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Urteil: Einkaufszentrum-Toilettenfrau hat Anspruch auf gesammeltes Trinkgeld

In Einkaufszentren gibt es öffentliche Toiletten, in denen sich stets ein Sammelteller für die Toilettenfrau befindet.

Die Aufsicht bekommt dieses Trinkgeld jedoch nicht und nun hat eine Frau gegen diese Praxis geklagt und Recht bekommen.

Das Arbeitsgericht Gelsenkirchen hat entschieden, dass die Toilettenfrau Anspruch auf das gesammelte Trinkgeld hat und es nicht dem Reinigungsunternehmen übergeben muss.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Toilette, Anspruch, Einkaufszentrum, Trinkgeld
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2014 12:43 Uhr von LordDarkside
 
+22 | -2
 
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Richtig so!

Die bekommen meistens nicht einmal 5€ die Stunde. Da können die jeden Cent Trinkgeld gut gebrauchen!
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23.01.2014 12:44 Uhr von holaa
 
+15 | -2
 
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Das finde ich gut und richtig so. Und es ist sogar noch Steuerfrei.

" Ein von Dritten erhaltenes Trinkgeld ist lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es freiwillig und ohne Rechtsanspruch fließt. "
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23.01.2014 12:53 Uhr von Schmollschwund
 
+19 | -2
 
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Ich als Chef würde mich schämen, niedrige Löhne zu zahlen und dann auch noch deren Trinkgeld einzusacken....
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23.01.2014 13:12 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -21
 
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23.01.2014 13:32 Uhr von Mooki
 
+3 | -0
 
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
"Das Gericht sprach der Frau nun zunächst einen Auskunftsanspruch über die Höhe der Einnahmen in den beiden Monaten zu."
Also nix von Anspruch auf Kohle,erst mal nur eine Auskunft, evtl. spricht ihr das Gericht dann einen Anteil zu...

[ nachträglich editiert von Mooki ]
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23.01.2014 13:34 Uhr von Darkness2013
 
+3 | -0
 
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http://www.kwick.de/...
So kann die frau noch mehr verdienen.
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23.01.2014 13:47 Uhr von Rychveldir
 
+6 | -0
 
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"Wer gibt denn Toilettenfrauen Geld ?"

Ich z.B., aber erst beim rausgehen, wenn alles in Ordnung war.
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23.01.2014 16:33 Uhr von omar
 
+0 | -3
 
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Also ich geb nur dann Trinkgeld, wenn ich groß musste und alles sauber/ok war.
Am Pissoir ist die Arbeit der Putzfrau für mich nicht wirklich relevant bzw. da sehe ich keine anerkennenswerte Leistung.
Aber irgendwo misstraue ich der Toilettenmafia. Die stehen quasi überall, und manchmal putzen die fast gar nicht, gucken dich aber schräg an, wenn du kein Trinkgeld gibst...
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23.01.2014 16:37 Uhr von Samsara
 
+1 | -5
 
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Warum denen Trinkgeld geben? Die werden doch schon dafür bezahlt, dort regelmäßig zu putzen.
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23.01.2014 17:47 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -2
 
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@Samsara

Genau. Warum überhaupt irgendwo Trinkgeld geben? Kellnerinnen verdienen doch garantiert auch genug. Das ist alles Propaganda dass die so wenig verdienen und sich dann auch noch von ungehobelten Gästen beleidigen lassen müssen.

Leuten wie dir würde ich den Gang zur Toilette verweigern und genüsslich dabei zusehen, wie das Geschäft in die Hose geht.
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23.01.2014 18:24 Uhr von Samsara
 
+3 | -5
 
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@spliff.richards
#Kellnerinnen verdienen doch garantiert auch genug.#
Es ist nicht mein Problem, wenn sich jemand einen Job aussucht, bei dem die Grundbezahlung niedrig ist und darauf hofft, dass dies per Trinkgeldzahlungen kompensiert wird.

