23.01.14 09:46 Uhr
 1.087
 

Die erdnächste Supernova seit über 20 Jahren in der Galaxie M82 beobachtet

Eine Supernova des Typs Ia in der Galaxie Messier 82 sorgt derzeit für Aufregung. Erstmals zu sehen war sie schon am 15. Januar. Ohne Amateurastronomen wäre die wissenschaftlich hochinteressante Sternexplosion - die erdnächste seit über 20 Jahren - wohl nicht entdeckt worden.

Zu sehen ist die Supernova schon mit einem einfachen Teleskop im Sternbild Großer Bär. Einige Astronomen sind der Ansicht, dass die Helligkeit der Sternenexplosion in den nächsten Tagen noch deutlich zunehmen wird.

Die Spiralgalaxie Messier 82 befindet sich knapp zwölf Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Sternexplosion fand als vor knapp 12 Millionen Jahren statt. Wer kein Teleskop besitzt aber dennoch einen Blick auf das Ereignis werfen möchte sollte eine Sternwarte in seiner Nähe aufsuchen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Helios25
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Galaxie, Supernova, Astronom
Quelle: sonnen-sturm.info

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.01.2014 10:21 Uhr von Rekommandeur
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Ist bestimmt ein tolles Erlebnis, wenn man das mal selbst im Teleskop sieht.
Angesichts der unglaublichen Dimensionen des Universums, ist unsere Heimatgalaxie richtig klein.
Und doch sagen die Forscher, gibt es durchschnittlich jeden Tag etwa 100 Supernovaexplosionen in unserer Milchstraße.
In unserer Galaxie soll es etwa 300 Milliarden Sterne geben.

Ich finde das fantastisch und bin über solche Informationen immer wieder erstaunt.
Kommentar ansehen
23.01.2014 11:03 Uhr von the-driver
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@Rekommandeur

Leider nicht ganz richtig. MAn geht von 200 Mrd. Sternen in unserer Milchstrasse aus und von 200 Mrd. Galaxien im Universum.

Weiterhin gibt es in unserer Galaxie weit weniger Supernova, Gott Lob. ES ist heute eher 1 in 100 Jahren. EIne solche Supernova in unserer Nähe, hätte verherrende FOlgen für das SOnnensystem. Und in unserer Nähe heiist durchaus einie 10 tausend LJ weit weg.

Sehen kann man die aktuelle Supernove mit jedem kleinerem Teleskop ab ca. 100mm Öffnung. Die Gelegenehit kommt vermutlich so schnell nicht wieder.
Kommentar ansehen
23.01.2014 12:22 Uhr von Rychveldir
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Was gibt mehr Strahlung an die Netzhaut ab: Eine Supernova gesehen aus der Entfernung Erde-Sonne oder eine Wasserstoffbombe, die direkt am Augapfel explodiert?

Antwort: Die Supernova, und zwar um den Faktor 1.000.000.000, Novae sind gewaltig. :)

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
Kommentar ansehen
23.01.2014 15:24 Uhr von STN
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Hier übertreibst du aber etwas @ the-driver
Eine Supernova die in 10000 Lichtjahre explodiert hat absolut keine Auswirkungen auf uns, noch nicht mal wenn sie wie Betelgeuze etwas über 600 Lichtjahre entfernt ist. Betelgeuze ist einer der nächsten Kandidaten der zur Supernova wird, oder bereits wurde.
Erst eine Supernova die näher als 60 Lichtjahre stattfindet, würde die Biosphäre der Erde beeinträchtigen.
Erfolgt die Explosion in fünf bis zehn Lichtjahren Distanz, ist schicht im Schacht. Das würde das irdische Leben wohl vollständig ausgelöscht.
Da haben wir aber Glück, denn aktuell ist kein Stern der zu einer Supernova werden kann so dich an uns dran.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?