22.01.14 10:30 Uhr
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Inflationsrate: Mehrheit der Deutschen glaubt dem Statistischen Bundesamt nicht

Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Teuerungsrate in Deutschland im Jahr 2013 nur bei 1,5 Prozent. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts FORSA hat sich die Mehrheit der Befragten zu diesen Angaben skeptisch geäußert.

58 Prozent der Befragten glauben demnach, dass die Inflationsrate mehr als 1,5 Prozent betragen hat. Etwas mehr als ein Drittel gehen mit der Umfrage überein.

Die höchste Teuerung empfinden die Menschen bei den Ausgaben für Verkehr. Hier sehen 70 Prozent der Befragten die höchsten Ausgabensteigerungen. 56 Prozent ärgern sich über gestiegene Lebensmittelpreise und 36 Prozent verzeichnen nach eigenen Angaben höhere Kosten bei Bildung und Mieten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mehrheit, Bundesamt, Inflationsrate
Quelle: www.epochtimes.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 10:33 Uhr von pjh64
 
+13 | -0
 
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Das Statistische Bundesamt ist als Institution halt parteiisch. Dumm ist nur wer offizielle Zahlen kritiklos übernimmt.
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22.01.2014 10:50 Uhr von brycer
 
+7 | -0
 
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Ja und?
Eine Mehrheit hat ja auch dem ADAC und seinen Mitgliederbefragungen getraut. ;-)
Nun traut keiner mehr irgendwem. ;-P
pjh64 hat recht, wenn er sagt dass man solche offiziellen Zahlen nicht einfach so kritiklos glauben sollte.
Bei den Arbeitslosenzahlen wird ja auch gemauschelt, wieso soll es da anders sein.
Man schaut halt wie man die Zahlen am besten zusammenstellt, dass das richtige Ergebnis heraus kommt. ;-)
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22.01.2014 11:08 Uhr von a.maier
 
+6 | -2
 
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"Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe." Joseph Goebbels...http://de.wikiquote.org/...
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22.01.2014 11:10 Uhr von JoernS_85
 
+7 | -0
 
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Billignudeln haben vor 10 Jahren 19 Cent pro 500gr gekostet, jetzt kosten die mindestens 49 Cent. Das sind 150% mehr in 10 Jahren! Hackfleisch ist die letzten Jahre von 1,89€ auf 2,19€ bis 2,39 gestiegen. Das sind auch 10-20%.
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22.01.2014 11:19 Uhr von brycer
 
+3 | -4
 
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@JoernS_85:
Mit diesem doch sehr kleinen Ausschnitt aus der ganzen Palette kannst du weder Richtigkeit noch Falschheit der offiziellen Zahlen belegen.
Außer du ernährst dich nur von Nudeln mit Hackfleischsosse. Da solltest du aber dann auch noch Tomaten mit einbeziehen. ;-P
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22.01.2014 11:28 Uhr von JoernS_85
 
+6 | -0
 
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Naja ich liebe Spaghetti Bolognese... stimmt schon ;-) aber nur selbstgemacht, die Fertigtüten sind nicht halb so gut!

Ich wollte nur eine Tendenz aufzeigen. Sind halt Grundnahrungsmittel.
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22.01.2014 13:46 Uhr von alex070
 
+1 | -0
 
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"Laut Statistischen Bundesamt glaube 60% der Befragten dem Statistischem Bundesamt nicht mehr."

:D ... ähem ja wie?
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22.01.2014 13:54 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Ob die 58% wohl wissen wie sich dieser Warenkorb zusammensetzt?
@Wil - schliesse doch bitte nicht von Dir auf andere. Der Warenkorb repräsentiert nicht nur einzelne Personen. Bei uns wohnen 10 Personen über 80 Jahre - die haben kein Auto mehr und gehen nicht weg - und Kleidung und Telekommunikation halten sich da auch schwer in Grenzen.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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22.01.2014 15:08 Uhr von IM45iHew
 
+0 | -0
 
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@ Wil: Also bei mir kommt das mit der Miete ca. hin... Nur bei den Lebensmittel habe ich deutlich mehr Ausgaben. Das liegt aber vielleicht auch daran das ich nur Fleisch aus Freilandhaltung kaufe und auch sonst ein bisschen Wert auf Ökologische Produktion lege. Und das kostet halt mehr.

