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Somalia: Pirat erpresste Millionen Euro und beantragte dann Asyl in Deutschland

Gegen einen besonders dreisten Piraten aus Somalia wird derzeit vor dem Landgericht in Osnabrück verhandelt. Zusammen mit Komplizen hatte er 2010 einen deutschen Chemietanker entführt und von der Reederei 4,2 Millionen Euro Lösegeld erpresst.

Rund acht Monate waren Tanker und Besatzung in der Gewalt der Piraten. In dieser Zeit wurde die Besatzung gefoltert und gequält. Dann das Unglaubliche; 2013 beantragte er Asyl in Deutschland.

Bei einem Abgleich der Fingerabdrücke flog er aber auf. Nun steht er vor Gericht, sein Verteidiger forderte gleich zu Beginn die Einstellung des Verfahrens.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Pirat, Asyl, Somalia
Quelle: www.bild.de

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 16:15 Uhr von quade34
 
+55 | -25
 
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Wunderbar, was in Deutschland alles so möglich ist.
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21.01.2014 16:18 Uhr von NoPq
 
+44 | -12
 
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lol, quade.

Was hat er denn großartig gemacht? Er wurde bereits beim ersten Versuch erwischt und steht vor Gericht.

Mach´ Deutschland mal nicht so schlecht, Kollege.
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21.01.2014 16:21 Uhr von Bokaj
 
+26 | -3
 
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Wenn er soviel Geld ergaunert hat, wieso beantragt er dann Asyl in Deutschland und sucht sich nicht eine wärmere Wohngegend aus?

Aber gut, soll er nun in den Knast. Wenn sie die Besatzung und Passagiere auch noch gefoltert haben, lebenslang und ab Besten in Ihrem Land, dort sind die Gefänglisse bestimmt viel angemessener.
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21.01.2014 16:26 Uhr von ElChefo
 
+43 | -2
 
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Verfahren einstellen, Asyl ablehnen, an somalische Behörden ausliefern. Vielleicht noch den somalischen Behörden stecken, das sie dort einen Millionär vor sich sitzen haben.

Sollte reichen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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21.01.2014 16:26 Uhr von higher
 
+20 | -3
 
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und jetzt beantragt er politisches asyl und hartzIV.

der ärmste.
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21.01.2014 16:38 Uhr von atrocity
 
+11 | -25
 
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21.01.2014 16:55 Uhr von vordhosbn
 
+20 | -2
 
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Ab nach Somalia mit dem dreckigen Pack!
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21.01.2014 17:01 Uhr von Naganari
 
+2 | -1
 
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http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Naganari ]
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21.01.2014 17:03 Uhr von -Count-
 
+20 | -3
 
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In diesem Fall wäre ich für das Wiederaufleben alter Seemannstraditionen, Aufknüpfen oder Kielholen waren mal angemessene Strafen für Piraten.
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21.01.2014 18:13 Uhr von borussenflut
 
+10 | -3
 
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Unerhört,was fällt der deutschen Justiz überhaupt ein,
diesen Mann einzusperren ?
Sofort freilassen, wie soll der denn im Gefängnis die
deutsche Kultur bereichern und gleichzeitig der
deutschen Wirtschaft als Fachkraft weiter helfen.
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21.01.2014 18:38 Uhr von c0rE
 
+3 | -14
 
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21.01.2014 19:03 Uhr von Renshy
 
+6 | -1
 
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naja er hätte in schönere länder wandern können aber er wollt halt bestimmt sich über deutschland lustig machen und über die gesammte eu
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21.01.2014 19:03 Uhr von -Count-
 
+9 | -4
 
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@ JuelzSantana14

"Ihr Hurensöne lebt erstmal in Somalia..."

