber auch, wie reagieren ihre schwarzen Angehörigen auf ihre Metal-Leidenschaft?

Ich habe Türken kenne gelernt die auf Metal stehen, sie hatten deswegen mehr Probleme mit ihren eigenen Landsleuten als mit anderen Metallern.
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24.01.2014 11:35 Uhr von psycoman
 
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Also erstens wundert mich das bei Kanadiern sowieso und außerdem sind Metaler die tolerantesten Typen die ich kenne. Wenn du ihnen nicht auf den Sack gehst lassen sich dich in Ruhe und jeder kann sein Ding machen.

Aber ein paar Rassisten wird es da auch geben, wie in allen Bevölkerungsgrupppen.
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24.01.2014 11:39 Uhr von Rechtschreiber
 
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@Colksdampfer: Du darfst die Migranten hier nicht mit den Einwohnern dort unten gleichsetzen. Das sind zwei komplett verschiedene paar Stiefel.
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24.01.2014 11:48 Uhr von AlessaGillespie
 
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@Volksdampfer

Das liegt vermutlich daran, weil Deutschtürken anders drauf sind als Türken die in der Türkei leben.

Bei Facebook auf manchen Metalseiten sieht man oft Türken die in der Türkei leben und sogar auf Black-Metal stehen.
Sie bezeichnen sich selbst als "Pagans" also Heiden.
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24.01.2014 11:59 Uhr von Nebelfrost
 
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und was genau hat sie nun erlebt? ich vermute mal nur gutes. das wäre zumindest das, was ich von der metalszene gewohnt bin. die hautfarbe spielt da nämlich keine rolle. gerade in den USA oder kanada kann es jedoch vorkommen, dass eine dunkelhäutige person in der metalszene dennoch argwöhnisch beäugt wird. allerdings liegt das in dem falle nicht an der hautfarbe, sondern an der vermutung, dass die person der hiphop szene entstammt. und hiphop hat besonders in der metalszene keinen wirklich guten ruf. da gibt es schon durchaus hassenergien. ;-)
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24.01.2014 12:10 Uhr von C3XR4
 
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@Nebelfrost
Hip-Hop

Das zunächst etwas bedröppelt wirkende Mitglied aus der furchteinflößenden Gilde der Hip-Hopper (liebevoll auch als "Hipf-Hüpfer" bezeichnet) findet erst nach langem Suchen die Höhle des Drachen. Erschreckt stellt er fest, dass dieser größer ist als erwartet. Daraufhin bemerkt er, dass er keine Chance hat, denn Schusswaffen gibt es ja noch nicht. Wütend und enttäuscht brüllt er dem Drachen eine Beleidigung entgegen, die er (und der Drache) nicht verstehen. Eine dreiviertel Stunde später erscheint der Held erneut mit seinen ebenfalls halbwüchsigen Hüpfer-Freunden. Nach kurzer fachmännischer Beurteilung der Situation ("Boah alda scheiße is der groß alda... voll big" ...und so) schmeißen ihm die Helden eine Beleidigung an den Kopf, die sie (und der Drache) nicht verstehen. Emotionslos verlassen sie die Höhle. Die Prinzessin ist so verzweifelt, dass sie sich dem Drachen hingibt (weil Metaler den Drachen nicht mehr angucken, da dieser mit Hoppern Kontakt hatte, ohne sie zu töten), schwanger wird, ihn heiraten muss und sich nach 2 Jahren Ehe wieder von ihm trennt, wobei der Drache das Sorgerecht bekommt.

Quelle: http://www.stupidedia.org/...
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24.01.2014 13:24 Uhr von StarTrekWarsGate
 
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Komisch, wenn zwei Schwarze sich unterhalten hört man ständig "Nigga".

