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Arbeiten trotz Krankschreibung

Primär gilt, dass Arbeitnehmer solange sie krankgeschrieben sind nicht arbeiten müssen. Was jedoch, wenn die offiziell kranke Person wieder zur Arbeit möchte?

Nach Angaben von Fenimore von Bredow, einem Mitglied des Verbandes deutscher Arbeitsrechtsanwälte, ist eine Krankschreibung vom Arzt nur eine Empfehlung zu Hause zu bleiben. Nach eigenem Ermessen kann der Arbeit wieder nachgegangen werden.

Sie betont jedoch, dass wenn ansteckende Krankheiten vorliegen, Rücksicht auf die Mitarbeiter genommen werden sollte. Allerdings kann auf Grund der Fürsorgepflicht, der Arbeitgeber seinem Angestellten verweigern, trotz Krankmeldung zu arbeiten.


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WebReporter: Passoplayer96
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Arbeiten, Krankschreibung
Quelle: www.nordbayerischer-kurier.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 19:32 Uhr von shadow#
 
+5 | -4
 
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Die AU ist nichts anderes als die "get out of jail free"-Karte des Arbeitslebens.
Kann man einsetzen, muss man aber nicht.
Sollte man aber meistens, oder zumindest mal einen Tag ins Home Office verschwinden.
Denn die Kollegen haben keinen Bock, mit jedem Mist angesteckt zu werden.
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21.01.2014 20:26 Uhr von wombie
 
+11 | -0
 
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Kranke Kollegen moechte ich nicht im Buero sehen. Leider ist das hier aber gang und gaebe. Letzte Woche war ich selbst krank, mein Chef hat mir eine bitterboese mail geschrieben - konsequenz: Ich bin wieder im Buero, und die haelfte meiner Kollegen ist jetzt auch krank. Prima.
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21.01.2014 20:42 Uhr von Alter Mann
 
+10 | -0
 
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Arbeiten trotz Krankschreibung = hinweis auf eine tiefgreifende psychische störung.
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21.01.2014 21:52 Uhr von Götterspötter
 
+4 | -0
 
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.... genau und die "gesunden Kollegen" stecken sich dann an und müssen dessen "Fehler" ausbügeln .....

wer krank geschrieben ist .... bleibt zu hause und hat sich zu schonen ! ....

Versicherungstechnisch ist das übrigends sehr bedenklich !
Er müsste sich nämlich erst vom Arzt "gesundschreiben" lassen - damit die Krankenkasse haftet - im "unfallsfall"
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21.01.2014 22:13 Uhr von jschling
 
+3 | -0
 
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ich find das nun nichts ungewöhnliches - und wenn es vom Chef entsprechend zusätzlich entlohnt wird oftmals eine Win-Win Situation (manche sagen auch Schwarzarbeit dazu *g*)

Rechtlich sehe ich das aber völlig anders als der Anwalt und ich denke die Krankenkasse ebenfalls: wer denn doch arbeiten möchte, der muss sich erst gesund schreiben lassen/die AU aufheben lassen. Denn passiert während "dem Schein" auf der Arbeit ein weiterer Unfall, mag die Kasse die Zahlung der Behandlungskosten verweigern, zumindest wenn es nahe liegt, dass die Beeinträchtigung durch die ursprügliche Krankheit zu dem erneuten Unfall geführt hat. Und das kann ja schon durch Medikamente passieren, welche z.B. die Konzentration einschränken - mag man vielleicht garnicht so wahrnehmen, muss nicht mal der Fall sein, aber wenn dann eben doch was passiert... dann kanns schnell ein Problem werden.
Oder man geht mit eingegipsten Arm/Bein/was auch immer zur Arbeit: dann sollte man z.B. nicht hinfallen und sich böse und vielleicht noch ungewöhnlich verletzten: da wird die Kasse schnell feststellen, dass die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Auslöser war und schon hat man ein Problem

[ nachträglich editiert von jschling ]
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21.01.2014 22:27 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Gibt zu Viele der Sorte, und hier folgt ein Zitat:"Die Nachbarn wissen, dass ich krankgeschrieben bin, wenn ich jetzt nur zu Hause rumsitze und nicht im Garten arbeite, denken sie, ich bin faul!"
Und wer einen Infekt hat, bitte auch nicht in die Öffentlichkeit und Leute potentiell umbringen wollen, wenn doch ggf. eine Maske tragen.
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22.01.2014 00:41 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Na, klar kannst Arbeiten gehen. Nur wenn dann was passiert, dann zahlt die KK halt nix....
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22.01.2014 07:26 Uhr von blablubbb
 
+0 | -1
 
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wer kommt eigentlich immer auf so einen schwachsinn mit gesundschreiben lassen? so etwas gibt es nicht !!
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10.03.2014 11:28 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ newsleser54
"Und wenn derjenige Arbeiten gehen möchte, warum lässt er sich dann Krank schreiben??"
Eine Möglichkeit: man war krank, wurde vom Arzt krank geschrieben, fühlt sich aber jetzt früher wie vom Arzt gedacht wieder arbeitsfähig.

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