Echt jetzt, arme Piraten! Was können die denn dafür, dass sie krimineller Abschaum sind? Wenn man denen die Waffen wegnimmt, dann werden sie ganz bestimmt wieder zu friedlichen Fischern.
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21.01.2014 19:37 Uhr von perMagna
 
+6 | -1
 
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Keine Ahnung, wo das Problem ist. Asyl beantragen sollte jeder können. Auch gegen eine Abweisung des Antrages klagen können.
Aber unsere Gerichte sollten den Antrag letzten Endes auch unwiderruflich abweisen - was vermutlich schon geschehen ist, oder geschehen wird. So funktioniert ein Rechtsstaat.
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21.01.2014 20:42 Uhr von c0rE
 
+2 | -7
 
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@Bud

Genau! :D
So ist es und nicht anders!
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22.01.2014 00:34 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -3
 
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Ja, sicher hat er auch ganz allein die 4,2 Millionen erbeutet..ganz sicher, ja ;)

Das läuft da, wie hier auch: die einen müssen es machen, die anderen kriegen den Profit.....
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22.01.2014 05:16 Uhr von Mephisto92
 
+4 | -9
 
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Witzig find ich den Satz "An die somalischen Behörden ausliefern"

In Somalia gibt es keine Behörden und keine funktionierende Regierung, dort herrscht seit Jahrzehnten Anarchie. Die Selbstgefälligkeit die hier einige an den Tag legen ist einfach nur abstoßend.

Wenn ihr in einem solchen Umfeld leben müsstet, ein Umfeld wo es nur ein Recht gibt, das des Stärkeren, wo ihr jeden Tag ums überleben kämpfen müsstet, da wärt ihr kein bisschen anders als der Herr aus Somalia.

Und nein er ist kein Müll und er ist kein Etwas er ist ein Mensch
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22.01.2014 06:21 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -7
 
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@ quade34
"Wunderbar, was in Deutschland alles so möglich ist."
Wo genau liegt deiner Ansicht nach das Problem? Asyl *beantragen* kann jeder, die entscheidende Frage ist, ob es *gewährt* wird. Und selbst das Gewähren von Asyl hätte man den Behörden nicht zum Vorwurf machen können, wenn ihnen die Hintergründe nicht bekannt waren.
Das einzige dreiste ist hier der (mutmaßliche) Pirat.

@ newsleser54
"What?? Und so etwas kriegt ein Verteidiger??"
In einem Rechtsstaat steht *jedem* (!) Angeklagten ein Verteidiger zu.

@ bokaj
"Wenn er soviel Geld ergaunert hat, wieso beantragt er dann Asyl in Deutschland und sucht sich nicht eine wärmere Wohngegend aus?"
Gute Frage. Am Ende war er´s nicht? Fingerabdrücke alleine sind schließlich kein ausreichender Beweis für die Schuld eines Verdächtigen.
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22.01.2014 07:28 Uhr von Schischkebap69
 
+5 | -0
 
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Prima! Hier in Knast das wir noch schön für ihn zahlen dürfen. nach Absitzen seiner Strafe macht er sich hier ein schönes Leben...zurück mit ihm in seine Lehmhütte!
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22.01.2014 08:18 Uhr von onkelmihe
 
+1 | -1
 
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Schiebt den Drecksack ab!!!!
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22.01.2014 09:12 Uhr von alex070
 
+4 | -7
 
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Es ist beschämend zu sehen wieviele Leute hier die Situation völlig falsch einschätzen.

Der Typ ist kein Millionär! Er ist vermutlich ein armer Fischer, der durch die Überfischung ausländischer Nationen in somalischen Gewässern nicht mehr seinem Beruf nachgehen konnte und Pirat wurde.

Diese Entscheidung ist überaus verwerflich und nicht tolerierbar! Aber sie ist verständlich.

Die Leute die aber auf den Schiffe sitzen und die Geiseln nehmen sind nicht die Leute die die Millionen kriegen. Sein Anteil wird extrem gering sein. Der ist doch nur ein mitlaufender kleiner Handlanger. Der hat vielleicht 100€ gekriegt (was enorm viel Geld ist in Somalia) und das wars. Das geben die Leute hier beim Tanken aus.

