20.01.14 12:19 Uhr
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Krieg auf dem Waldweg: Anschläge auf Radfahrer

58.200 Unterschriften haben Mountainbiker in Baden-Württemberg gegen die Zwei-Meter-Regel gesammelt und damit scheinbar auch den einen oder anderen Befürworter der Regelung verärgert. Diese besagt, dass Radfahren nur auf mindestens zwei Meter breiten Wegen erlaubt ist.

Dagegen regt sich bei vielen Radfahrern widerstand. Mit einer Petition will man die Regelung jetzt kippen. Das ruft scheinbar die Befürworter auf den Plan und diese bedienen sich gefährlicher Mittel. Bereits mehrmals wurden in Kopfhöhe befestigte Drähte entdeckt, die über die Wege gespannt waren.

Darunter war auch die Mountainbike-Weltcup-Strecke im Truchtelfinger "Bullentäle". Ein Fahrer verletzte sich, als er den Draht beim durchfahren zertrennte. Ob tatsächlich Befürworter für die Anschläge verantwortlich sind, ermittelt jetzt die Polizei. Es drohen Mindeststrafen von einem Jahr Haft.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krieg, Radfahrer, Anschläge, Waldweg
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 12:27 Uhr von brycer
 
+26 | -9
 
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Auf der einen Seite die Mountainbiker, die meinen ihre Egoismen haben Vorang vor der Natur - auf der anderen Seite die sogenannten Naturschützer, die hier mit ihren Maßnahmen doch sehr weit übers Ziel hinaus schießen.
Ja, vertreibt nur die Mountainbiker von den Wegen - damit sie dann vollends querfeldein fahren und keiner mehr die Kontrolle über irgend etwas hat.
Ja, ich bin auch dagegen dass manchen Mountainbiker meinen sie müssten überall fahren. Sch... auf Natur und so. Der Mountainbiker hat seine Egoismen und die haben Vorang.
Aber ich bin auch gegen jene ´Naturschützer´, die glauben dass jedes Mittel recht ist um ihre Ziele durch zu setzen und dabei manchmal auch mit der Gesundheit oder gar dem Leben anderer spielen.
Ein ´Dummerjungenstreich´ ist sowas auf jeden Fall nicht mehr und auch mit nichts zu entschuldigen.
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20.01.2014 12:50 Uhr von S8472
 
+3 | -6
 
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Bitte nutze nur Vokabeln, die du auch verstehst. Lass "scheinbar" weg.
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20.01.2014 13:24 Uhr von gugge01
 
+24 | -7
 
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1. Das Spannen von Drähten in Kopfhöhe über Wege ist ein klarer Fall von versuchten Mord. Hier betrifft der formale Tatumstand der Heimtücke zu! Ein Jahr ist lächerlich!

2. um MB-Idioten aus den Wäldern fern zuhalt sind folgende Maßnahmen zulässig.
- Pflanzen von Stachelgehölzen,und Giftefeu ,
- definiertes "liegen lassen" von Bäumen, Ästen und weiteren groben Rauchholz .
- sperren von Überwegen und Brücken mittels versetzt liegender Findlinge.


Ach ja, bei uns in Sachsen an der Genze hat das "erschweren" von Schmucklerpfaden im Unterholz durch Bärenklau ebenfalls gewisse Wirkungen gezeigt.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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20.01.2014 13:30 Uhr von IM45iHew
 
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@ gugge01: Ich versteh einfach nicht warum ein Mountainbiker nicht auch durch den Wald darf... eben wie Fußgänger auch. Mit Umweltschutz hat das wenig zu tun. Fahrradreifen hinterlassen nicht mehr Schaden am Waldboden wie Schuhe oder Rehhufe. Aber es ist wie bei allem anderen auch . Sobald es Leute gibt die was anderes machen als der Rest, wird mit allen Mitteln dagegen vorgegangen. Natürlich gibt es Idioten die Rücksichtslos fahren aber das sind bei weitem nicht alle. Ich fahre regelmäßig auf den schmalen Wanderwegen mit dem MTB und wenn mir Wanderer entgegenkommen dann fahre ich rechts ran, grüße freundlich und lasse sie passieren. Zum Downhillen geh ich in Bikepark und gut is...

