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Dreist oder tatsächlich Armut: Studenten entdecken die Tafel für sich

Rund 864 Euro durchschnittlich stehen jedem Studenten monatlich zur Verfügung. Damit sind sie "armutsgefährdet", da sie von weniger als 980 Euro im Monat leben müssen.

In Uni-Städten wie Berlin, Leipzig und Paderborn erfreut die deutsche Tafel daher jetzt einer zunehmenden Beliebtheit bei Studenten, welche sich dort mit verbilligten oder kostenlosen Produkten des täglichen Bedarfs versorgen.

Um noch mehr Studenten diese Hilfe anbieten zu können, plant man bereits erste Zweigstellen direkt neben Unis zu eröffnen. So will man den Studenten auch die Scheu nehmen, sich mit den kostenlosen Lebensmitteln zu versorgen.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Armut, Tafel
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 11:58 Uhr von IM45iHew
 
+17 | -1
 
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Ein Armutszeugnis! Und zwar nicht für die Studenten. Sondern für das Bildungsystem.
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21.01.2014 12:17 Uhr von quade34
 
+6 | -2
 
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StattTafeln neben den Unis einzurichten, sollten diese neben Seniorenheimen eröffnen. Da wären sie nötiger, schließlich haben Studenten die Möglichkeit zu arbeiten.
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21.01.2014 12:30 Uhr von jo-28
 
+10 | -5
 
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Tja, wenn das meiste für Alkohol, Gras und Zigaretten ausgegeben wird, bleibt nix mehr zum futtern. Schließlich hat jeder Student mindestens 4 Vollräusche im Monat verdient.
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21.01.2014 13:29 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+3 | -3
 
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Das ist es ja... eigene Bude muss ja sein, WG ist das Höchste der Gefühle. Manche meinen sogar noch ein Auto haben zu müssen. Saufen und Rauchen geht auch immer. Arbeiten nebenher geht ja mal gar nicht, wo kämen wir denn da hin. Immerhin muss man sich ja aufs Studium konzentrieren... is klar... *hust*
Quade64 hat völlig recht!
Hätte man besser mal vorher Mama und Papa gefragt, was das Leben außerhalb der elterlichen Wohnung so kostet!

Und bevor einer auf dumme Gedanken kommt: ich habe auch studiert!

[ nachträglich editiert von der_grosse_mumpitz ]
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21.01.2014 15:11 Uhr von alex070
 
+6 | -0
 
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Die Tafeln sind für bedürftige Menschen die sich aufgrund von Armut nicht oder nicht ausreichend mit Lebensmitteln selber versorgen können.

Dies kann selbstverständlich auch auf Studenten oder Auszubildende zutreffen. Warum auch nicht, die müssen ja ebenso essen, oder?

In meiner Studentenzeit hatte ich auch einige Kommilitonen die sich kaum das Mensa-Essen leisten konnten und wo ab Mitte des Monats nur noch Reis und Nudeln auf dem Tisch stand und die haben ihr Geld nicht versoffen, verkifft oder verjubelt.

Manche kriegen die Höchstbafögsatz, manche haben aber auch keinerlei Unterstützung durch Eltern oder Bafög. (z.B. wenn sich gerichtlich gegen die Eltern vorgehen müssten um Verdienstbescheinigungen zu erlangen und das nicht wollen, nur ein Beispiel von vielen.)

Klar könnten sie arbeiten gehen und mehr Geld verdienen, dann würde jedoch ihr Studium länger dauern und so haben sie sich gesagt es ist besser schnell zu studieren und dann Geld zu verdienen als dieses Zustand in die Länge zu ziehen.

Im übrigen habe ich vielfach bemerkt, dass Menschen den man hilft diese Hilfe auch wieder in irgendeiner Form zurückgeben wollen. Ich kann mir also gut vorstellen, dass wenn diese Studenten später Geld verdienen sie sich an die Tafeln erinnern werden und ggf. dann auch unterstützen.

Nicht alle, aber ich halte das für sehr wahrscheinlich

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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21.01.2014 15:14 Uhr von alex070
 
+3 | -1
 
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Wohlgemerkt:

Studenten gelten nicht als arbeitslos, ihr aktuell ausgeübter Beruf ist ihr Studium. Sie arbeiten also bereits.
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22.01.2014 09:00 Uhr von alex070
 
+1 | -0
 
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@BastB

du hast nie studiert oder gut situierte Eltern gehabt, oder?

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