Hat wer GTA V gezockt...schon in den ersten Minuten mit Franklin und Lamar sagen die zig mal "Nigga"
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24.01.2014 14:14 Uhr von War_mal_Rocker
 
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Nächstes Jahr kommt mein Buch..Ein Mann spricht über seine Erlebnisse in der Wendler-Szene...!!!
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24.01.2014 15:32 Uhr von Simmaring
 
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Hab das Video in der Quelle gerade angesehen und empfand es eigentlich als ganz sehenswert, wenn ich auch ehrlich gesagt Schwierigkeiten habe, die beiden ganz zu verstehen.
Zum einen bin ich auf Metal-Konzerten noch nie auf Rassismus getroffen (mit einschlägigen Shirts kommt man ja noch nicht mal auf das Gelände, dafür braucht man keine Security, da griegt man gewöhnlich schon Ärger mit den Gästen) und zweitens sind auch solchen Konzerten Frauen prinzipiell in der Unterzahl - die werden somit eh schon "begafft". Wenn diese Frau dann auch dunkelhäutig ist, dann fällt das eben umso mehr auf, da ist aber nichts negatives dabei. Affenlaute nachahmen ist verabscheuungswürdig und musste ich Gott sei dank bisher auch noch nicht beobachten. Was ich allerdings erschreckend finde ist, dass diese Frauen tatsächlich schon gefragt wurden, was sie hier machten, wo sie doch ihre eigene Musik hätten. Das ist nicht nur dämlich, sondern schon Verleugnung, da doch der Metal seine tiefsten Wurzeln in der Gitarrenarbeit und der Melancholie des Blues liegen hat.
Abschließend bleibt mir aber bei aller Sympathie nur noch eins zu sagen: Die gezeigten Aussschnitte der Judas Priest Cover waren furchtbar - und bevor jemand was sagt, nein, dass liegt keinesfalls daran, dass da fünf Frauen auf der Bühne standen. Der Gitarrensound war einfach grausam.
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24.01.2014 15:54 Uhr von jo-28
 
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In den USA und Kanada dürfte das Genre ziemlich egal sein, da wirst du mit dunkler Hautfarbe immer blöd angemacht. Wenn sich selbst die schwarzen Gangster-Rapper untereinander mit ´Yo Nigga´ begrüßen...
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24.01.2014 16:26 Uhr von Hades^
 
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sack reis ?
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24.01.2014 20:11 Uhr von Djerun
 
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waren die "gorillageräusche" vllt teil des gesangs?
für nicht eingeweihte mag einiges aus dem black/deathbreich durchaus so klingen
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24.01.2014 20:50 Uhr von mort76
 
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zifarettentyp,
es ist unter Metallern eigentlich nicht üblich, "Affengeräusche" zu machen...auf was soll sich das denn bitte bezogen haben, wenn nicht auf die schwarzen Frauen bzw. ihre Hautfarbe?
"Allgemeine Erfahrungen" sind da ein wahrscheinlichere Erklärung als "psychotische Paranoia".
Über Schwarze MACHT man sich in genau dieser Form lustig- im Stadion ist das doch "so üblich".
Unter Metallern eigentlich nicht, aber Pfeifen gibts nunmal überall.
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24.01.2014 22:04 Uhr von spliff.Richards
 
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@Borgir

25 Jahre? Und der Zeit hast du Menschen wie Varg Vikernes oder den National Socialist Black Metal (NSBM) komplett ignoriert? Von denen sich zum Glück ein großer Teil der (Black) Metal Szene distanziert.
Krass. Gibt also auch unter den Metallern Ignoranten. Schade.
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25.01.2014 01:36 Uhr von Azureon
 
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Der Rassismus Hype instrumentalisiert echt jedes Thema mittlerweile und wenn der Furz noch so klein ist.