Zu deinen Möglichkeiten Mtb´ler abzuhalten: Bis auf die Dornenbüsche hält nichts von die genanntes einen richtigen Mountainbiker auf ;) Im Gegenteil dann machts erst Spass.

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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20.01.2014 13:47 Uhr von brycer
 
+4 | -6
 
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@gugge01:
"...- Pflanzen von Stachelgehölzen,und Giftefeu , ..."
Hast du dich schon mal sclau gemacht was der Kontakt mit Giftefeu für Folgen haben kann?
Du bist also auch nicht besser als die ´Drahtspanner´.
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20.01.2014 13:53 Uhr von IM45iHew
 
+9 | -4
 
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@ jonnyhartz: geh sterben du Troll.

Einfach nur traurig das manche Leute in kauf nehmen das jemand stirbt weil er Fahrrad fährt.

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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20.01.2014 14:18 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -5
 
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Da will Rentner Horst mit seinem Dackelclub nur in ruhe durch den Wald gehen und dann besitzt jemand anderes den Frevel sich dort aufzuhalten. Da muss natürlich was getan werden!
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20.01.2014 14:50 Uhr von Suffkopp
 
+10 | -0
 
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Wieder ein typischer Fall von Intolranz auf beiden Seiten der Medaille. Mit etwas Rücksicht und Toleranz könnte man dieses Problem sicher menschlicher begegnen.

Aber was will man machen, wenn Spaziergeher mit rücksichtslosen MTBlern Bekanntschaft machen oder MRBler mit renitenten Spaziergehern.

Gegen Radfahren hat sicher keiner was. Gegen Spazierengehen auch nicht. Nur wo es aus Egoismus übertrieben wird.

Ist wie mit penetranten Rauchern und penetranten Nichtrauchern. Keiner will den anderen leben lassen.
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20.01.2014 15:31 Uhr von JoeGame
 
+6 | -0
 
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@ Zeus35:

Wo steht denn bitte was von zwei Meter breiten Radwegen? Schon in der News selber steht lediglich, dass "der Weg" mindestens zwei Meter breit sein soll, Das "Rad-" hast du einfach hinein interpretiert.
So, wie es da steht, heißt es nur, dass der gesamte Weg, ob dort nun Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen unterwegs sind, zwei Meter breit sein muss. Ich denke, auch in Berlin nehmen Rad- und Fußweg in der Regel zusammen mindestens zwei Meter ein.
Ein kurzer Blick in die Quelle verrät weiterhin, dass das Gesetz nur für Waldwege gilt, was den Vergleich mit Städten insgesamt sinnlos macht.
PISA bescheinigt uns Deutschen, dass wir schlecht darin sind, Texte in unserer eigenen Sprache richtig (!) zu lesen und zu verstehen. Bitte beweist doch endlich mal das Gegenteil.
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20.01.2014 16:05 Uhr von Crady
 
+9 | -5
 
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Ich bin mit unseren Hunden täglich im Wald unterwegs und habe leider noch keinen rücksichtsvollen Radfahrer kennengelernt!

Die brettern wie die gestörten über die Waldwege - oder schießen plötzlich irgendwo aus den Büschen quer über den Weg und man kann tatsächlich nur noch in die Büsche hechten um nicht umgerast zu werden!

vielleicht 5% der Radfahrer nutzen die Klingel - davon 95% so spät, dass sie schon vorbei sind, bevor man die Klingel hört.

Einer meiner Hunde hat so einen Radfahrer mal nicht mitbekommen und ist nicht zur Seite gesprungen. Da hat sich der Radfahrer derart gelöffelt :) Sorry! Selber schuld!

Auch ist ne Gruppe dieser Deppen bei uns im Wald vor ein paar Tagen durch eine Gruppe Rentner gebrettert. Ergebnis: 2 ältere Damen mit geprochenen Oberschenkel und Notarztwagen im Wald. Die Radfahrer waren natürlich weg... Und ich konnte dann Erste Hilfe leisten.

