22.01.14 17:37 Uhr
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Österreich: "Arbeit macht frei" - Schild am Haus eines Politikers erregt Öffentlichkeit

Ein an der Hauswand des ÖVP-Politikers Sven Skjellet angebrachtes Schild mit dem Hinweis "Arbeit macht frei" ist seit Jahren heftiger Kritik ausgesetzt. Angriffe wies der Politiker zurück, da es für ihn keine Hintergedanken in Richtung Auschwitz gebe.

Zwei Anzeigen gegen Skjellet verliefen im Sande. Ein "Mauthausen-Komitee" verwies auf eine damit einhergehende "Verhöhnung der KZ-Opfer und der Überlebenden." Nun soll das Schild laut ÖVP-Chef von Kärnten entfernt werden.

Der ÖVP-Mann hatte das Haus im weststeirischen Deutschlandsberg 2010 von seinem Vater gekauft. Es beherbergte damals ein Waffengeschäft. Das Schild nahm er aus Erinnerungen an seinen Vater nicht ab. Der kam mittellos aus Berlin und arbeitete sich hoch. Von daher sei der Spruch zu verstehen, so Skjellet.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Politiker, Haus, Aufregung, Öffentlichkeit, Schild, Auschwitz
Quelle: steiermark.orf.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 17:41 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -3
 
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roofl :>
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22.01.2014 17:45 Uhr von daguckstdu
 
+7 | -5
 
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Solange es solche Idioten gibt, solange wird auch Kritik geübt.

Es ist schon Verwunderlich das trotz Aufklärung, einige Zeitgenossen heute noch Geistig im Jahr 1945 stehen.
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22.01.2014 17:48 Uhr von hochbegabt
 
+7 | -5
 
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Den Ausspruch !Arbeit macht frei" verbieten ist gut und richtig.
Konsequenterweise muss man dann aber auch ALLE anderen Wörter, die die Nazis jemals gesprochen haben verbieten.
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22.01.2014 17:54 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -2
 
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Es geht nicht um die Wörter sondern, es geht darum was damit Verbunden ist.

Auch Sonderpädagogik ist eine Wortfindung der Nazis und wird heute noch gerne verwendet im schulischen Bereich. Wobei ich das in Bezug zu dem Umgang mit Behinderten Menschen der Nazis ebenso ablehne.
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22.01.2014 18:01 Uhr von Venytanion
 
+5 | -6
 
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@ daguckstdu

"Es geht nicht um die Wörter sondern, es geht darum was damit Verbunden ist."

Mit der Begründung könnte man auch deutsche Schäferhunde verbieten.
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22.01.2014 18:12 Uhr von hochbegabt
 
+4 | -5
 
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Man muss auch das Berliner Olympiastadion und viele viele weitere Bauten in Berlin, München, Nürnberg usw abreißen.

Den Olympischen Fackellauf verbieten, das Kindergeld abschaffen usw usw usw.....
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22.01.2014 18:13 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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Naja, der Satz ist schon korrekt, allerdings sollte noch zwei Worte vor Arbeit stehen und zwar ->gut bezahlte. Weil scheiß bezahlte Arbeit macht auch nicht frei.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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22.01.2014 18:22 Uhr von Tauphi
 
+2 | -1
 
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Er hat auch zufällig die passende Schriftart für das Schild gewählt ... Hätte Arial nicht gereicht?
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22.01.2014 18:50 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -1
 
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"Mit der Begründung könnte man auch deutsche Schäferhunde verbieten."

Sollte man mal überlegen, denn die Nazis haben mit diesen Tieren auch eine Aggressionszucht betrieben, das heute noch die Tiere darunter leiden.

Außerdem sollte man sich vor Augen halten wo das stand!

https://www.google.de/...

Es ist nicht nur eine moralische Frage, sondern auch eine Charakterliche, ob man mit fadenscheinigen Erklärungen eine Rechtfertigung für diese Wortfindung und ihrer tatsächlichen Bedeutung findet.
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22.01.2014 18:54 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -1
 
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"Naja, der Satz ist schon korrekt"

Ansichtssache! Wer 60 oder mehr Stunden arbeitet ist mit Sicherheit nicht frei. Philosophisch betrachtet ist der Satz auch reinster Humbug! Dazu müsste man den Begriff "Freiheit" in den richtigen Kontext bringen. ;-)
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22.01.2014 18:54 Uhr von Venytanion
 
+0 | -1
 
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@ WegMitFerkel

NOCH^^
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22.01.2014 18:59 Uhr von daguckstdu
 
+2 | -1
 
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"Den Olympischen Fackellauf verbieten, das Kindergeld abschaffen usw usw usw....."

Wieso? Wurden mit dem Kindergeld auch Menschen umgebracht und steht Kindergeld als Synonym dafür? Oder hat man auch Lager eingerichtet wo über Tor drauf stand "Kindergeld"?

Die Tradition des olympischen Feuers reicht bis in die Antike zurück und ist keine Erfindung der Nazis gewesen.
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22.01.2014 19:06 Uhr von Venytanion
 
+4 | -3
 
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@ daguckstdu
Es geht darum das immer krampfhaft versucht wird alles "irgendwie" mit Nazis in verbindung zu bringen.
Das ist mittlerweile genauso spannend wie schales Bier.
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22.01.2014 19:40 Uhr von Venytanion
 
+0 | -2
 
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
(Otto von Bismarck)
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22.01.2014 19:56 Uhr von Venytanion
 
+1 | -2
 
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http://www.wissen.de/...

man achte auf den letzten satz.
so schnell wird aus positiven negatives.

ich streite ja nicht ab das es unmenschlich in den lagern zugegangen ist.
aber meiner meinung nach ist es an der zeit das ein schlussstrich gezogen wird. wie soll man den in eine (europäische) zukunft schauen wenn jedesmal reflexartig die nazikeule geschwungen wird ?
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22.01.2014 20:06 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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@Venytanion

Es kommt immer auf die Assoziation und bewusste Intention an:

1) Wenn du laut proklamierst, dass verdammte Zecken dein Blut aussagen und dazu noch gefährliche Krankheiten verbreiten und man sich daher vor diesen zu schützen habe ist das eine Sache.
2) Wenn du in ein Asylheim gehst in eine historische Uniform des letzten Jahrhunderts gekleidet und selbiges laut proklamierst, bekommt das ganze einen anderen Kontext.
Da man davon ausgeht, dass du es diesmal metaphorisch und bezogen auf die Ausländer meinen würdest (das ist ein hypothetisches Beispiel. Ich gehe nicht davon aus, dass du es machst)

Wenn jemand also in ,,altdeutschen" Lettern einen historisch negativ konnotierten Satz willentlich zum lesen aufstellt (wohlgemerkt kein Wort, sondern eine bestimmte Phrase mit der im deutschen Sprachraum historisch zunächst eine Verbindung gemacht wird) so liegt die Vermutung nahe, dass dabei ideologische Sympathie zum historischen Inhalt dieser Phrase, durch welche sie geprägt wurde, besteht
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23.01.2014 10:06 Uhr von alex070
 
+0 | -0
 
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@Venytanion

""Es geht nicht um die Wörter sondern, es geht darum was damit Verbunden ist."

Mit der Begründung könnte man auch deutsche Schäferhunde verbieten. "

Nicht ganz, denn Schäferhunde gab es schon vor dem Nationalsozialismus und sind somit nicht durch ihn entstanden. Das Zitat ist jedoch direkt aus dieser Zeit.

Ansonsten kann man Schilder ja auch immer gut mit einer Farbrolle übermalen.

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