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Großbritannien warnt Schottland vor einer Unabhängigkeit

Schottland würde durch die Unabhängigkeit von Großbritannien pro Jahr ein Geldbetrag von 4,5 Milliarden Euro entgehen. Davor hat Großbritannien jetzt gewarnt. Außerdem folge der Unabhängigkeit auch zwangsläufig der Austritt aus der Europäischen Union.

"Als ein neuer Staat müsste ein unabhängiges Schottland um eine Mitgliedschaft in den internationalen Institutionen anfragen. In einigen Fällen wäre das unkompliziert, in anderen - vor allem der EU - wäre es das nicht", so der EUObserver.

Die Regierung Schottlands hatte geäußert, dass man wohl 18 Monate bräuchte, um eine eigene Mitgliedschaft mit der EU auszuhandeln.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Schottland, Unabhängigkeit
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 11:03 Uhr von Klugbeutel
 
+29 | -3
 
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Freiheit ist mehr wert als 4,5 Milliarden pro Jahr.
Schottland ist schon auf dem richtigen Weg die Drecks-Imperialisten von ihrem Boden zu vertreiben.
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21.01.2014 11:09 Uhr von smart1985
 
+13 | -1
 
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Wenn es der Wille des Volkes entspricht warum nicht ....
Gigatomie wird sowieso überschätz das Volk muss Glücklich sein und zufrieden alles andere darf egal sein solange es nachhaltig geschieht
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21.01.2014 11:30 Uhr von Mauzen
 
+19 | -2
 
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Hätte auch seine Vorteile, unabhängig von GB und gleichzeitig auch noch nicht in der EU zu sein.
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21.01.2014 13:17 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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"Schottland würde durch die Unabhängigkeit von Großbritannien pro Jahr ein Geldbetrag von 4,5 Milliarden Euro entgehen."

Und wie viel würde man sparen? Gerade wegen dem nächsten Zitat:

"Als ein neuer Staat müsste ein unabhängiges Schottland um eine Mitgliedschaft in den internationalen Institutionen anfragen"

Man müsste ... oder auch nicht! Wenn man kein Interesse mehr am Joch der EU hat. Viele Vorteile, wenige Nachteile. Sicher erst mal ein kleiner Rückschlag, vor allem für die Wirtschaft, die ja mit der EU verflochten und von ihr gestützt ist. Aber für die Zukunft wohl genau der richtige Schritt. Vor allem wenn die Entwicklung der EU in der aktuellen Richtung weiter geht.
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21.01.2014 13:56 Uhr von borussenflut
 
+1 | -1
 
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Wo sind denn hier die großen Bewahrer der Rechte der Völker
wie die USA und Frau Merkel, die sich für die von
Großbritannien besetzten Gebiete einsetzen ?
Das Ferkelgesicht will einerseits die Unabhänigkeit jeder
russischen oder chinesischen Provinz und gibt öffentlich stets dazu mahnende Worte an die jeweiligen Regierungen ab ,kriegt aber
im Fall der Besatzungsmacht Großbritannien den Mund nicht auf.

Wo bleibt hier eigentlich der Aufschrei der sogenannten
"westlichen Wertegemeinschaft" ?

[ nachträglich editiert von borussenflut ]
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21.01.2014 14:13 Uhr von eugler
 
+1 | -0
 
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Die Aussagen sind doch Unsinn. Es ist wohl eher so, dass sich GB 2017 aus der EU manövrieren wird und dadurch eine ungleich größere Summe (mitsamt anhängenden Arbeitsplätzen verlieren wird).

Schottland hat sich bereits zuvor klar zur EU bekannt und wird sicher ohne Unterbrechung Mitglied - wenn es denn so kommen sollte.

England hat hier sicher am meisten zu verlieren, wenn sich das schottische Modell als erfolgreicherer Weg erweist, dann gibt es sicher noch ein paar andere Kronflüchtige.
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21.01.2014 19:44 Uhr von micha0815
 
+0 | -0
 
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...storno... ;-)

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
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21.01.2014 19:45 Uhr von DEvB
 
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Also:

1. Schottland wird nicht unabhängig werden! Die Menschen werden dagegen stimmen. Ich kenne sehr viele Schotten, da ich für eine schottische Firma arbeiten. Ich kenne keinen der dafür ist und auch die Umfragen deuten nicht darauf hin. Max. ein Drittel der Schotten ist dafür... und ich glaube nicht, dass das noch mehr werden.

2. England wird die EU nicht verlassen. Das Referendum wurde auf 2017 nach der nächsten Wahl festgesetzt... und dann auch nur falls Cameron wiedergewählt wird... das wird aber nicht passieren! Die Briten sind ziemlich unzufrieden mit ihm.

Natürlich lehne ich mich mit den Aussagen weit aus dem Fenster...wer weiß schon was bis September, bzw 2017 noch alles passiert. Aber momentan würde ich durchaus drauf wetten...
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22.01.2014 14:10 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
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"Aber wenn man im Bereich der EU handeln will und das will Schottland alleine schon wegen dem Öl in der Nordsee müssen sie sich an Vorgaben der EU halten und das ohne Mitspracherecht. "

Genau, weil man sein Öl nicht auch an anderen Märkten loswird. Das gibts ja gerade wie Sand in der Wüste ...

Siehe arabsiche Länder: "EU will unser Öl nicht .. buhu! Jetzt wind wir verloren ... ach halt, da ruft gerade China an ..."

Schottland hat keine großen Produzierenden Gewerbe. Klar, die, die da sind, werden anfangs Probleme haben. Vielleicht kostet das auch ein paar Arbeitsplätze.

Wenn man sich aber nicht mehr in der EU befindet muss man auch nicht deren VOrgaben erfüllen. So könnte man sich innerhalb kürzester Zeit neue Märkte erschließen, die sogar wesentlich gewinnbringender wären und neue Arbeitsplätze schaffen. IT, High-Tech ... eben Firmen, die von Ressourcen größtenteils unabhängig sind. Außerdem wäre durch eine gute Handelsbeziehung mit China (dem Osten - darunter auch Russland - müsste man sich dann eh intensiver zuwenden) auch günstig an Rohstoffe zu kommen. Es gibt Alternativen für Noch-EU-Länder. Es ist eben nicht alles "alternativlos". Man muss die Chancen nur ergreifen und sich neue Quellen und Märkte erschließen. Dies bedingt aber Umstrukturierungen und Investitionen. Und das würde bedeuten, dass Politiker wirklich mal was leisten müssten und die INteressen des Volkes vertreten müssten. In Deutschland undenkbar. Aber andere Länder stehen solchen Umwälzungen wohl offener gegenüber. Zurecht!

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