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Südtirol: Riesiger Felsbrocken kracht gegen Gebäude

Unbeschreibliches Glück hatte der Pächter eines Lokals in Rungg in Tramin (Südtirol), als ein riesiger Felsbrocken kurz vor dem Hauptgebäude zum Stillstand kam. Das Ehepaar befand sich in dem Wohnhaus, das verschont blieb.

Etwa 4.000 Kubikmeter Gestein waren aus einer Felswand den Abhang herunter gekracht. Dabei wurde ein Weingarten und ein Wirtschaftsgebäude total zerstört.

Da der etwa 20 Meter hohe Restfels eine Instabilität aufwies, musste dessen Sprengung vorgenommen werden. Bis zu sieben Personen waren daher von einer Evakuierung betroffen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gebäude, Südtirol, Felsbrocken
Quelle: www.tt.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 19:12 Uhr von LuckyBull
 
+3 | -1
 
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Auf den Bildern sieht der Felssturz wirklich dramatisch aus. Einen solch großen Felsbrocken sieht man sicher höchst selten einen Meter vor seiner Haustüre liegen...
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22.01.2014 20:19 Uhr von Klassenfreund
 
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Das letzte Bild in der Quelle zieht einem schon die Eier hoch.

Meine Fresse, ham´ die Schwein gehabt!
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22.01.2014 20:53 Uhr von brycer
 
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Da sich die Erdkruste und damit auch die Gebirge immer weiter bewegen werden, wird so etwas immer wieder vorkommen. Meist kleinere, aber auch größere Felsstürze kommen immer wieder vor. Verursacht einerseits durch Frostbruch, aber eben auch durch die (gaaanz langsame) Bewegung der Platten der Erdkruste.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe bewegt sich die Afrikanische Platte mit ca. 2,5cm/Jahr auf die Europäische Platte zu. Hört sich zwar nicht viel an, aber die Kräfte lassen die Alpen langsam weiter wachsen.
Wenn man bedenkt das vor etlichen Millionen Jahren die Gesteinsmassen unserer Berge unter dem Meeresspiegel lagen... :-P
Das einzige was die Menschen dagegen tun können ist die Anbahnung solcher Felsstürze früh genug zu erkennen und eventuell durch kontrollierte Sprengungen zu ´entschärfen´.
Leider gelingt das nicht immer und die Gefahr wird weiterhin bestehen bleiben.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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22.01.2014 23:59 Uhr von ted1405
 
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Joa, eindrucksvolle Fotos und jede Menge Glück im Unglück für den Pächter.

Was mich etwas erschreckt ist, wie daneben die Texte und Zahlenangaben bei den Fotos sind ...

Zitat - Bild 7: es lösten sich bis zu 400m³ große Brocken ...
okay

Zitat Bild 8: 400 LKW-Ladungen wären nötig um DIESEN FELS ...
wtf? Ich glaube kaum, dass es dort nur so kleine LKWs gibt. Denn: 400m³ hatten angeblich die größten Brocken. Davon ausgehend, dass dies einer der größten wäre, könnte jeder "LKW" gerade mal 1m³ transportieren. (das sind ungefähr 5 Badewannen randvoll mit Geröll und zirka 1,5 bis 2,5 Tonnen ... *lächel* ... wäre der Brocken aus purem Gold (~ 19 Tonnen/m³), dann würde das so stimmen ... wobei ... dann bräuchte man gar keine LKWs, sondern müsste nur ein bisschen warten.)

Zitat Bild 11: Der kleine misst etwa 160m³ ...
also sollte sich die Angabe auf das "Steinchen" im Vordergrund beziehen, dann ist das ein Witz.

Bild 14 bringt dann die Erleuchtung ... das war also der Stein, von dem bei Bild 11 die Rede war. Okay, kann man so akzeptieren. Nichts desto Trotz ist der Text unter Bild 11 sehr blöd gewählt.

Die 400 LKW-Ladungen wiederum dürften sich aller Vermutung nach auf die gesamten, 4000m³ Gestein bezogen haben, welches sich da aus der Felswand löste. Das ist halbwegs realistisch.

Jedenfalls ...
ich finde es sehr schade, wenn eine solche Nachricht durch einen Redakteur derartig verfälscht wird. Es stellt, in diesem Fall aufgrund der Fotos zwar weniger, aber allgemein gedacht einfach die Glaubwürdigkeit in Frage.

Und dabei von meiner Seite einmal noch ein großes Lob an den SN-Autor LuckyBull dafür, dass er diesen Bockmist nicht übernommen hat, sondern tatsächlich nur von den richtigen/glaubwürdigen Angaben schreibt.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]

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