Ich habe ja nichts gegen Radfahren im Wald! Auch nicht auf engen Trampelpfaden! Nur sollte man gegenseitig Rücksicht nehmen:

Die Klingel frühzeitig benutzen, angepasstes Tempo, immer damit rechnen, dass Kinder oder Hunde nicht mitbekommen, dass ein Fahrrad von hinten kommt...

Die Fussgänger gehen brav an die Seite wenn die Klingel ertönt und sammeln ggf. Hunde und Kinder ein und gut ist.

"Rasen" durch den Wald sollte verboten und auch knallhart verfolgt werden.

Es gibt genügend abgesperrte Gebiete zum Rasen.
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20.01.2014 16:16 Uhr von gugge01
 
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@brycer
Wer damit nicht klar kommt das die Natur nicht nur rosa Watte Bällchen bereithält sondern auch im Kleinen richtig Austeilen kann sollte ins Fitnessstudio gehen und nicht in den Wald.

Außerdem habe, habe ich Gift-Efeu im Garten! Meine Großmutter hat draus noch selber Rheumasalbe gemacht. Heute verdient er seine Miete als „Wächter“ gegen Wildkaninchen und als Vogel-Fluchtburg vor Katzen.

@IM…..
Das Problem das ich mit MB‘s habe, sind die Amokfahrende Neonkasper die die Gras und Moosschichten zerfahren. So das einige Gewitter später es zu Unterspülungen und weiteren Erosionen kommt. Außerdem werden die Pilzkulturen erheblich geschädigt.
Insbesondere die Grobstollige MB-Reifen wirken dabei bei wie Flex-Trennschieben!
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20.01.2014 16:39 Uhr von jackblackstone
 
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wer nicht wirklich mtb fährt weiß leider nicht was es mit diesen gesetzen wirklich auf sich hat...

es geht gier nicht in erster linie um bereits existierende waldwege, denn diese sind zu 99,99% breit genug für fußgänger und radfahrer, außerdem ohne jegliche hindernisse und gefährlichen stellen.
NEIN hier geht es auch nicht um den Naturschutzt, ich weiß nicht mehr welche stadt es war, aber man wollte gegen radfahrer über den naturschutz vorgehen und hat eine studie diesbezüglich beantragt. herauskam erstaunliches: es tat dem wald sogar sehr gut, dass radfahrer und wanderer pfade in den wald rein trampeln, außerdem wachsen diese in kürzester zeit wieder zu wenn sie nicht benutzt werden.

hier gehts einzig und allein um die verkehrssicherungspflicht von waldbesitzern und förstern. wer mtb fährt, fährt in der regel den berg hoch auf der waldautobahn, gibt genug platz keiner beschwert sich und fährt dann auf engen, mit hindernissen und spitzkurven versehten strecke wieder runter. diese strecken sind meist selbst angelegt oder wanderpfade, und müssen vom waldverantortlichen bei kenntnis gesperrt werden damit keiner sich verletzt, sonst zahlt dieser!
wir haben z.b vieler solcher strecken hier bei uns, die nachbarstädte haben bereits für ihrer fahrer die strecken vermessen und zu offiziellen mtb strecken erklärt, auf denen fußgänger dann nichts mehr zu suchen haben und alle sind glücklich.
allerdings stellt sich bei uns die stadt quer. obwphl wir eine wirklich sehr sehr große gemeinde an enduro, cc, fr und harten dh fahrern haben. da schrecken auch strafen von 250€ nicht, an leute die beim streckenbau erwicht werden.
uns macht es ja auch kein spass da zu fahrn wo es fußgänger gibt, allerdings können wir auch genau so argumentieren, dass diese unsere strecken benutzen und uns gefährden. denn so ist es auch. ich hab letztens fast ein vater mit seinem kind umgefahrn, weil diese der meinung waren, direkt nach zwei steilkurven an einem absprung mit ihren ferngesteuerten autos spielen zu müssen, hab mich um ein baum gewickelt, komentar vom vater ich solle net so rasen..... wir hatten aber auch schon reisnägel und kot auf unseren strecken.


