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USA: Physiker glaubt, neue Formel für den Ursprung des Lebens gefunden zu haben

Viele Forscher glauben, dass die Entstehung von Leben aus einer Ursuppe verschiedener Chemikalien unter Zuführung von Energie in Form von Blitzen und zufälligen anderen Umständen entstand. Jeremy England, ein Juniorprofessor des MIT, stellt mit seiner mathematischen Formel eine andere Theorie auf.

Seine Formel stützt sich auf die Gesetze der Thermodynamik. Gruppen von Atomen folgen dem physikalischen Gesetz, bei vorhandenem Wasser und einer Energiequelle ihre Struktur ständig zu verändern und zu erweitern, um Wärme durch Weitergabe abzubauen.

Organismen wären deshalb nur das langfristige Resultat von Energiezufuhr. Sollte seine Theorie sich bewahrheiten, könnten Biologen damit aufhören, darwinistische Erklärungen für die Entstehung und der Entwicklung von Leben zu suchen. Der Unterschied von Leben und toter Materie wäre demnach nicht sehr groß.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Leben, Formel, Physiker, Ursprung
Quelle: www.rawstory.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 17:40 Uhr von hochbegabt
 
+2 | -33
 
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23.01.2014 17:56 Uhr von Person15
 
+6 | -2
 
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@hochbegabt
so unsinng ist das nicht finde ich
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23.01.2014 18:17 Uhr von failed_1
 
+14 | -0
 
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Jede Theorie gilt nur so lange als bewiesen bis jemand sie widerlegt.

Ich finde es auf keinen Fall verkehrt sich mal andere Gedanken zu machen.
Man sollte hinterher nur zugeben können, dass die eigene Theorie falsch war wenn jemand sie widerlegen kann.
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23.01.2014 18:44 Uhr von TimeyPizza
 
+11 | -1
 
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Warum auch nicht. Zwischen "lebender" und "toter" Materie ist ja tatsächlich kaum ein Unterschied.
Zwischen uns und einem Computer ist auch kaum ein Unterschied.... Strom aus -> tot.
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23.01.2014 19:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -4
 
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Trotzdem erklärt dies nicht, warum Lebewesen ein Bewusstsein bekommen und einen Überlebensinstinkt haben. Leben ist eine aufbauende Funktion, mehr als die Summe ihrer Teile.
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23.01.2014 21:00 Uhr von Xerces
 
+6 | -2
 
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"Sollte seine Theorie sich bewahrheiten, könnten Biologen damit aufhören, darwinistische Erklärungen für die Entstehung und der Entwicklung von Leben zu suchen."

Das steht doch so gar nicht im Artikel. Es wird vielmehr damit argumentiert, dass das ursprüngliche Leben zwangsläufig auf Grund thermodynamischer Gesetze entstand (Zunahme der Entropie).

Die weitere Entwicklung des Lebens soll aber evolutionär, also nach Darwins Regeln, erfolgt sein.

In welcher Weise wird Darwin entkräftet bzw. widerlegt?

Leben gibt es in unterschiedlichster Form (von Pflanzen bis zum Menschen). Verschiedene davon haben Bewusstsein entwickelt.

"Der Unterschied von Leben und toter Materie wäre demnach nicht sehr groß."

Diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht. Schließlich waren Milliarden von Jahren Entwicklung notwendig, um so etwas wie den Menschen hervorzubringen.

Im Artikel steht: "He is making me think that the distinction between living and nonliving matter is not sharp,” said Carl Franck, a biological physicist at Cornell University."

Also ist der Artikel hier eher eine schlechte und sogar sinnentstellende Zusammenfassung der Originalquelle.
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23.01.2014 21:07 Uhr von Polyhymnia
 
+3 | -0
 
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ThomasHambrecht,

Bewusstsein scheint nach allem was wir über die Gehirne "bewusster" Tierarten, die Folgen bei Beschädigung bestimmter Bereiche und die Wirkung von bestimmten Chemikalien (Drogen) auf Wahrnehmung, Erinnerung und Persönlichkeit wissen, ein emergentes Phänomen aus genügend komplex verbundenen Neuronen.

So wie ein Atom keinen Druck und keine Temperatur besitzt, genügend viele allerdings schon. Du hast Recht wenn du sagst Leben ist mehr als die Summe seiner Teile, dieses Phänomen ist allerdings auch außerhalb von Lebewesen deutlich sichtbar. Das übersehen die Leute leider gerne und sinnieren dann schwammig vor sich hin.
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23.01.2014 21:12 Uhr von Rychveldir
 
+5 | -2
 
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"... könnten Biologen damit aufhören, darwinistische Erklärungen für die Entstehung und der Entwicklung von Leben zu suchen."

