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Jerusalemer Auktionshaus will NS-Dokumente versteigern statt Museum zu übergeben

Das Jerusalemer Auktionshaus Kedem hat angekündigt, NS-Dokumente aus dem Anklagematerial der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse meistbietend versteigern zu wollen.

Einem Museum wolle man die historischen Papiere nicht überreichen, was Kritik auslöste.

Möglicherweise ist der Käufer ein Neonazi, so die Skeptiker. Doch das Auktionshaus wich aus.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Dokument, Jerusalem, Auktionshaus, NS
Quelle: www.tagesspiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 15:35 Uhr von psycoman
 
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Und? Einscannen und eine Kopie an ein paar Museen geben, dann haben die etwas zum ausstellen und die Sammler freuen sich auch, ebenso das Auktionshaus. Ist doch egal, ob in einem Museum ein Original oder eine Kopie ausgestellt wird.
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23.01.2014 19:01 Uhr von Patreo
 
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Wurstachim

,,Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse vorgestellt. Ein Sammler hatte die Schriftstücke 2013 auf dem Flohmarkt von Jaffa entdeckt"
Das beantwortet einen Teil deiner Frage.
Zu den ,,deutschen papire mit deutschen prozessen"

,,Die Nürnberger Prozesse umfassen den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof sowie zwölf weitere so genannte Nachfolge-Prozesse vor einem US-amerikanischen Militärgerichtshof, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Justizpalast Nürnberg zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführt wurden."
http://de.wikipedia.org/...

Es ist als ein US-amerikanisches Militärgericht gewesen
Insofern wäre die Frage offen, WEM diese Dokumente gehören.
Dem Auktionshaus ganz offensichtlich nicht.

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