Es gab, gibt und wird es immer wieder geben, dass in egal welcher Gruppe ein paar Schwachköpfe stecken, die Scheiße bauen. Aber das was hier im Moment in Deutschland abgeht, ist dümmliches Haare in der Suppe suchen.
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25.01.2014 05:07 Uhr von spliff.Richards
 
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@void88

"er hat kein einziges politisches lied gemacht"

Das weiß ich nicht und es ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Trotzdem ist und bleibt er bekennender Rechter. Das Argument "Nur die Musik zählt" zieht bei mir nämlich nicht. Wer die Musik unterstützt, unterstützt ebenfalls die Ideologie die die Musiker vertreten.

Wie ich aber gerade zufällig gelesen habe, distanziert sich Vikernes mittlerweile vom Black Metal, das sei Neger Musik.
(Was für ein Spinner)

Trotzdem bleibt doch der NSBM. Mit seinen Bands wie "Absurd" oder "Totenburg". Alles bekennende Rechte. Von daher finde ich die Relativierung von Borgir ("Klar, dumme Sprüche gibt es immer, aber nicht wirklich ernst gemeinte") mehr als daneben. Gerade von jemanden der sich 25 Jahre in der Szene bewegt.
Allerdings verstehe ich seine Intention. Denn auch mir ist die Metal Szene sehr wohl bekannt. Auch wenn die Musik größtenteils nicht meins ist, die meisten Leute aus der Szene sind einfach nur Klasse. Und die die ich kenne und mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe distanzieren sich gaaaanz weit vom NSBM. Würden aber niemals leugnen, dass es rechte Tendenzen in der Szene gibt. Und ich sehe da auch kein Problem. Überall gibt es "schwarze Schafe". Ohne Ausnahme.
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25.01.2014 09:41 Uhr von moloche
 
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es ist doch heutzutage leider normal das jeder meint er könne mit angeblichen (hochstilisierten) Diskriminierungen Geld machen.

Mal sind es Frauen (meistens), dann irgendwelche Randgruppen, dann Menschen anderer "Rassen".

Vielleicht ist ein wahrer Kern dran, aber meistens doch stark übertrieben.

Dann ist z.b. ein sexueller Übergriff plötzlich nur noch ein sexueller Witz (siehe Diskussion gerade auf Spiegel über Frauen bei der Bundeswehr).

Solche Bücher fußen oft auf verletzten Stolz, evtl ging die Band nicht gut.
Und farbige Menschen werden von Gruppe X Diskriminiert ist immer für eine Schlagzeite gut.

Und in der Metallszene wo es keine oder extrem wenig Farbige gibt natürlich ein gefundenes Fressen.
Wer sagt denn das es woanders nicht genauso oder weit aus Schlimmer ist?
Bei HipHop/Crap kann man ja schlecht sagen "wir Schwarze werden von den Weißen diskriminiert",wenn der HipHop/Crap vorwiegend von Schwarzen dominiert wird.
(Crap weil ich die Musik sch....finde..hat nichts mit den Farbigen oder wie die jetzt PC-Konform (aendert sich ja laufend) heißen)

[ nachträglich editiert von moloche ]
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25.01.2014 13:34 Uhr von Azureon
 
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@ spliff.Richards:

"Trotzdem bleibt doch der NSBM. Mit seinen Bands wie "Absurd" oder "Totenburg". Alles bekennende Rechte. Von daher finde ich die Relativierung von Borgir ("Klar, dumme Sprüche gibt es immer, aber nicht wirklich ernst gemeinte") mehr als daneben"

Sie wirkt nur daneben wenn du implizierst, dass eine deutlich spürbare Masse an Metallern einer bestimmten Ideologie folgt. Ich bin sehr häufig in der Szene unterwegs und NSBM Gestalten sind eine ziemliche Seltenheit. Ich bin mir recht sicher, dass der Satz "dumme sprüche gibts immer, aer nicht wirklich ernstgemeinte" überhaupt nichts mit der Rassismusfrage zu tun hatte.
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20.11.2014 18:10 Uhr von Missionenlightment
 