Zur Kaltmiete sollte ich noch sagen dass ich eine sehr kleine günstige Wohnung habe weil ich zur Zeit auf ein Eigenheim spare... vielleicht fällt das auch noch ins Gewicht.

Viel wichtiger als der Warenkorb ansich fände ich die Tatsache auf welcher Grundlage er berechnet wird. Und sind 100% Prozent vom Warenkorb als 100% Prozent Nettolohn gemeint. Oder wird mit eingerechnet das auch jemand spart? usw... Da liegen glaube ich die Möglichkeiten die Statistik nachhaltig zu fälschen.
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22.01.2014 16:19 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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Zitat:
"Naja, man darf sich auch nicht immer nur das Ergebnis solcher Untersuchungen anschauen. Man sollte auch einen Blick auf die Grundlage werfen. Ich bin mir sicher, dass die 1.5% stimmen, wenn man den Warenkorb des Statistischen Bundesamtes betrachtet. Dass das mit den alltäglichen Erfahrungern Einzelner nicht übereinstimmt, ist eigentlich klar. Aber wenn man eine möglichst allgemeine Aussage treffen will, muss man eben Kompromisse eingehen."

Aber das ist doch genau das Problem: Das Stat. Bundesamt erstellt eine Statistik am Bürger vorbei. Wenn ich da lauter Sachen wie - überspitzt gesagt - Diamanten, Goldbarren und Kaviar in den "Einkaufswagen" packe, dann komme ich in der Tat auf die 1,5%. Eben weil diese Sachen, die Otto Normal eh nie kauft, vom Preis her gleich geblieben oder sogar billiger wurden.

Eine solche Statistik sollte nur auf wg. mir 20 oder 50 Dingen basieren, die jeder Normalbürger zum Leben braucht. Und schwupps, schon knallt dir die Prozentangabe durch die Decke. Augenwischerei haben wir bereits genug.

Dass uns diese "Institutionen" für Dumm verkaufen wollen ist klar. Aber EIGENTLICH sollte ein staatliches INstitut doch den Bürger im Auge haben.

Das gleiche Prinzip liegt doch bei Zahlen wie dem BIP oder dem BSP vor: Sicher, im Schnitt "erwirtschaftet" jeder Deutsche über 30.000 Euro pro Jahr. Nur blöd, dass diese Zahlen mehr als 80 % der Bürger nie erreichen. Eben Statistik. Da stimmt das Zitat vom alten Hinkefuß schon: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

Nur dass man vielleicht statt "gefälscht" eher "manipuliert" sagen sollte.
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22.01.2014 18:02 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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Vielleicht sind ja in der Zwischenzeit z.B. Tunnelbohrmaschinen und Braunkohletagebaubaggerbrücken stark im Preis gesunken. :-D

Und vergesst nicht die ganzen Volksverdummungsgerätschaften, die immer billiger werden...
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22.01.2014 20:47 Uhr von Mordo
 
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@chocobo77

"Gold ist dafür aber seit 2011 mehr als 33 Prozent billiger geworden!"

===

Was soll uns das sagen? Dann man sich anstelle von Butter Goldbarren auf´s Brot schmieren soll?

SCNR
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25.01.2014 02:29 Uhr von Maaaa
 
+0 | -0
 
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Warum wird die Inflationsrate so weit unten angesetzt?

Danach richtet sich die Erhöhung bei Hartz 4! Noch Fragen?
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29.01.2014 17:40 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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"Gold ist dafür aber seit 2011 mehr als 33 Prozent billiger geworden!

http://www.finanzen.net/" (Chocobo77)
Ist Gold Teil des "Warenkorbs"?

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