Davon abgesehen ist der Vergleich zwischen einer Klofrau und einer Kellnerin absolut lächerlich. Der Job der Klofrau ist es eben die Toiletten sauber zu halten und dafür sorgen, dass da auch genügend Klopapier vorhanden ist. Dafür wird sie bezahlt. Nun nenn mir bitte eine besondere Leistung dabei, welche ein Kopfgeld rechtfertigt?
Wenn eine Kellnerin nur ihren Job macht, sprich sie mich nur bedient wenn ich nach ihr rufe etc., dann sehe ich keinen Anlass, dieser ein Extrageld zu zahlen. Wenn sie aber von sich aus fragt, ob alles in Ordnung ist, merkt wenn ein Glas leer ist und nach weiteren Bestellungen fragt sowie sich auch auf einen kurzen Plausch einlässt, wodurch einfach das Gefühl vermittelt wird, vernünftig und mit Freude umsorgt zu werden, dann hat sich diese Kellnerin bei mir ihr Trinkgeld wahrlich verdient, nicht aber wenn sie nur das Nötigste macht.

tl;dr: Trinkgeld muss man sich verdienen. Das geschieht nicht, wenn man einfach nur stoisch seinen Aufgaben des Jobs nachgeht.

#Leuten wie dir würde ich den Gang zur Toilette verweigern und genüsslich dabei zusehen, wie das Geschäft in die Hose geht. #
Ja, genau. Weil du es mir natürlich ansehen könntest, wie ich über Trinkgeldzahlungen denke. Bitte versuch das nächste Mal auch dein Hirn zu benutzen, bevor du irgendeinen Schwachsinn von dir gibst. :DDD
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23.01.2014 18:35 Uhr von Samsara
 
+1 | -3
 
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Korrektur 2. Absatz:
Trinkgeld statt Kopfgeld :P
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23.01.2014 20:04 Uhr von spliff.Richards
 
+1 | -0
 
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@Samsara

Lebt sich das eigentlich schön in einer Glaskugel?
Du hast doch noch nie im leben eine öffentliche Toilette betreten.
Wenn doch würdest du dich über jede Klofrau freuen, die da Tag für Tag sitzt und die Scheiße wegmacht, die manche zu blöd sind in die Schüssel zu legen und diese stattdessen an die Wand klatschen. Oder gehörst du etwa zu den Leuten die so etwas machen? Eine Analogie zu deinen Kommentaren ist jedenfalls zu erkennen.
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23.01.2014 20:14 Uhr von Samsara
 
+2 | -3
 
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@spliff
Gibst du einen Müllmann ein Trinkgeld, weil er deine stinkenden Abfälle bei Wind und Wetter mitnimmt? Gibst du dem Bus-/Bahnfahrer ein Trinkgeld, wenn er dich pünktlich ans Ziel bringt? Nein? Warum nicht?

Nochmal: Es ist ihr Job die Scheiße wegzumachen, dafür wird sie auch bezahlt. Genau so wie z. B. der Müllmann oder Busfahrer für seine Arbeit bezahlt werden. Das Trinkgeld soll (mMn) eine besondere Leistung und Aufopferung honorieren, die ÜBER die eigentliche Aufgabe hinausgeht oder diese zumindest zu etwas besonderem macht. Jemanden nur ein Trinkgeld geben, weil "es sich so gehört", ohne dass es verdient ist, erachte ich als falsch.
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24.01.2014 02:13 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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Entschuldigung für meine Unwissenheit, aber ich habe in Toiletten, die ich bisher benutzen durfte, immer nur einen Zettel mit der Aufschrift: "Benutzung 50 Cent" o.ä. gelesen.

Das heisst für mich, ich bezahle für die Benutzung der Toilette und das ist kein Trinkgeld, ausser ich gebe mehr, aber wer will das nachweisen? Ansonsten müsste da noch ein zweites Behältnis für´s Trinkgeld dastehen...
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24.01.2014 08:05 Uhr von ted1405
 
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Was mich an der Sache gewaltig anpisst ist folgendes:
"Mit Reinigungsarbeiten war sie nicht betraut."

Und meine Meinung ist, dass das Trinkgeld ganz sicher nicht für die Firma gedacht ist. Aber ebenso wenig ist es für eine Frau gedacht, die den ganzen Tag nur vor den Toiletten sitzt und mit der Reinigung ganz und gar gar nichts zu tun hatte!

Kurzum - das ist durch und durch eine Schweinerei und ich werde künftig im Rahmen meiner Möglichkeiten prüfen / nachfragen, ob die davor sitzende Person überhaupt irgend etwas mit der Reinigung der Toiletten zu tun hat, bevor ich auch nur einen Cent hinterlasse.

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