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Schleswig Holstein: Neues Schulgesetz macht Schluss mit Schulartempfehlungen

Eltern dürfen in Schleswig Holstein in Zukunft frei wählen, welche weiterführende Schule ihre Kinder nach der Grundschule besuchen sollen.

Dies ist ein Bestandteil des neuen Schulgesetzes, das nun verabschiedet worden ist.

Allerdings äußerten Kritiker die Befürchtung, dass so die soziale Ungleichheit verstärkt würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schule, Schleswig-Holstein, Schluss, Empfehlung
Quelle: www.shz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 09:19 Uhr von Tuvok_
 
+12 | -3
 
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Wo das hinführt ist ja klar... Gymnasium voll und alle anderen Schulformen der klägliche rest... Und auf den Gymnasien viele Schüler die das eigentlichnicht packen, aber die Eltern es nicht warhaben wollen das aus Sohn ode rTochter kein Dr. oder Ing. wird.
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21.01.2014 09:35 Uhr von knuggels
 
+7 | -3
 
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Und weiter: die schlechten Schüler ziehen den Durchschnitt des Gymnasiums weiter nach unten. Damit gibt es keine öffentliche Schulen mehr, auf denen talentierte und leistungsstarke Schüler einen für sie geeigneten Platz finden. Deutschland sucht händeringend in der Wirtschaft die besten Köpfe, ist aber nicht in der Lage diese von Anfang an zu fördern.
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21.01.2014 10:09 Uhr von Cevapcici21
 
+2 | -2
 
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Ich find die freie Wahl nicht Schlimm,
ich war ein Sehr guter Grundschüler, bin dann natürlich aufs Gymnasium, aber das lag mir komischerweise überhaupt nich + Faul.

Bin dann auf die Realschule und über die Fachoberschule (+13. Jahr mit franz. auch zum Abi).

Ich finde jeder sollte seinen Schulweg frei wählen können.
Über die Alternativen Bildungswege kann jeder einen höherwertigen Schulabschluss nachholen. Ohne irgend ein Schichtendenken.
Man sollte ja beachten, was bei Kindern eine Rolle spielt. Freunde, Lehrer usw.
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21.01.2014 10:21 Uhr von quade34
 
+2 | -3
 
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Überkandidelte Eltern melden ihre Kinder in Massen in den Gymnasien an. Diese müssen dann nach einem Jahr vergeblichen Bemühens die Hälfte der Kinder wieder rausschmeißen. Die Verbliebenen haben damit ein Jahr Unterricht auf niedrigstem Niveau erhalten und müssen nun größte Anstrengungen auf sich nehmen, um den Rückstand aufzuholen. Die Versager Eltern sollten Schadenersatz leisten.

Wer regiert dort?

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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21.01.2014 10:24 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -1
 
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Macht ja auch Sinn! Wenn jeder Hansbambel studieren kann, muss vorher auch jeder Hansbambel das Gym besuchen.
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21.01.2014 10:26 Uhr von quade34
 
+5 | -1
 
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Während meiner Schulzeit mussten wir in der vierten Klasse einen Test bestehen, um eine Bewerbung zu einem Gymnasium stellen zu dürfen. Wir hatte kaum Versager hinterher.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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21.01.2014 10:34 Uhr von sooma
 
+2 | -2
 
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Leider hat der Autor die eigentlich umfangreiche News (Infokästen!) sehr "short" wiedergegeben. Reingepasst hätte auf jeden Fall, worin die Kritik (meiner Meinung nach zu Recht) besteht:

"CDU-Bildungsexpertin Heike Franzen (Schleswig-Flensburg) hält die bisherige Schulartempfehlung für eine wichtige Hilfestellung und Entscheidungsgrundlage für Eltern. Sie hat den Philologenverband – also die Interessenvertretung der Gymnasiallehrer – auf ihrer Seite. Der schlägt Alarm. „Vor allem bildungsferne Eltern werden ihre leistungsstarken Kinder ohne ausdrückliche Empfehlung künftig noch seltener auf das Gymnasium schicken“, warnt der Vorsitzende Helmut Sigmon. Er fürchtet mehr Ungerechtigkeit. „Warum belässt man es nicht einfach bei der bisherigen Regelung? Dem hält das Ministerium entgegen, dass die Chancen, bildungsferne Eltern von der guten Leistungsfähigkeit ihrer Kinder zu überzeugen im direkten (künftig sogar verpflichtenden) Lehrergespräch womöglich größer sind, als wenn nur ein Brief geschickt wird."

Die Sorge ist also genau entgegengesetzt der, die die Kommentatoren hier äussern!

[ nachträglich editiert von sooma ]
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21.01.2014 12:15 Uhr von maxyking
 
+0 | -0
 
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Wer kann den besser bewerten wie schlau die eigenen Kinder sind als Eltern die sich für die Bildung ihrer Plagen sowieso nicht interessieren und die schuld bei versagen bei den Lehren suchen anstelle die eigenen Bemühungen mal unter die Lupe zu nehmen.
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22.01.2014 23:56 Uhr von TendenzRot
 
+0 | -0
 
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Wo ist denn das Problem? Falls - und das scheinen die meisten hier zu befürchten - Eltern ihren kleinen Volltrottel beim Gymnasium anmelden, heißt das doch noch lange nicht, dass er vom Gymnasium auch angenommen wird. Zumindest hier ist es so, dass die Summe der Zensuren der 3 Hauptfächer sieben nicht überschreiten darf. Zudem haben auch die Gymnasien nur begrenzte Kapazitäten.

@maxyking

Wer hat denn bei dir versagt? Faustregel: mindestens alle sieben Zentimeter ist ein Komma zu setzen.

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