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Göttingen: Patientin kam mit Wodka zur Lebertransplantation

Eine Frau kam nach Göttingen in eine Klinik, um eine Leber transplantiert zu bekommen. Jedoch geschah dort unglaubliches, denn die Frau kam mit einer Flasche Wodka in die Klinik.

Normalerweise muss mindestens sechs Monate vor der Lebertransplantation nachgewiesen werden, dass kein Alkohol mehr getrunken wurde.

Sie selbst behauptet von sich, dass sie täglich eine Flasche Wodka trinkt.


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WebReporter: linushsv
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leber, Transplantation, Wodka
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2014 00:07 Uhr von Pils28
 
+4 | -0
 
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Ich würde auch Säufern meine Leber geben. Aufgrund welcher Krankheit ein Patient sein Organ verliert, ist mir relativ egal. Auch nicht mehr oder weniger "selber Schuld" als die meisten Ursachen. News klingt eher danach, dass eine Klinik wieder Akten geschönt hat, um Mehr Transplantate zu bekommen. Genau so lief der Organspendeskandal auch ab.
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21.01.2014 08:03 Uhr von perMagna
 
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@ Pils28

Das mag menschlich vielleicht edel sein, ist aber volkswirtschaftlich eine totale Katastrophe, die man für ein Säuferlein nicht wirklich verantworten muss.
Irgendwo hat auch die deutsche Vollkaskomentalität ihre Grenzen.
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21.01.2014 08:15 Uhr von Pils28
 
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@perMagna: Volksiwrtschaftlich ist jeder schwer Kranke eine Katastrophe. Aber wir können jetzt nicht wieder anfangen kranke Babies von einer Klippe zu schmeißen. Alkoholismus ist eine gängige Erkrankung. Und welche Erkrankung ich heile und welche nicht, werde ich garantiert nicht an ihrem Image festmachen.
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21.01.2014 10:00 Uhr von alex070
 
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Bitte beachtet, wir sprechen hier von einer Patientin die sich offensiv falsch verhalten hat und eines Arztes der Werte manipuliert hat.

Eine krankhafte Alkoholikerin (den 1 Fl. Vodka pro Tag ist deutlich im Suchtbereich) die eigentlich eine Theraphie brauchte.

Ein Arzt der falsch gehandelt hat um seine Patientin zu schützen, auch wenn er grundsätzlich falsch gehandelt hat, so einen Arzt würden wir uns alle wünschen.

Darüber hinaus gibt es aber eine Menge Menschen, die auf Spendeorgane angewiesen sind und dieses auch dringend benötigen. Man sollte diese Menschen nicht für das Fehlverhalten der obrigen Fälle bestrafen.
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21.01.2014 10:49 Uhr von maxyking
 
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Ich will ja nicht wild wild spekulieren aber war das zufällig ein Patientin aus dem Ausland die in Bar für ihr Transplantation bezahlt hat.
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21.01.2014 11:35 Uhr von alex070
 
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@maxyking, das ist aber eine wilde Spekulation ohne eine Referenzquelle.. :D
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21.01.2014 12:20 Uhr von maxyking
 
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@ alex070

ich meine ja nur man könnte mal ein Auge zudrücken bei solchen Patienten.

http://www.germany.travel/...
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21.01.2014 14:45 Uhr von Pils28
 
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Es bedarf keiner Barzahler, Transplantationen werden ausgesprochen gut von der Krankenkasse vergütet. Dies plus die ausgesprochen schlechte Vergütung vieler anderer Leistungen führte in den letzten Jahren zu vielen Mißständen u.a. dem Transplantationsskandal.
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21.01.2014 19:46 Uhr von perMagna
 
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@ Pils28

"Aber wir können jetzt nicht wieder anfangen kranke Babies von einer Klippe zu schmeißen."

Völlig klar.

"Alkoholismus ist eine gängige Erkrankung."

