22.01.14 11:12 Uhr
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Düsseldorf: Erfassung des Unterrichtsausfalls an deutschen Schulen zu teuer

Der Landesrechnungshof NRW hat sich für eine Statistik zum tatsächlichen Ausfall von Schulunterrichtsstunden interessiert.

Forscher der Universität Bochum und der Fachhochschule Nordwestschweiz erstellten daraufhin ein Gutachten und machten sich über Kosten und Nutzen dieser Statistik Gedanken.

Demnach wären 700 Lehrerstellen notwendig, um die Ausfälle zu erfassen. Dieser Aufwand würde sich nicht lohnen, da die begrenzten und befristeten Ausfälle von Lehrern sich auf den allgemeinen Lernerfolg kaum auswirkten.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Düsseldorf, teuer, Erfassung
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 11:37 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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Soll das heißen dass niemand kontrolliert ob ein Lehrer da ist oder nicht?
Bei Schülern wird das ja peinlichst genau gehandhabt - da ist nichts zu teuer. Aber ob Lehrer ihr Geld wirklich verdienen, das kontrolliert keiner?
Ja, ich weiß. Der größte Teil der Lehrer verdient sein Geld auch richtig, aber es gibt leider auch da immer wieder schwarze Schafe. ;-)
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22.01.2014 12:04 Uhr von DerPunkt
 
+3 | -0
 
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Nein das soll heißen das es zu teuer ist genaue Statistiken über AUSGEFALLENEN Unterricht aufzustellen was dazu führt das man Aussagen dahingehend immer drehen und wenden kann wie es einem gerade passt. Wwie oft ein Lehrer fehlt wird sehr wohl festgehalten. Lehrer müssen sich genauso krank bzw abwesend melden wie andere.
Es geht also darum ob die Stunden ausfallen oder sich eine Vertretung finden lässt.

In Hessen kein Problem da wurde die Unterrichtsgarantie PLUS eingeführt die dem Zweck dient, dass keine Stunde mehr ausfällt indem man jeden der sich bewirbt und als einigermaßen geignet zeigt aufsicht über Klassen führen lässt während die Material bearbeiten das der eigentliche Lehrer zuvor bereit gestellt hat. Bedeutet für Lehrer das mindestens eine Stunde im vorlauf konzipiert werden muss.

Vermutlich sollte die Statistik für NRW ein ähnliches System begründen oder eben nicht.
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22.01.2014 12:36 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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"...Demnach wären 700 Lehrerstellen notwendig, um die Ausfälle zu erfassen..."
Das kann ich gar nicht glauben! Nur zum erfassen der Ausfälle wären 700 Lehrerstellen notwendig? Zum Auffüllen oder Ausgleichen der Ausfälle, das würde ich einsehen - aber zum Erfassen. ;-)
Aber irgendwie kommt das auch bei der Quelle anders rüber.
"Eine stichhaltige Erfassung des Unterrichtsausfalls in Nordrhein-Westfalen ist aus Sicht von Schulforschern nicht mit vertretbarem Aufwand zu leisten.......
...Je nach Erfassungsmodell könne der Aufwand bis zu 700 Lehrerstellen kosten, rechnen die Schulforscher von der Universität Bochum und der Fachhochschule Nordwestschweiz in ihrer Expertise vor...."
Da ist also tatsächlich nicht von Ausgleich oder Auffüllen die Rede, sondern nur vom Erfassen. Also Zusammentragen der Daten und Eintragen in eine Datenbank.
Und das, obwohl unsere Schulen ja alle gut vernetzt sind und die ´Tagesmeldung´ pro Sekretariat nur sehr wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfte.
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22.01.2014 13:12 Uhr von d1pe
 
+4 | -0
 
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Bei ausgefallenem Unterricht wird getrickst. Wenn ein Lehrer krank oder anderweitig verhindert war, wurde bei uns in der Schule die Stunde oft nicht als "Entfall" sondern als "EVA" (Eigenverantwortliches Arbeiten) deklariert. Damit findet die Stunde statistisch gesehen statt, obwohl es für die Stunde keinen Vertretungslehrer gab und die Stunde praktisch entfallenem Unterricht gleichzustellen ist.
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24.01.2014 09:53 Uhr von Mephisto92
 
+1 | -0
 
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Achne ernsthaft. Ein Programmierer der ein Forumular entwirft wo die Ausfälle nach nem bestimmten Muster eingetragen werden müssen von der jeweiligen Schulleitung ein Programm das das Formular auswertet und in ner Datenbank speichert und am ende des des Schuljahres eine Auswertung ausdruckt.

Sorry aber sowas mach ich alleineich brauch nur die elektronischen Formulare der Schulen.

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