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Prozess in Frankreich: Bürgermeister murmelte über Roma, die Hitler vergaß zu töten

Der Beklagte Gilles Bourdouleix war vor Gericht am ersten Tag gar nicht erschienen. Ihm wird eine "Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vorgeworfen. Im letzten Sommer warf er im Streit mit Roma und Sintis den Halbsatz "vielleicht nicht genügend von ihnen getötet" mit ein.

Diesen, zwar leise murmelnden Ausspruch des Bürgermeisters der Gemeinde Cholet, hatte ein Zeitungsreporter auf Band mitgeschnitten und im Internet veröffentlicht.

Zur Entlastung seines Mandanten gab sein Anwalt an, dass dieser Satz "nicht an die Zuhörer gerichtet", sondern nur beiläufig vor sich hin gemurmelt wurde. Aus der Tonaufnahme war jedoch einwandfrei zu hören: "Hitler hat vielleicht nicht genügend von ihnen getötet." Der Prozess wird fortgesetzt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Adolf Hitler, Bürgermeister, Prozessbeginn
Quelle: orf.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 18:40 Uhr von Nasa01
 
+9 | -5
 
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Im Streit, oder aus Ärger sagt man schon mal etwas, was einem später wieder leid tut.
Das ist bestimmt jedem schon mal passiert.

Ich würde das nicht überbewerten.

[ nachträglich editiert von Nasa01 ]
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23.01.2014 19:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -8
 
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@Presseorgan


Du hast immer noch nicht verstanden was unter freie Meinungsäußerung fällt.

Wenn ich hier frei meine Meinung über Subjekte wie dich schreiben würde, dann wäre ich umgehend gesperrt!

Aber klar ganz ganz kleine Kleingeister denken so!
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23.01.2014 19:11 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -6
 
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"Politisch Korrekter wäre es natürlich gewesen, wenn er mit Gemeindegeld dem Bauern das Feld abgekauft hätte..."

Na das ist ja auch mal eine toller Erklärung, aber man kann so von der wesentlichen Kernaussage gut ablenken. Wichtig ist nur nicht dieses "Landfahrervolk" irgendwelche Grundrechte zu gestehen.
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23.01.2014 19:12 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -9
 
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"So viel zum Thema freie Meinungsäusserung !"

Wenn indirekte Mordaufrufe bei dir zu der Meinungsfreiheit zählen, so merkt man immer mehr wie Dland verkommt!
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23.01.2014 19:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -5
 
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Wen meinte wohl Reinhard Mey mit dem Text "Musikanten sind in der Stadt"? Er geht von fahrendem Volk aus:

Krämer, holt eure Habe rein,
Die Budiken schließt ab:
Musikanten sind in der Stadt!
Zählt die Flaschen Bier und Wein,
Laßt die Gitter herab:
Musikanten sind in der Stadt!

Die plündern den Keller, das Lager zerfällt,
Die feilschen und fordern Rabatt
Und zu guter Letzt samt der Kasse das Geld:
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
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23.01.2014 19:29 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -6
 
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Sollte man mal lesen! Ist besser, als wieder in einem geistigen Blutrausch zu verfallen! ;-)

Zitat: Klaus-Michael Bogdal: Es bleibt ein bitterer Widerspruch: Wir Europäer beschwören gern die Menschenwürde und fordern die Anerkennung des Individuums als Rechtssubjekt. Für die Roma aber scheint uns dies noch immer nicht selbstverständlich. Schon früh wurden sie als ehrloses Volk angesehen, das keinerlei Rechte zu beanspruchen habe. Und bis heute stellen sie eine Gruppe dar, auf die sich Vernichtungsfantasien richten. Die Literatur hat uns dabei über Jahrhunderte darin eingeübt, Gewalt gegen sie für legitim zu erachten: In Nikolaus Lenaus Epos Die Albigenser von 1842 etwa werden »Zigeuner« nach einem von ihnen begangenen Kreuzfrevel samt ihren Kindern von Raben zerhackt.

http://www.zeit.de/...
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23.01.2014 19:42 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -8
 
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Blümchen für dich habe ich mal was gefunden, was deinem Horizont ein wenig erweitern könnte und du deine latenten Gefühle gegenüber solchen Minderheiten in den vernünftigen Kontext bringen könntest.

Auszug: http://www.romahistory.com/...

Erst die Gründung des deutschen Reiches 1871 erlaubte die langfristige Koordinierung der antiziganistischen Repressionen, die erstaunlicherweise noch in der Weimarer Republik perfektioniert wurden und somit dem NS- Staat eine Plattform für die dem Völkermord vorangehende Erfassung der deutschen Sinti und Roma schufen. Bereits im Jahre 1871 wies das großherzogliche Innenministerium Hessens mit Berufung auf das Berliner Reichskanzleramt die Kreisämter an, eingewanderten Roma die Ausstellung von Gewerbescheinen zu versagen und bei Heimatberechtigten Sinti mit größter Vorsicht vorzugehen. Im benachbarten Österreich wird 1885 bei der „Verurteilung wegen Vagabundage" die Anhaltung zur Zwangsarbeit erlaubt. 1896 ordnete das deutsche Reichskanzleramt an, keine Wandergewerbescheine an Sinti und Roma mehr auszugeben. In der preußischen "Anweisung zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens" vom 12. Februar 1902 wird diese Maßnahme wiederum vornehmlich auf die Roma- Einwanderer beschränkt; 1886 hatte man bereits den Zwangstransport für „Zigeuner ohne deutsche Staatsangehörigkeit" zur Staatsgrenze eingeführt. Das am 1.Januar 1900 angenommene Reichsgesetz zur "Zwangserziehung Minderjähriger" fand vor allem auch für Kinder von Sinti- und Romafamilien Anwendung. Als Vorstufe moderner Datenbanken wurden 1899 in deutschen Ländern Zigeuner-Nachrichtendienste eingerichtet, deren Perfektester im Königreich Bayern bereits 1904 schon 3350 Akten über Familien und Einzelpersonen enthielt. Im Auftrag des bayrischen Innenministeriums gab der Kriminalrat Alfred Dillmann 1905 Richtlinien zur so genannten. „Beseitigung der Zigeunerplage" heraus als Zusammenfassung aller entsprechenden Verordnungen von 1816 bis 1903. Sein Münchner „Nachrichtendienst im Bezug auf die Zigeuner" avancierte zum Zentrum der deutschen „Zigeunerbekämpfung´, verschärfte die Kriminalisierung dieser Volksgruppe und wurde zum Vorläufer der späteren Zigeunerpolizeistelle München (Weimarer Republik) und der sie ablösenden „Reichszentrale zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens" in Himmlers Reichssicherheitshauptamt in Berlin (seit 1938).

Wenn man es sich anschaut, welche liebe man diesem Volk schon immer entgegen brachte, kann man das heutige Verhalten von diesem Volk ja nicht verstehen, gell! So was aber auch, der Europäer hat es doch nur immer gut gemeint mit Minderheiten.

Diesen Satz finde ich schon bemerkenswert. Zitat: "Im Auftrag des bayrischen Innenministeriums gab der Kriminalrat Alfred Dillmann 1905 Richtlinien zur so genannten. „Beseitigung der Zigeunerplage" heraus als Zusammenfassung aller entsprechenden Verordnungen von 1816 bis 1903."

[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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23.01.2014 22:22 Uhr von schlammschlacht
 
+0 | -0
 
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Frage stell,die 4.:Warum lese ich mir auch noch die Kommentare durch?????
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23.01.2014 22:45 Uhr von tutnix
 
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weil du masochist bist?

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