Ja, sehe ich auch ein, nur schätze ich die Pathogenese etwas anders ein. Meiner Ansicht nach gehört zum Alkoholismus eine gehörige Portion Eigenverantworgung, weswegen die Solidargemeinschaft sich guten Gewissens auf den Standpunkt stellen könnte, die entstehenden Kosten nicht zu verantworten.
Allerdings ist das in den meisten Fällen der wesentlich relevanteren kardivaskulären Ereignisse auch der Fall - weswegen ich meine Meinung gerne revidieren würde.
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21.01.2014 20:47 Uhr von Pils28
 
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@perMagna: Du meinst die Ätiologie, nicht die Pathogenese, oder? ;-)
Zum einen gibt es vermutlich eine genetische Prädisposition zu Suchtverhalten. Zum anderen ist es sehr multifaktoriell, weswegen eine klare Ursachenforschung schwierig sein würde. Selbst wenn man reine Selbstbestimmung als Ursache annehmen würde, wäre dies dann nicht auch eine behandlungsbedürftige psychologische Erkrankung?
Und behandeln wir als nächstes kein HIV mehr, weil wer auf die Sicherheit eines Kondoms verzichtete?
Oder Malaria, denn da ist meist sogar Urlaub eine tragender Faktor?
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22.01.2014 07:19 Uhr von perMagna
 
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"Du meinst die Ätiologie, nicht die Pathogenese, oder? ;-)"

Ätiologie wäre mir in dem Kontext etwas deterministisch.

"Und behandeln wir als nächstes kein HIV mehr, weil wer auf die Sicherheit eines Kondoms verzichtete?"

Schwierige Sache. Der gänginge Neuinfizierte hat sich HIV weder bei einer NSV geholt, noch ist er bei einer Vergewaltigung angesteckt worden.
Eine Serokonversion benötigt zigfache ungeschützte Kontakte. Wenn man bedenkt, dass nicht jeder Kontakt unbedingt positiv sein muss, kann man mit Fug und Recht behaupten: Es wurde aus egoistischen Motiven auf Primärprävention verzichtet (dass jemand es nicht wusste, kann mir keiner erzählen. Insbesondere in der G-Szene sollte die Aufklärungsrate bei 100% liegen).
Also eine Beteiligung an den Therapiekosten wäre da schon angebracht. Aber wie gesagt, das gilt auch für fettleibige Raucher, die das letzte Mal im Kindergarten gelaufen sind und ihre KHK mit beachtlicher Muße hegen und pflegen.

Ich glaube, dass eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortung eine Menge Probleme lösen würde. Wenn Menschen glauben, einen risikoreichen Lifestyle pflegen zu müssen, sollen sie das gerne tun, aber gefälligst auch dafür bezahlen.
Wer auf sich achtet, soll nicht nur mit langer Gesundheit belohnt werden, sondern auch einfach weniger zahlen.
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22.01.2014 08:56 Uhr von Pils28
 
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Ich denke eine gewisse Unvernunft ist Teil der menschlichen Natur und sollte als selbstverständlich angenommen werden. Jeder hat sich schon einmal betrunken, jeder ist einmal zu schnell gefahren, jeder trug beim Radfahren einmal keinen Helm, jeder hat schon einmal im Urlaub mehr gegessen, als er sollte, jeder hat sich zumindest wissentlich schon öfters zumindest Passivrauchen ausgesetz und so weiter und so fort. Daher ist es nur vernünftig, dass wir Unvernünftigen auch solidarisch für die Unvernunft anderer mit aufkommen, genauso wie diese für uns mit aufkommen.
Eigenverantwortlich bin ich für weite Aspekte meiner Gesundheit verantwortlich. Der große Vorteil ist weniger eine geringe Zahnarztrechnung, als ein gesundes und langes Leben.
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24.01.2014 09:16 Uhr von Katatonia
 
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>>"Meiner Ansicht nach gehört zum Alkoholismus eine gehörige Portion Eigenverantworgung, weswegen die Solidargemeinschaft sich guten Gewissens auf den Standpunkt stellen könnte, die entstehenden Kosten nicht zu verantworten."<<

Das mag sein - zugleich ist sie jedoch mit die schwerste Abhängigkeitserkrankung, die ein Mensch haben kann. Das bedeutet, vom Alkoholismus los zu kommen, ist für jeden Erkrankten das restliche Leben eine fast unglaubliche Aufgabe und Leistung und erfordert einen starken Willen. Die Erkrankung ist nicht heilbar und kann jederzeit wieder ausbrechen, sobald die Person wieder Alkohol zu sich nimmt. Aus diesem Grunde ist die Rückfallquote auch so enorm hoch. Ich will damit nur schreiben, dass das Ganze nicht allzu verharmlost werden sollte.

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