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Er drohte mit einem Blutbad im Bundestag: Sieben Jahre Haft für al-Qaida-Mitglied

Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilte am heutigen Donnerstag den in Wuppertal lebenden, 25-jährigen Emrah E. wegen seiner Mitgliedschaft in den islamistischen Terrororganisationen al-Qaida und al-Shabaab zu sieben Jahren Haft.

Im November 2010 hatte Emrah E. von Afghanistan aus beim Bundeskriminalamt (BKA) angerufen und damit gedroht, ein bewaffnetes al-Qaida-Kommando würde in den Bundestag eindringen, um ein Blutbad anzurichten.

Weiterhin sah es das Gericht als erwiesen an, dass der Verurteilte versuchte, seinen Bruder zu Überfällen auf Supermärkte anzustiften und das erbeutete Geld anschließend den Terrornetzwerken zukommen zu lassen.


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WebReporter: TausendUnd2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Haft, Bundestag, Mitglied, Blutbad, al-Qaida
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 18:55 Uhr von Nasa01
 
+15 | -2
 
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Er hat die 7 Jahre nicht bekommen weil er gedroht hat ein Blutbad im Bundestag anzurichten, sondern er hat sie bekommen, weil er Mitglied einer Terrororganisation ist.

Insofern ist die Überschrift auf "Klicks" ausgerichtet.

Macht aus 7 Jahre lebenslänglich, dann ist es in Ordnung.

Ein Terrorist ist ein Terrorist.
Das wird sich auch in 7 Jahren nicht ändern.
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23.01.2014 19:00 Uhr von TausendUnd2
 
+7 | -1
 
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Ich wollte auch mal eine dramatische Überschrift verfassen. Geht doch noch und ist nicht gelogen.
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23.01.2014 19:21 Uhr von Nasa01
 
+3 | -1
 
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@TausendUnd2

Gelogen nicht, aber ......

ganz die Wahrheit ist es auch nicht - oder ??

;)
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23.01.2014 19:55 Uhr von Komikerr
 
+2 | -7
 
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Das ist KEIN Terrorist.
Das ist ein Freiheitskämpfer und oder Oppositioneller.

Aber das kommt ja immer drauf an, in welchem Land das passiert
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23.01.2014 20:50 Uhr von Borgir
 
+3 | -2
 
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Angestiftet und gedroht...und dafür bekommt er sieben Jahre...lächerlich, wirklich lächerlich.
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23.01.2014 21:17 Uhr von psycoman
 
+6 | -1
 
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Der hat eben nicht nur gedroht, sondern "Er hatte seinen Bruder aufgefordert, Supermärkte zu überfallen und die Beute den Organisationen zur Verfügung zu stellen", also nichtmal die Eier das selbst zu machen. Toller Terrorist.
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23.01.2014 21:34 Uhr von Pils28
 
+1 | -5
 
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Und was kam unterm Strich bei hinaus? Gar nichts. Spinner am labern. Dafür finde ich 7 Jahre schon etwas arg. Der nächste in der Kneipe, der Politiker an eine Wand stellen will, bekommst die auch?
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24.01.2014 00:03 Uhr von Pils28
 
+2 | -6
 
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Islamismus ist ein Begriff, der ähnlich wie Kinderpornographie und Terrorismus in den letzten Jahrzehnten viel zu sehr mißbraucht wurde und mit dessen Hilfe Rassismus und Xenophobie geschürt wurden, um außenpolitische und innenpolitische Interessen durchgesetzen.
Ansonsten ist das halt eine andere Idiologie und an sich nichts verwerfliches. Jeder glaubt an etwas.
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24.01.2014 09:28 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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@Pils28:
Wenn jemand glaubt sein Glaube erlaube es ihm Menschen zu töten, dann ist das verwerflich. Noch dazu, weil die nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein haben und das auch gegen den Willen der Bevölkerung, sowohl hier als auch in Afghanistan, geschieht, denn sonst müssten die ihre Ziele nicht mit Gewalt erreichen, sondern würden Unterstützung erfahren und in öffentliche Ämter gewählt werden, weil sie das Volk vertreten.

Opposition wäre der legale Weg ihre verquere Weltsicht friedlich und mit Argumenten zu vertreten. Dagegen spricht ja nichts, auch bei uns gibt es etwa die NPD. Meiner Meinung nach Idioten, aber die haben ein Recht ihre Meinung friedlich und demokratisch einzubringen.

Bombenanschläge, Entführungen, Zerstörungen, Raub, Drohungen und anderes sind aber einfach Verbrechen und nichts anders.

Al-Qaida und Co. sind eben eindeutig Islamisten, keine normalen Muslime die einfach nur ihr Ding durchziehen und, wie jeder andere auch, ihre Ruhe haben wollen und keinem mit ihrer Religion auf den Sack gehen. Kein Muslim käme auf die Idee jemanden zu töten, weil normale Menschen soetwas nicht machen. Extremisten, Faschischten oder Islamisten, egal was, aber durchaus, weil sie es als ihre Pflicht oder göttlichen Willen sehen und sich im Recht fühlen.
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24.01.2014 10:05 Uhr von Pils28
 
+0 | -2
 
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@Psycoman: Unser Glaube (an was auch immer, Verfassung, Gott, etc) erlaubt und auch Menschen in Afghanistan zu töten. Ohne Verfahren und unter Mißachtung bis dahin gängiger nationaler Normane. Haben wir dabei ein Unrechtsbewusstsein? In Afghanistan setzt sich ohne Gewalt von außen immer der Islamismus durch, also kann das nciht so wirklich gegen den Willen der Bevölkerung sein.

Bombenanschläge (Drohnenschläge), Entführung (Guantanamo) Zerstörung (Luftschläge), Raub (Raubbau), Drohungen (Zig Militärbasen an der iranischen Grenze) sind wirklich einfach Verbrechen, da gebe ich dir recht. Auf beiden Seiten.

Mir gehen Fundamentalisten auch auf den Sack. Aber ob es Muslime, Christen, Juden oder politischer Fundamentalismus ist, ist mir egal. Normale Christen sollten auch niemanden töten und dennoch hat das US Militär etwa eine Million Tote im letzten Jahrzehnt zu verantworten. Sind das jetzt Extremisten? Ob mein Gesetz und meine Philosophie nun religiös oder andersartig ihren Ursprung hat, ist doch irrelevant. Ob man einen Gott oder die Verfassung anbetet, wo ist der Unterschied?

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