naja dieses thema ist heiß diskutiert und das schon eine ewigkeit.
hindernisse in die strecke stellen, z.b bäume fällen ist ach gar keine lösung, weil diese dann mit in die strecken intigriert werden und als baumaterial dienen, sind sie sogar eher fördernd.
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20.01.2014 16:52 Uhr von Dracultepes
 
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@gugge01
Ich hoffe du wirst verstehen, dass den meisten die Pilzkulturen schnuppe sind, die werden nicht aussterben.
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20.01.2014 16:58 Uhr von bimmelicous
 
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Die meisten hier sollten erstmal selber in den Wald gehen und schauen, was da überhaupt los ist.

Ein Fahrverbot im Wald bewirkt überhaupt nichts. Auch, dass die bösen bösen Biker den Boden "zerflexen" und pipapo ist Humbug. Wir haben hier in München das gleiche Szenario. Alle regen sich auf und was passiert dann? Der fette Harvester fährt in den Wald, verbreitert den Trail von 50 auf 400cm und reist den halben Wald ab. Im Vogelschutzgebiet. Aber wir Biker sind die Bösen? bitte...

Eine Legalisierung der Strecken wäre das Sinnvollste. So kann man eigens für Biker angelegte trails für Fussgänger sperren und die Fussgänger fühlen sich auf "ihren" Spazierwegen auch nicht mehr genötigt.


Und Fallen gehen gar nicht. Da brauch man nicht drüber sprechen..
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20.01.2014 18:39 Uhr von blaupunkt123
 
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@all Es geht doch in der News nicht um Umweltschutz, oder das der Boden kaputt gefahren wird.

Es geht doch nur darum, dass die Wege mindestens 2 Meter breit sein sollen, damit Fußgänger nicht von vorbeifahrenden Radfahrern gestreift und belästigt werden.
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20.01.2014 19:27 Uhr von KeepOnRollin
 
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@ jackblackstone: Exakt. Das ganze hat angefangen als Radfahrer begannen die Waldbesitzer zu verklagen, als sie sich auf Waldwegen verletzten - das funktioniert leider wirklich. In der Steiermark (Ö) ist Rad fahren auf allen Waldwegen verboten, es sei denn sie sind als Radwege ausgeschildert. Das ist das Ergebnis von idiotischen Radfahrern, praxisfernen Gesetzen und die Intoleranz und Beschränktheit aller Beteiligten.
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20.01.2014 20:04 Uhr von jackblackstone
 
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@KeepOnRollin
ich glaub eher die versicherungen der radfahrer die net zahlen wollten
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20.01.2014 21:13 Uhr von Atheistos
 
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Hier, auf meinem Joggingpfad, gibt es überall prima Wege zum Radeln, breit genug um selbst mit dem Auto drauf zu fahren, trotzdem müssen ca. 50% der Radfahrer den 50cm breiten Trampelpfad direkt durch den Wald nehmen. Wenn es dann mal etwas feuchter ist, sieht man die tiefen Spurrillen die sich durch den Wald ziehen. Wer behauptet, dass Fahrradreifen nicht mehr Schaden im Wald verursachen, als Turnschuhe, hat keine Ahnung.
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21.01.2014 08:33 Uhr von bimmelicous
 
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@Atheistos

Achsoooo. aber Die Fussabdrücken und/ oder Wanderstöcken hinterlassen keine Spuren?!

Zur Aufklären. Mountainbiker (und ich meine nicht die, die mit ihrem 4000€ Carbonbock im Berufsverkehr rumdümpeln) fahren mit entsprechendem Reifendruck um Traktion auf den Boden zu bekommen. Das ist Vorraussetzung für schnelles Fahren auf lockerem Untergrund. Wenn man dann über zB eine Wurzel heizt, bekommt die Gute davon überhaupt nichts mit, da sie a) Vom Reifendruck und vor allem b) vom Federweg vollkommen geschluckt wird.

edit: achja mit entsprechendem Druck meine ich verhältnismäßig wenig Druck. Größere Auflagefläche und so...

