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Piratenpartei macht Telefonliste von Jobcenter-Mitarbeitern öffentlich

Die Agentur für Arbeit ist wütend auf die Piratenpartei, welche die Telefon-Durchwahlen von Jobcenter-Mitarbeitern öffentlich gemacht hat.

Arbeitslose, die mit ihrem Sachbearbeiter sprechen wollen, erreichten diese niemals und mussten immer in der Zentrale anrufen.

Die Piraten sind gegen diese "Verschleierungspolitik" und fordern auch hier Transparenz: "Die Aggressivität, mit der Jobcenter sie verteidigen, entbehrt nicht nur der rechtlichen Grundlage - sie ist auch zutiefst unmoralisch", sagte Thomas Küppers von der Partei.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Telefon, Liste, Piratenpartei, Jobcenter, Agentur für Arbeit
Quelle: www.spiegel.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 18:53 Uhr von Joker01
 
+43 | -5
 
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richtig so! Das Versteckspiel dieser Menschenverachter hat nun ein Ende.
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22.01.2014 18:53 Uhr von JustMe27
 
+15 | -1
 
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Gibts dazu nicht eh ein Urteil, daß die ARGE das MUSS? Als ich noch mit denen zu tun hatte, war es ne Frage der Laune meines Beraters ob sie auf dem Brief stand. Ich hatte sie mir aber beim ersten Termin geben lassen und auch anstandslos bekommen.
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22.01.2014 19:07 Uhr von LucasXXL
 
+17 | -2
 
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Ich war mal mit meine Schwiegermutter dort. Nach dem es immer wieder Probleme gab bat ich um die Durchwahl. Die Mitarbeiterin weigerte sich zuerst, nachdem ich Ihr klar gemacht habe das Sie in einem Dienstleistungsunternehmen für meine Schwiegermuter arbeite und ich ihren Vorgesetzten reden wollte gab sie reumütig nach. Nun ja danach musste meine Schwiegermutter noch ein zwei Schulungen mitmachen. Dann suchte Sie sich eine dritte Arbeitsstelle und reicht ihr das zum Leben. Sie hat das Arbeistamt so gehasst.
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22.01.2014 19:35 Uhr von Mister_Kanister
 
+10 | -1
 
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Ist richtig so!
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22.01.2014 20:19 Uhr von jschling
 
+5 | -2
 
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ich kann nicht wirklich beurteilen, ob es sinnvoll ist
klar hört sich das erstmal völlig positiv an, aber die Bearbeiter haben ja auch Kundenverkehr. Wenn nun während eines persönlichen Gespräches mit einem Kunden das Telefon zwölwendrölfzig mal klingelt und die Beratung so anstelle von 20 Minuten vielleicht 60 Minuten dauert, ist auch keiner wirklich glücklich über die Lösung, am wenigstens diejenigen, die in der Schlange auf dem Flur sitzen :-)
so wirds zumindest deutlich schwerer feste Termine für die persönliche Beratung zu machen. Wenn sich die Bearbeiter vorher 1-2 Stunden (keine Ahnung, sag ich mal so) Zeit eingeplant hatten für Telefonate und während dieser Zeit keine Termine vergeben haben, hatte das sicherlich auch Vorteile für die Kunden

[ nachträglich editiert von jschling ]
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22.01.2014 20:43 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -4
 
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jschling

"Wenn nun während eines persönlichen Gespräches mit einem Kunden das Telefon zwölwendrölfzig mal klingelt und die Beratung so anstelle von 20 Minuten vielleicht 60 Minuten dauert, ist auch keiner wirklich glücklich über die Lösung, am wenigstens diejenigen, die in der Schlange auf dem Flur sitzen :-)"

Dafür gibt es ja Telefonzeiten!
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22.01.2014 20:46 Uhr von jschling
 
+3 | -3
 
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ja, genau - aber eben nicht mehr, wenn die Piraten jetzt für jeden Willi sichtbar die DURCHWAHLEN der einzelnen Mitarbeiter veröffentlichen, dann ist Telefonzeit von morgens bis abends :-((
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22.01.2014 20:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -12
 
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Ich hoffe die Piraten werden für die umprogramierungskosten zur Verantwortung gezogen.

Bei uns sind die Nummern der Fallmanagern immer auf den Briefen, aber wenn es eine Service Nummer gibt dann ist dies ja auch gut. In manchen Kommunen haben die FM bis zu 500 Klienten, d.h. die haben fast ununterbrochen Termine, da brauchen sie kein Telefon das ständig klingelt.
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22.01.2014 21:23 Uhr von jschling
 
+5 | -0
 
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@Chocobo77
genau
und Leute wie du nehmen sich immer und überall sehr wichtig *g* und da kann ich Leute wie dich auch verstehen: es muss natürlich sofort eine Entscheidung getroffen werden, ob man 4lagig kauft, oder bei H4 doch lieber nur 3lagiges Toilettenpapier nutzt - da braucht man die Hilfe sofort und nicht erst am nächsten Tag bei einem Rückruf !
Telefon ausschalten/abschalten - nein, denn für seine Kollegen sollen die Mitarbeiter ja erreichbar sein
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22.01.2014 23:32 Uhr von Kockott
 
+4 | -1
 
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ich weis gar nicht warum sich die Vermittlungssklaven vom JobCenter so aufregen, die haben doch auch nur befristete 1 Jahr Verträge mit maximal einer Verlängerung auf 2 Jahre bis sie entlassen werden und der nächste Unwissende nachrückt, die 1-2 Jahre werden sie das Gebimmel schon ertragen, spätestens wenn sie selber auf ALG2 sind werden sie verstehen warum

das JobCenter ist ein einzger Witz wenn man bedenkt das selbst die Angestellen erpresst werden höchstmögliche Leistung auf Kosten der "Kunden" zu erbringen, falls sich jemand also fragt warum der Haufeh nicht funktioniert sollte er sich überlegen welche Partei er letztens gewählt hat

[ nachträglich editiert von Kockott ]
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23.01.2014 00:47 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -3
 
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Weiter so und sie sind bald wieder über 5%!

