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YouTube löscht bei Urheberrechtsverletzung, aber nicht bei Nazi-Propaganda

Der Videoplattform YouTube wird vorgeworfen, bei vermeintlichen Urheberrechtsverletzungen sofort zu reagieren - auch wenn diese auf Zuruf von der rechsextremen NPD kommen.

Nazi-Propagandafilme wie "Jud Süß" oder "Der ewige Jude" werden jedoch nicht gelöscht, teilweise verdient YouTube damit sogar Geld, weil davor Werbung eingespielt wird.

YouTube reagiert auf die Kritik gelassen und antwortet: "Wir vertrauen auf unsere Community".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nazi, YouTube, Propaganda, Urheberrechtsverletzung
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 12:46 Uhr von Jaecko
 
+4 | -0
 
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Tja, Kohle halt. Bei Urheberrechtsverleztungen gehts nun einfach mal um $$$.
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21.01.2014 13:17 Uhr von IM45iHew
 
+4 | -5
 
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Ausserdem gibt es ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Leider sind es meißtens die Verfechter genau dieser, die am ehesten andere Meinungen unterdrücken wollen. Solange also alles im gesetzlichen Rahmen bleibt sollte auch keine "Nazipropaganda" gelöscht werden.

PS: Ich habe keinen dieser Filme angesehen und werde das auch nicht tun. Somit kann ich die in der News erwähnten Titel nicht rechtlich Beurteilen ;-)
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21.01.2014 13:30 Uhr von FrankCostello
 
+2 | -2
 
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YouTube sollte eigentlich gar nichts löschen egal was es ist sonder auch den Nutzer beziehungsweise auf den uploader.
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21.01.2014 13:33 Uhr von sooma
 
+3 | -2
 
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"Die Alliierten hatten den Film [Jud Süß] auf eine Verbotsliste gesetzt; dieses Verbot war 1955 mit den Überleitungsverträgen hinfällig geworden und nur noch in West-Berlin bis zum Jahre 1990 gültig. In Deutschland wird die öffentliche Aufführung von Jud Süß vom Rechteinhaber, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, nur mit einem begleitenden Kommentar sowie unter Auflagen gestattet und der Vertrieb des Films untersagt (Vorbehaltsfilm)." (Wiki)

"Der Film [Der ewige Jude] ist in Deutschland nicht für den Vertrieb freigegeben. Auf Grund seiner propagandistischen Wirkung darf er nur in einer speziell kommentierten Fassung (Vorbehaltsfilm) gezeigt werden." (Wiki)

Und deshalb gehören sie eben auch nicht in solche Plattformen wie Youtube! Mit "Meinungsäusserung" haben die Filme nichts zu tun, sie sind politische Propagandamittel.

Zumindest den letzteren habe ich in der Schule gesehen. Nicht ohne Grund sollen die Filme begleitet angeschaut werden - bei dem zunehmenden Judenhass unter "Mitbürgern" einer anderen Religion mehr als nötig.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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21.01.2014 18:58 Uhr von ILoveXenuuu
 
+0 | -1
 
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@Sooma

Du bist warscheinlich der unhöflichste Kerl der mich zum essen eingeladen hat!

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