[ nachträglich editiert von bimmelicous ]
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21.01.2014 11:44 Uhr von brycer
 
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@Atheistos @bimmelicous:

Ob nun die jeweils andere Gruppe (Mountainbiker <> Wanderer/Spaziergänger) Abdrücke hinterlässt und in welchem Umfang, das ist doch so was von schnurz.
Tatsache ist doch dass auch hier eine Gruppe auf die andere zeigt und schreit: ´Die haben... die tun...´
Natürlich ist die eigene Gruppe immer völlig unschuldig.
Egal wen man hört, das ist immer so.
Aber das beide einen Schritt aufeinander zugehen, das kommt nicht in Frage. Nein! Man hat ja Rechte und die gehören verteidigt. Das andere eventuell auch Rechte haben, das gehört natürlich in den Bereich der Fabel.
Wenn man hier so ließt, dann muss man zu dem Schluss kommen dass Spaziergänger und Mountainbiker unversöhlich sind. Sie werden nie zueinander kommen, weil beide Seiten solche Sturköpfe in ihren Reihen haben, die jeden Versuch gleich zunichte machen.
Mountainbiker, weil da welche dabei sind die glauben sie müssten überall fahren dürfen und wenn ihnen ein Spaziergänger begegnet, dann hat der gefälligst zur Seite zu springen.
Spaziergänger, weil es auch da welche gibt, die glauben der Wald wäre nur für sie da und alle Radfahrer gehören vernichtet.

Eigentlich wäre es doch am besten den Wald für alle gesperrt. Dann darf keiner mehr rein und die Diskussionen sind vorbei.
Auf das arbeiten doch beide Seiten hin - dass die Gegenseite keine Rechte mehr hat in den Wald zu gehen oder zu fahren.
Dann hätten beide Seiten auch ihren Willen - nur auf welche Kosten, das müssen sie dann selber spüren.
;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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21.01.2014 12:00 Uhr von bimmelicous
 
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brycer, da hast du mich falsch verstanden. In meinem ersten Post habe ich meinen Standpunkt klar ausgedrückt: gesperrte Strecken für die Freerider, auf denen Spazierengehen verboten ist. Dann stempeln diese eben nicht mehr auf "öffentlchen" Wegen durch die Pampa und überrollen Hündchen und Männchen. So sind beide Parteien glücklich. Aber so lange es eine 2-Meter-Regel gibt, ist sowas nicht machbar.

Zu meinem letzten Post: Ich habe nur klargestellt, dass der Biker mit seinen Spuren im Wald NICHT der Böse ist. Vor allem in bezug auf den Fussgänger. Es wurde in den Raum gestellt, dass eben nur der Biker den Wald zerstört und nicht der Fussgänger. Der Biker zerstört aber gar nichts, oder nur sehr wenig, jedenfalls nicht mehr als ein Fussgänger. Das ist einfach ein beliebtes Argument gegen uns, das einfach nicht wahr ist. genauso wie, dass Snowboarder im Lift nur drängeln und den ganzen Tag auf der Piste rumsitzen.

Eine friedliche Koexistenz wünschen sich glaube ich alle, aber so lange man sich auf den gleichen Wegen bewegt, ist das wohl unmöglich, da es auf beiden Seiten immer uneinsichtige Idioten gibt.
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21.01.2014 12:47 Uhr von brycer
 
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@bimmelicous:
Du machst doch gerade das weiter, was ich kritisiert habe.
"...gesperrte Strecken für die Freerider, auf denen Spazierengehen verboten ist..." Es soll also für Spaziergänger verbotene Strecken geben, aber Mountainbiker dürfen überall fahren? Zumindest schreibst du nichts davon dass man die Mountainbiker irgendwo beschränken sollte oder dürfte.

