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Griechenland: Banken sollen weniger Geld für faule Kredite zurücklegen müssen

Die Regierung in Griechenland will, dass die Banken des Landes weniger Geld auf die Seite legen müssen, um faule Kredite abzusichern. Das dadurch frei werdende Kapital soll dazu benutzt werden, um Haushaltslöcher des Landes zu stopfen.

Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass Griechenland für die Jahre 2014 und 2015 ein Haushaltsloch in Höhe von etwa elf Milliarden Euro aufweisen wird.

Mit diesem Trick könnten nun deutsche Hilfsgelder versickern. Zuvor wurde nämlich bekannt, dass die griechische Postbank Kredite ohne Absicherung an Unternehmen vergeben hatte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Griechenland, Kredit
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2014 09:16 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Ich habe die Tricksereien dieser griechischen Politiker so satt. Erst tricksen, dann jammern und dann erpressen.
Hoffentlich fahren die Bundeskanzlerin und der IWF seine harte Linie gegen Griechenland weiter. Mir fehlt da jedes Mitleid!

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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22.01.2014 10:03 Uhr von Xaardas
 
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Oh boy klasse. Wir nehmen das frei werdene Geld und stopfen damit Haushaltslöcher...aha wie "Nachhaltig", statts irgendwie in die Realwirtschaft sinnvoll zu investieren. Wobei ist das damit gemeint?

@Ich_denke_erst:

In Griechenland geht es den Menschen sehr schlecht. Kinder hungern, Kranke bekommen keine Medizin, usw..
Ich gebe dir ja recht, dass das Land reformiert werden muss (und diese Bankenaktion ist auch dumm, dass ist klar), aber versuche bitte zu trennen, dass auf der einen Seite der Staat steht, auf der anderen der Finanzsektor und auf der hilflosen Seite die Bevölkerung eines Landes.
Die von dir geforderte "harte" Linie, beinhaltet nur, dass unser Steuergeld über den ESM an Griechenland gegeben wird nur damit diese das für die Zinsen (Zinsen nicht Tilgung...) gleich wieder abführen an französische und deutsche Banken.
Und jetzt die Daumenschrauben noch fester anzudrehen, ist vielleicht bei der angespannten politischen Lage Griechenlands auch nicht wirklich eine Lösung.
Ich persönlich habe eine ganze Menge Mitleid mit den Menschen aus Griechenland, selbst wenn das alles jetzt scheiße gelaufen ist
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22.01.2014 14:21 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Xardas: Ich war das erste mal 1982 in Griechenland und seitdem fast jedes Jahr. Ich mag das Land und ich habe sehr viele Freunde dort.
Was mich aber immer geärgert hat war die Arroganz der Griechen - vom kleinen Bauern über den Angestellten bis zum Chef einer Firma mit 100 Leuten - wir zahlen doch keine Steuern. Da wurde getrickst und gelogen und die Deutschen wurden verarscht weil sie in Deutschland ehrlich Steuern zahlen. Wenn ein Staat aber zuwenig einnimmt muss er Kredite aufnehmen um seinen Aufgaben nachzukommen. Jetzt ist der Staat überschuldet und alle Griechen müssen die Folgen tragen - dass es da zu Härtefällen kommt ist mir klar. Aber da fehlt mir jetzt ehrlich gesagt das Mitleid.

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