DAS ist die Piratenpolitik, wie man sie sehen will. Eine Art ziviler Ungehorsam statt Konformismus.
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23.01.2014 01:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Bei uns in Waiblingen stehen, alle Durchwahlnummern auf den Schreiben - und auf Mails wird in wenigen Stunden reagiert. Telefonisch erreicht man die Leute nachmittags immer - morgens wegen den Beratungen natürlich nur schwierig.
Das Amt in Stuttgart hat mir 2005 in die Selbständigkeit geholfen, war immer erreichbar und war immer kulant.
Die Mitarbeiter sind sehr höflich und hilfreich - wenn man wirklich nach Arbeit sucht.
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23.01.2014 02:20 Uhr von xarxes
 
+3 | -1
 
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Mit der Agentur für Arbeit habe ich bisher zwar keine Erfahrung gehabt, aber mit dem Bafögamt und das war schon schlimm genug.

Beim ersten Antrag, kam 2Monate (8Wochen waren das, was schon frech genug ist) später ein Brief, dass einige Unterlagen fehlen würden, ich war mir aber sicher, dass ich diese mitgeschickt hat.
Nunja, habe sie dann noch einmal da losgeschickt und was passierte? Noch 2x musste ich die gleichen Unterlagen dahin schicken. Ich weiß nicht, was die damit gemacht haben. Basketball, Toilettenpapier oder als sonst was benutzt. Das Gleiche war bei fast allen Freunden die Bafög beantragt haben, ebenfalls so.

Telefonische Sprechstunden beliefen sich auf 2Stunden in der Woche. Von 10Uhr bis 12Uhr, Donnerstags.
Mal eben vorbei gehen und mit der Beraterin reden? Keine Chance, da wirst du nur wieder weggeschickt.
Email? 3Wochen gewartet.

Nach 6Monaten hatte ich dann endlich die Nachzahlungen bekommen. Was ja schon ziemlich frech war, wenn man überlegt das ich 6Monate von meinem Kindergeld, etwas Ersparten und Unterstützung von meinen Eltern gelebt habe. Ich musste ja Miete zahlen, Essen/Trinken, Semestergebühren und teilweise stand ich dort echt am Anfang des Monats nachdem ich alle Rechnungen bezahlt hatte und musste von 40€ Essen kaufen für einen Monat. Habe ich auch nur Leitungswasser getrunken und überwiegend Kartoffeln gegessen.

Moral der Geschicht, schützt die Leute im öffentlichen Dienste nicht.
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23.01.2014 09:21 Uhr von maxyking
 
+2 | -1
 
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Als ob die Leute die in den Jobcentern angestellt sind dafür verantwortlich sind das die Menschen keine Jobs haben. Hier wird der frust das man arbeitslos ist auf die dortigen angestellten projiziert, " wieso bekom ich keinen Arbeit? Natürlich liegt der Grund darin das der Vermittler seinen Job nicht richtig macht" , ich kann mir nicht vorstellen das dort nur rumgesessen wird und späßchen machen über die Arbeitslosen angesagt ist. Das die Leute dort mehr als einen Kunden zu betreuen haben ist auch wahrscheinlich und das man dann eben nicht jeden Anruf entgegen nehmen kann scheint mir auch verständlich, aber ich war noch nie arbeitslos und kann es deshalb nicht wirklich einschätzen ich kann mir bloß nicht vorstellen das das Ziel dort ist denn Menschen so wenig wie möglich zu helfen das erscheint mir sehr unwahrscheinlich.
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24.01.2014 11:12 Uhr von D0M3
 
+0 | -0
 
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Tja ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite habe ich mich x-fach drüber aufgeregt, nur ne Nummer von nem Callcenter zu haben, habe es aber immer wieder über diverse Wege geschafft doch persönlich mit Sacharbeitern zu sprechen. Man muss halt auch mal um die Ecke denken.
Auf der anderen Seite sehe ich das Problem, dass hier dann ein Telefon- und Psychoterror einsetzt. Ich denke nur an die Übergriffe auf die Mitarbeiter im Jobcenter, den Mord aus skuriler Angst um Datenschutz etc. Da sehe ich es als sehr behindernd an, wenn ständig das Telefon klingelt und man nun mal für die Bearbeitung statt eine Stunde mal 4 Wochen braucht, weil ständig dann wer anruft. Telefonzeiten sind schön und gut, bringt aber nichts, wenn man ohnehin telefonische Termine hat, und man will ja auch erreichbar sein, sollte zu Hause was passiert sein (Kind in der Schule verletzt, Kind im Kindergarten krank und muss abgeholt werden etc. ).

Eine positive Schlagzeile der Piraten ist das sicher nicht. Sie missbrauchen schon öfters ihre Stellung. Immerhin haben sie viel weniger Befürworter als die AFD oder FDP. (und die haben schon nicht viel)

[ nachträglich editiert von D0M3 ]
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04.02.2014 05:47 Uhr von Slingshot
 
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@ Bud_Bundyy
Ja, genau. Bloß nicht den armen Arbeitslosen helfen. Sondern sie permanent in der Zentrale anrufen und abwimmeln lassen. Da sind Leute die arbeiten wollen und ihr sägt sie ab. Ganz toll!

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