Er wurde meiner Ansicht nach zu Recht vor Gericht gestellt und er wird wohl auch kein Asyl bekommen. Das Rechtsystems Deutschlands hat doch einwandfrei gegriffen, was kritisiert ihr daran? Ein Verteidiger kann gerne viel und alles fordern, aber entscheiden tut darüber am Ende ein Richter.

Das weiteren sehe ich in der Quelle auch keinen eindeutigen Beweis das er persönlich gefoltert hat. Das einzige ist eine Zeugenaussage, dass er ein Maschinengewehr getragen hat und mit Commander angesprochen wurde. Aber nicht das er die Befehle auch gegeben hat. Im weiteren wird nur noch von "die Piraten" als Gruppe gesprochen und nicht von ihm selbst.

Das reicht sicherlich für eine Verurteilung, aber nicht für eine alleinige tragende Verantwortung.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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22.01.2014 11:21 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -2
 
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@Mephisto92 - der beste Satz im ganzen Thread:

"Die Selbstgefälligkeit die hier einige an den Tag legen ist einfach nur abstoßend."
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22.01.2014 14:08 Uhr von -Count-
 
+3 | -4
 
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@ alex070

Blabla. Der "arme Fischer", der gar nicht anders konnte als Pirat zu werden, weil ihm die bösen Europäer die Fische geklaut haben. Wirklich herzzerreissend, du solltest ein Drehbuch für eine kitschige Schmonzette schreiben, am besten kommt noch eine Liebesgeschichte darin vor. Ob du wohl ebenso viel Mitleid und Anteilnahme erübrigen könntest, wenn du damals zu seinen Opfern gehört hättest?
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22.01.2014 16:55 Uhr von DieRechnungKommt
 
+1 | -0
 
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Was ist denn am Gutmenschentum eklig ?
Oder besser: Was ist überhaupt ein Gutmensch nach Deiner Definition und warum ist dies schlecht (oder eklig) ?

[ nachträglich editiert von DieRechnungKommt ]
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22.01.2014 17:43 Uhr von ElChefo
 
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Mephisto

"In Somalia gibt es keine Behörden und keine funktionierende Regierung, dort herrscht seit Jahrzehnten Anarchie. Die Selbstgefälligkeit die hier einige an den Tag legen ist einfach nur abstoßend."

Natürlich gibt es dort Behörden. Sie sind nur reichlich wirkungslos.
Es gab schon mal einen Fall in Europa, wo somalische Piraten eben nicht abgeschoben wurden, weil vollkommen klar ist, was dort mit ihnen passiert, wenn das bischen Reststaat sie in die Finger kriegt. Erst recht, wenn der Behördendiener, der ihn in Empfang nimmt, spitz kriegt, das bei seinem "Gast" ordentlich was zu holen ist.

Dazu gerne eine Anekdote, um zu erklären, dass das nichts mit Selbstgefälligkeit zu tun hat:
Wir hatten damals mal einen Gefangenen nach einem Gefecht in der Nähe von Kunduz eingesammelt. Natürlich konnten wir ihn nicht über die Befragung hinaus festhalten, da Festnahmen nur den lokalen Behörden zustehen. Was glaubst du, wie sich seine Stimmung veränderte, als ihm klar wurde, das nicht die Amerikaner ("Bagram, eh? Bagram, Amerikanski!" - "Nee, nix Bagram. ANP, Afghan Police!") sondern die lokalen Behörden ihn in Gewahrsam nehmen werden? Das er sich eingepullert hat, ist noch das kleinste seiner Probleme.

Aber bitte. Berichte uns doch von deinen mannigfaltigen Auslandserfahrungen. Vornehmlich aber bitte von Vorne und nicht jene, die du durch Farbbilder im TV gemacht haben willst. Dann darfst du auch hochoffiziell von "Selbstgefälligkeit" reden.

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