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Hallo, ich bin selbst auch schwarz und war lange in der Metall Szene. Ich hatte aber um ehrlich zu sein am Ende keine Lust mehr auf die Leute gehabt, es hat mich einfach zu viel Energie gekostet. Rassismus gibt es dort offenen wenig, eher von den älteren Generationen. Bei jüngeren Leuten verdeckt und vor allem vielleicht sogar unbewusst. Ich musste mir oft anhören, dass ich eher zu Hip-Hop passe, bzw. Hip Hop hören müsste weil ich ja schwarz bin (trotz eindeutig auch optisch erkennbarer Leidenschaft für Metalmusik), für eine "schwarze" noch recht schön bin (alle anderen ja nicht), noch nicht zu dunkel bin (das geht ja noch grad so) oder ich wurde einfach weniger toleriert weil eine Mehrheit (manche mehr und manche weniger bewusst) ein Germanentum verehrt haben mit optischen Schönheitsidealen, die mich automatisch auf eine andere Seite katapultiert haben. In der Szene war ich anders als im richtigen Leben für viele Männer nicht begehrenswert oder hässlich (was sich darin zeigte dass mir oft gesagt wurde dass man nicht auf solche wie mich steht-obwohl danach nie gefragt wurde??). Was soll man da denken? Mr. X:"Hallo und wie heißt du?" Ich:"Hallo ich bin xxx und du?" Mr. X: "Ich bin der xxx, aber so welche wie dich find ich ja total unattraktiv, nichts gegen dich aber ich steh nicht auf schwarze." (na und? du hast mich angesprochen um mich zu beleidigen oder was ist sinn und zweck der sache?) oder man hat sich nicht getraut, weil man der Ansicht war einige andere könnten das für "nicht ideal" halten. Fand mich doch mal jemand interessant, dann wars den Mädels nicht recht, laut denen ich ja "nicht dazu gehöre". Also darf ich dabei sein sobald ich polarisiere werd ich wieder auf meine Optik rediziert (unter Frauen ja oft der Fall) nur dass es nicht nicht immer auf die Hautfarbe bezieht. Ich bekomme auch immer mit, dass alle sagen sie wüssten von Rassismus nichts und bekämen so etwas nicht mit. Wenn nunmal auf einem Metalfestival von hunderten bis tausenden Leuten keine dunkelhäutigen Menschen herumlaufen, sollte man sich doch die Frage stellen warum? 1. Weil es eben doch verdeckten Rassismus gibt und 2. jemand der nicht dunkelhäutig ist natürlich auch nicht angefeindet wird. Wann wollt ihr das mitbekommen haben wenn ihr keinen in der Szene kennt der dunkelhäutig ist? Das ist jetzt etwas allgemein formuliert, trifft aber den Kern der Sache. Denn meiner Ansicht nach ist in dem ganzen Weltoffenen toleranten Metal eben durch die Idealisierung von Stereotypen eine starke Gruppenbildung dahingehend zu verzeichnen, dass ich automatisch alles "anderswartige" abgrenze, was am Ende diskriminierend sein kann. Ein weiteres Beispiel: Wenn von 10 Bands die Möglichkeit besteht, dass eine Rechte Band dabei ist oder es sogar bekannt ist, das dem so ist, dann bin ich persönlich auch zu stolz zu so einem Konzert zu gehen und sehe auch alle (auch die die vehement behaupten keine Politik zu betreiben) als Unterstützer dieser Band, da sie diese tolerieren und Aussagen treffen wie:"Zu mir sind die Leute immer nett gewesen, außerdem möchte ich mich in Poltitik nicht einmischen, also geh ich trotzdem hin". Ums zusammenzufassen: Ich wollte immer dabei sein und habe mich nie dazugehörig gefühlt. Nicht alles gesagte kann man pauschalisieren...aber das sind meine persönlichen Erfahrungen und ich war 10 Jahre in der Szene. Demnach höre ich, sowie einige andere "dunkelhäutige" die ich kenne lieber im Privaten diese Musik und meide öffentliche Konzerte.

PS: Besonders in der Viking und Blackmetalscene

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