"...Der Biker zerstört aber gar nichts, oder nur sehr wenig, jedenfalls nicht mehr als ein Fussgänger..."
Der Biker zerstört gar nichts? Das weise ich aber in den Bereich der Fabel. Aber das musst du ja sagen um deine Gruppe als Unschuldslämmer erscheinen zu lassen, wogegen die Spaziergänger natürlich mit ihren Absätzen Furchen ziehen dass es nur so qualmt. Hast du schon mal überlegt wieviele Quadratmeter so ein durchschnittlicher Spaziergänger mit seinen Absätzen (wenn er denn überhaupt welche hat, denn Absätze sind zum Spazierengehen auch nicht so der Hit) ´umackert´ und wieviele durch so eine Fahrradspur umgeackert werden?
Bedenke dabei, dass ein Spaziergänger auch um einiges weniger Wegstrecke zurück legt.
Dass auch Spaziergänger, die sich nicht an Wege halten, ´Flurschaden´ anrichten können ist auch unbestritten. ;-P

Merkst du eigentlich nicht dass du wieder auf die andere Gruppe zeigst, ihnen Vorschriften machen willst wo sie zu Gehen haben und wo nicht?

Ja, Mountainbiker haben mit Vorurteilen zu kämpfen, das stimmt. Aber da haben sie auch kräftig genug daran mitgearbeitet dass dierse Vorurteile überhaupt aufgebaut werden konnten.

Übrigens - und da können sich beide Gruppen angesprochen fühlen, macht jeder mal Pause. Auch da gibt es immer wieder solche Schweine die glauben ihren Müll ganz einfach hinter dem nächsten Baum oder unter dem nächsten Busch entsorgen zu müssen. Da macht keine der beiden Gruppen eine Ausnahme - auch wenn jeder beteuert ´Ich und meine Kollegen würden nie...´
Woher kommt dann der ganze Müll in den Wäldern?
So gesehen wäre es doch eher richtig allen den Aufenthalt in den Wäldern zu verbieten. Dann gäbe es auch keine Diskussionen darum, wo Radfahren erlaubt sein soll und wo nicht. Dann hätten alle ihren willen, dass ihnen die andere Gruppe nicht mehr in die Quere kommt - dürften aber selbst auch nicht mehr. Das will nun auch keiner. ;-D
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21.01.2014 13:12 Uhr von bimmelicous
 
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du hast mich immernoch nicht verstanden.

abgesperrte strecken für biken aus folgendem Grund: sie können da heizen wie sie wollen, ohne fussgängern in die Quere zu kommen -> führt dazu, dass man sich die Wege nicht mehr teilt und der Fussgängen auf den alt bekannten Wegen wieder alleine ist. -> Führt dazu, dass beide glücklich sind.

Meine Argumentation zur "flurzerstörung" bezog sich auf einen Post davor, in denen eben genau das, was du an mir kritisierst behauptet wurde. "Der Biker ist der Böse der alles zerstört"

Ich: NEIN. so ist es nicht. Klar, wenn man sich nciht mit Radeln auskennt, kann man das schnell glauben, weil wir ja so riesen Stollen haben und nur mit blockiertem Hinterrad fahren. So ist es eben aber nicht. und das wollte ich damit nur eben sagen. Sowohl Fussgänger als auch Biker sind bei normalen Betrieb nicht sonderlich umweltzerstörend.

Zum Müll möchte ich dann auch gerne noch was sagen, wo du es schon ansprichst. Und ich sags vorweg. Ja, jetzt zeige ich mit dem Finger. Aber sicherlich gibt es es da auch Ausnahmen, aber:
Mountainbiken ist ein Sport. Und jeder, der es als Sport betreibt, zieht sich währenddessen sicherlich keine Coke oder Gummibärchen rein. zudem er ja gar keine Hand frei hat. Ich will da jetzt auch niemandem die Schuld in die Schuhe schieben, aber wir erleben es an einem kleinen Spot an der Isar immer wieder, dass dort Müll (nicht von den Jungs die dort fahren) deponiert wird. Wo man auch wieder beim eigentlichen Topic wäre. So fällt es auf den Biker zurück, der ja so Böse ist.

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