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USA: Mathegenie knackt Algorithmus von Datingportal und findet seine Traumfrau

Ein Mathematiker von der Universität Los Angeles hatte beim Online-Dating kein Glück, so dass er seine Strategie änderte.

Der 35-Jährige beschäftigte sich daraufhin mit dem Algorithmus der Seite "OKCupid", den er knacken konnte und daraufhin war seine Übereinstimmung mit vielen Frauen extrem hoch.

Tatsächlich traf sich eine der Frauen mit ihm und obwohl sie nach einem anderen Typ Mann suchte, sind die beiden nun ein Paar.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Traumfrau, Algorithmus, Mathematiker, Online-Dating
Quelle: www.stern.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 14:12 Uhr von the_reaper
 
+30 | -0
 
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"Tatsächlich traf sich eine der Frauen mit ihm und obwohl sie nach einem anderen Typ Mann suchte, sind die beiden nun ein Paar."

in der quelle steht, dass er vor dem treffen mit der traumfrau bereits 55 erfolglose dates mit anderen frauen hatte, die sein algorithmus ausgespuckt hatte.
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23.01.2014 14:39 Uhr von opheltes
 
+13 | -0
 
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Bei der Quote ging es auch ohne Knacken.
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23.01.2014 15:38 Uhr von Kingstonx
 
+2 | -6
 
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Schön und nun?
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23.01.2014 16:01 Uhr von El_Caron
 
+2 | -0
 
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Ich habe den Sternartikel nicht gelesen, aber wen es wirklich interessiert: Die Geschichte gibt´s auch sehr gut (und richtiger, "nach einem anderen Typ Mann gesucht stimmt so nciht") auf wired.com.
Was ich mir vor allem gedacht habe: Es könnte seine Chancen GERINGFÜGIG reduziert haben, dass er sein Appartment aufgegeben hat, in seine Bürobox in der Uni gezogen ist, auf seinem Schreibtisch geschlafen hat und zum Duschen im Fitnesscenter war.
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23.01.2014 16:12 Uhr von Spellingnazi
 
+3 | -0
 
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Also hat er den Algorithmus "geknackt" und dann seine Daten so abgeändert, dass ihm Frauen "angeboten" wurden, die eigentlich nach einem anderen Typ Mann suchen?

Toll?
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23.01.2014 16:32 Uhr von El_Caron
 
+2 | -1
 
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@Spellingnazi

Nein, offenbar gibt es eine sehr große Menge von Fragen, die man beantworten kann, aber nicht muss. Dazu kann man die Fragen werten.
Was er gemacht hat ist ermitteln, welche Fragen er (wahrheitsgemäß) beantworten muss und wie er sie zu werten hat, damit möglichst viele Frauen ihn sehen.
Darüber hat er zwei Gruppen von Frauen identifiziert, die auf zwei verschiedene Aspekte seiner Persönlichkeit abfahren. Nun hat er zwei Profile erstellt, die ihn für die jeweils passende Gruppe besonders sichtbar machen und dabei die jeweils passenden Aspekte besonders herausgestellt.

An sich ist das ziemlich sinnvoll. Ich merke auch, dass ich mich je nach Freundin mehr in die eine oder andere Richtung orientiere und zwar soweit, dass das auch die Kontakthäufigkeit im Bekanntenkreis beeinflusst. Bei der letzten Frau habe ich mich eher auf Kultur und Theater konzentriert, was ich gerne tue. Nun, mit einer Frau, die nicht so auf Theater steht, mache ich Dinge wie z.B. eine Whiskytour durch Schottland - was ich auch sehr gerne tue. Man konzentriert sich halt auf seine Gemeinsamkeiten. Er hat das passenderweise schon vor dem Kennenlernen gemacht.

Hacken im sinne von "Ins System einbrechen" ist übrigens meines Wissens nach nicht passiert. Er hat lediglich massives automatisches Datamining mit Parallelprofilen betrieben und dabei das System glauben lassen, das seien Menschen.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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23.01.2014 17:26 Uhr von sevenofnine1
 
+3 | -0
 
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Mein Mann und ich könnten auch nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein gemütlicher Bürotyp, der gerne in Urlaub fährt (vorzugsweise Cluburlaub) und mit Tieren nichts am Hut hat. Ich bin ein hibbeliger Irrwisch, der allerdings Cluburlaub auf den Tod nicht ab kann und mit einer wahren Menagerie, die ich mit in die Beziehung gebracht habe. Er liebt Ordnung, ich bin das wandelnde Chaos. Und trotzdem funktioniert die Beziehung seit 15 Jahren wunderbar. In dieser Zeit haben wir uns sogar ein wenig aneinander angenähert. Ich bin nicht mehr ganz so hyperaktiv und habe die Tiere ein wenig reduziert, er achtet nicht mehr ganz so sehr auf penible Ordnung und stört sich nicht mehr an meinen Tieren, solange die draußen im Garten bleiben und nicht in der Wohnung sind.
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23.01.2014 17:37 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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Man muss leider die Quelle lesen, um es komplett zu verstehen.
Artikel ist lang - aber schmunzelnd zu lesen... ;)
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23.01.2014 19:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Es funktioniert aber auch mit sehr vielen Gemeinsamkeiten. Meine Freundin und ich sind nur in sehr wenigen Dingen anderer Meinung, haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Trotzdem - oder deshalb sind wir seit 30 Jahren zusammen. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass manche keine Gegensätzlichkeit tolerieren, während andere dies als Herausforderung betrachten. Und damit bricht das ganze Scoring dann zusammen.
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23.01.2014 22:16 Uhr von AlexW2666
 
+2 | -0
 
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Mag sein wie es will. Auch wenn inzwischen ja viele auf Online-Dating stehen, ich mag es noch immer auf die alte Art am liebsten... Sich über den Weg laufen und es funkt.... PUNKT
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23.01.2014 22:31 Uhr von