Darwin hat nicht die Entstehung des Lebens beschrieben, sondern nur seine Weiterentwicklung. Und ich sehe auch nicht ganz inwiefern das den Unterschied zwischen lebender und toter Materie verändern sollte.

"Zwischen uns und einem Computer ist auch kaum ein Unterschied.... Strom aus -> tot."

Bei uns ist es halt... Strom an -> tot. ;-)

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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23.01.2014 22:35 Uhr von Trallala2
 
+3 | -1
 
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@ThomasHambrecht

Was ist Bewusstsein? Wenn ich ein Programm schreibe und genug Ifs einbaue, wir das Programm denken, dass es denkt.

Außerdem ist unser Bewusstsein doch sehr eingeschenkt. So können wir uns etliche Natürliche Phänomene nicht wirklich vorstellen, wir benötigen dafür die Mathematik. Das ist nicht wirklich uneingeschränktes Bewusstsein.
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23.01.2014 22:56 Uhr von montolui
 
+0 | -2
 
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@Xerces: In dem Artikel steht, SOLLTE sich seine Theorie bewahrheiten....(steht nix von Darwin entkräften, sondern einer weiteren Suche der unerklärbaren Argumente auf dem Wege seiner Theorie würde sich erübrigen. In der Quelle steht, dass diese Theorie der Darwin`schen dann übergeordnet sei)....
und
"He is making me think that the distinction between living and nonliving matter is not sharp,” said Carl Franck, a biological physicist at Cornell University." = was soll denn das deiner Meinung nach sinnvoll übersetzt bedeuten?...
Dein Kommentar bezieht sich auf eine Eigeninterpretation von dir....
Aber die Lemminge folgen...
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23.01.2014 23:57 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -0
 
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Interessant, wäre gerne beim Versuch es zu beweisen dabei, wenn das nicht bedeuten würde auf einen "Wasserbehälter" zu starren bis sich irgendwann etwas entwickelt :D

Weiß schon das das sehr viel komplizierter ist, da man ja sehr genau vorgehen muss da das "Wasser" oder was für ein Mix auch immer in dem Behälter ist bestimmte Vorraussetzungen erfüllen muss.

Wenn man es genau Nachweisen will sollte man ja den Zustand des ersten "Meeres" kennen in dem sich das Leben entwickelt hat und vor allem ab welcher Konzentration welcher Molekühle sich Leben entwickeln kann, der Prozess hat sich immerhin über mehrere Milliarden Jahre hingezogen und lief wahrscheinlich erst an als eine bestimmte Konstellation erreicht war, das wäre dann ungefähr die suche nach einem bestimmten Isotop auf dem Kopf einer Nadel im Heuhaufen :D

Da wir ja leider viel zu Neugierig sind als das wir auch nur eine halbe Milliarde Jahre Zeit lassen können um zu warten bis es durch Zufall in einem "normalem" Wasserbehälter (in den alles was irgendwie nützlich sein könnte ) dann zur Entstehung einer ersten Zelle kommt (Vor allem einer die auch noch annähernd dem ähnelt was wir heute kennen, ein bisschen Pech und es kommt etwas völlig anderes raus :D )
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24.01.2014 07:24 Uhr von Xerces
 
+1 | -1
 
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@montolui:

Ja, in der Quelle steht etwas anderes als du extrahiert hast. Ich finde es dennoch gut, dass du berichtet hast.

Du schreibst:
"Sollte seine Theorie sich bewahrheiten, könnten Biologen damit aufhören, darwinistische Erklärungen für die Entstehung und der Entwicklung von Leben zu suchen. Der Unterschied von Leben und toter Materie wäre demnach nicht sehr groß."

Und das steht in der Quelle so nicht drin.

Übersetzen würde ich:

"Er bringt mich dazu, zu denken, dass der Unterschied zwischen lebender und nichtlebender Materie nicht scharf zu ziehen sei."

Die Eigeninterpretation kommt eher von dir.

Außerdem ist die Idee, dass sich unter bestimmten Bedingungen Leben fast zwangsläufig entwickelt nicht so neu.
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24.01.2014 10:01 Uhr von Mephisto92
 
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Die Materie selbst unterliegt schon einer Selektion. Materie muss durch seine Existenz einen Vorteil gegenüber der nicht Existenz haben sonst gäbe es sie nicht bzw es gäbe sie nicht sehr lange.
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25.01.2014 02:34 Uhr von montolui
 
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@Xerces: schreib mal ne News, damit ich die auseinandernehmen kann...

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