23.01.14 15:30 Uhr
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Dresden: Ausstellung "Schuhe von Toten" zeigt Schuhsammlung von getöteten KZ-Insassen

Eine anonyme Zwölfjährige musste im Konzentrationslager Majdanek die Schuhe der ermordeten Häftlinge sortieren, die dort am 3. November 1943 von den Nationalsozialisten erschossen wurden.

Das Gedicht des Mädchens wird ab dem heutigen Donnerstag unter dem Namen "Schuhe von Toten - Dresden und die Shoa" im Militärhistorischen Museum Dresdens ausgestellt.

Das Mädchen beschrieb die Sortierung in einem Gedicht: Es "wachsen Schuhhaufen... Der Regen fließt lautlos über sie hin, wie Tränen... Nervöse, zitternde Hände sortieren sie. Es wachsen die Haufen... die als enorme Säule in den Himmel stoßen mit dem Geschrei: Warum, warum, warum?".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Dresden, Schuh, KZ, Gedicht
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 15:40 Uhr von TyranosaurusPex
 
+16 | -6
 
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Wer hat sich den da mal wieder neue Geschichten ausgedacht?
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23.01.2014 16:23 Uhr von Xerces
 
+4 | -13
 
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@MiaWuschd:
"Ich dachte immer dass Kinder sofort ins Gas geschickt wurden."

Du verwechselt das mit Auschwitz.

"Laut Quelle ist die Zwölfjährige unbekannt: "Ohne Namen". Woher will man dann ebenfalls laut Quelle wissen, dass sie 1944 Zitat "umkam" ?"

Die Leute bekamen Nummern eintätowiert. Danach wurden sie in den Dokumenten über diese Nummer geführt.

"Woher weiss man bei einer Anonymen, dass sie zwölf Jahre alt war ?"

Die Leute wurden bei der Ankunft erfasst. Wahrscheinlich fehlt die Zuordnung Nummer zur Person. Daher ist sie heute unbekannt.

Aber wie auch immer. Es zeigt, welches unmenschliche Regime in Europa geherrscht hat.

Mich hat das Gedicht jedenfalls berührt und ich wünsche, dass so etwas nie wieder geschehen kann und wir die Erinnerung daran aufrecht erhalten. Den Opfern sind wir das schuldig.
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23.01.2014 16:41 Uhr von omar
 
+14 | -3
 
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Sorry, aber ich empfinde sowas mittlerweile (auch wenn es traurig ist) als langweilig...
In der Schule wird das Thema lange und gründlich durchgekaut.
Freiwillig sich das nochmal antun wollte ich echt nicht mehr.
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23.01.2014 16:48 Uhr von -Count-
 
+7 | -3
 
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"Sorry, aber ich empfinde sowas mittlerweile (auch wenn es traurig ist) als langweilig...
In der Schule wird das Thema lange und gründlich durchgekaut.
Freiwillig sich das nochmal antun wollte ich echt nicht mehr."

Unfassbar, ich habe omar zum ersten Mal tatsächlich ein Plus gegeben...^^

Durch seine Omnipräsenz in den Medien wurde dieses Thema tatsächlich immer langweiliger. Weniger ist tatsächlich mehr.

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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23.01.2014 18:13 Uhr von Xerces
 
+2 | -8
 
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@MiaWuschd:
"Du wirst sicher Verständnis haben, dass ich Begründungen deinerseits die mit "Wahrscheinlich" beginnen nicht ernsthaft in Betracht ziehen kann."

Ist mir völlig egal. In Auschwitz wurde tätowiert. Nach verschiedenen Angaben wurde in Majdanek eine Nummer vergeben, die auf der Bekleidung aufgenäht war.

In beiden Lagern wurden die Leute anonymisiert. Während du wild drauflos spekulierst und die Glaubwürdigkeit des Artikels in Frage stellst, habe ich eine plausible Erklärung dafür.

Deine Spekulationen sind jedenfalls nicht glaubwürdig. Ich glaube die Geschichte und finde es gut, dass es diese Ausstellung gibt.
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23.01.2014 22:38 Uhr von d1pe
 
+2 | -1
 
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Hoffentlich ist man in 50 Jahren von dem deutsche-sind-ewig-für-den-Holocaust -verantwortlich-Trip wieder runter gekommen. Dann können die meine Boots nämlich auch ausstellen.
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24.01.2014 07:44 Uhr von marcometaner
 
+5 | -3
 
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There`s no business like Shoa business.
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24.01.2014 10:02 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
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In die News würde noch gehören, dass es eine Sonderausstellung ist, die zum 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers stattfindet. Es nicht so, dass die "nur" aus Langeweile eine neue Ausstellung gemacht haben, um an die Vergangenheit zu erinnern.

Allerdings bin ich auch dafür, die Anzahl solcher Ausstellungen zu reduzieren. Jedes Jahr findet irgendwer wieder irgendwas Neues und das geht mir inzwischen mächtig auf die Nerven. Wir alle kennen die Geschichte und ich möchte nicht ständig wieder daran erinnert werden.
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26.01.2014 18:00 Uhr von Dusta
 
+1 | -3
 
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Para_shut

Wenn es dich nervt, dann geh doch nicht zur Ausstellung, lese und kommentiere den entsprechenden Artikel nicht.

Und wo wir gerade dabei sind; Wie lange ist es deiner Meinung nach denn okay seinen Toten zu Gedenken? 1 Jahr? 10 Jahre? 50 Jahre? Hast du auch ein Problem mit alten Gräbern auf Friedhöfen?

Sollte Geschichte einfach verjähren und in Vergessenheit geraten sobald alle Zeitzeugen tot sind? Interessanter Ansatz. Und mit Interessant meine ich bescheuert.

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