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Sachsen: Facebook-Verbot für Lehrer geplant

Sachsens Lehrern soll die dienstliche Nutzung von Facebook und anderen sozialen Netzwerken wie Google+ untersagt werden. Das Kultusministerium arbeitet derzeit an einer entsprechenden Handlungsempfehlung. Damit soll der Austausch sensibler Daten unterbunden werden.

Sachsens Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig begrüßt die Pläne des Kultusministeriums. Facebook sei nicht nur aus datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich, sondern auch im Hinblick auf Betreuungsverhältnis zwischen Lehrern und ihren Schülern.

Die sächsische Staatsregierung will mit dem Vorhaben auch unterbinden, dass Daten wie Zensuren oder Leistungsbewertungen über Facebook ausgetauscht werden.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Verbot, Lehrer, Sachsen
Quelle: www.lvz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 17:28 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -2
 
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Ist sowas denn überhaupt nötig?

Ich mein Zensuren und Leistungsbewertungen sind personenbezogene Daten und dass die einfach an ein US-Unternehmen gegeben werden dürfen wäre mir jetzt neu.

Ich finde dass jedem Lehrer der sowas macht auf Lebenszeit Berufsverbot erteilt werden sollte da er grundlegendes Wissen und Fingerspitzengefühl nicht besitzt. Das lässt sich auch nicht nachholen.
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21.01.2014 17:31 Uhr von Nasa01
 
+7 | -6
 
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Da ist wohl einigen im Kultusministerium langweilig. Oder sie sind auf der Suche nach einer Daseinsberechtigung.
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21.01.2014 17:38 Uhr von blz
 
+5 | -4
 
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Erst vor kurzem habe ich im Radio gehört, dass sich mehrere Lehrer über ein potentielles Verbot aufgeregt haben. So etwas sei nicht mehr zeitgemäß.
Ich persönlich finde, so ein Verbot ist tatsächlich nicht nötig. Denn Lehrer dürfen solche Daten nicht an 3. weitergeben.
Viel wichtiger wäre eine adäquate Schulung und Lehrgänge für den richtigen Umgang mit Computer, neuen Medien und neuen Technlogien.
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21.01.2014 17:43 Uhr von TiOne
 
+6 | -0
 
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Tja, und da gibt es immer noch Menschen, die behaupten Medienkompetenz wäre kein wichtiges Fach für die Schule.

Jedem, der über Medienkompetenz verfügt, dürfte klar sein, dass man vertrauliche Daten nicht über ein social network transportiert, welches die Rechte an allen auf ihm erschienenen Daten hat.

Deshalb aber die "dienstliche Nutzung" zu untersagen... das klingt schon wieder so, als ob auch auf der Seite mangelnde Medienkompetenz vorhanden wäre. Es gibt bestimmt gute Ideen facebook mit in den Unterricht einzubinden und eine Gruppe für die Klasse dort zu organisieren.
Im Studium war die fb-Gruppe meines Fachbereichs immer gut besucht und es herrschte ein reger Informationsaustausch. Teilweise wurde man so schneller über etwas Informiert als über das Email-System der FH.
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21.01.2014 17:58 Uhr von hochbegabt
 
+4 | -19
 
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21.01.2014 18:00 Uhr von hellboy13
 
+5 | -3
 
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Ich finde man sollte es generell überall verbieten !
Ich konnte bisher nicht verstehen warum sich Menschen ,
damit im Netz neu Indentifizieren müssen.

[ nachträglich editiert von hellboy13 ]
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21.01.2014 18:05 Uhr von Sonny61
 
+5 | -2
 
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Klugen Menschen braucht man das nicht verbieten!
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21.01.2014 18:24 Uhr von Photronics
 
+10 | -3
 
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@"hochbegabt "

Du wirst es kaum glauben, es gibt dort sogar schon Farbfernsehen!!!
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21.01.2014 22:35 Uhr von Hanna_1985
 
+6 | -1
 
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Ich finde das absolut richtig - mein Neffe musste sich quasi bei Facebook anmelden (12 Jahre alt), weil sein Lehrer über Facebook unter anderem Übungsaufgaben verteilte oder Inhalte, die für die nächste Klausur gelernt werden sollten, ebenfalls dort einstellte.

So war quasi jeder seiner Schüler genötigt, dem Netzwerk beizutreten, da ihm sonst ein Nachteil gegenüber Mitschülern entstand.

DAS kann so nicht richtig sein.
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21.01.2014 22:35 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Warum schaffen sie dann keine Alternative? Schulinterne Portale zur leichten und schnellen Kommunikation?

Der Bedarf ist da, das merkt man.

An welcher Uni kommuniziert man den schon mit seinem Prof über Facebook? Zumindest nichts, was den Hörsaal betrifft. Unis haben aber auch größtenteils(ich kenne keine ohne) eigene Portale für diese Kommunikation.

Und wenn wir schon bei Personenbezogenen Daten sind, dann sieht das auch düster aus, allgemein Emails zu schreiben die nicht über einen eigenen Server gehen.

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