20.01.14 11:32 Uhr
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Flüchtlingsproblematik: 18-Jährige Zohra würde gerne arbeiten

Die 18-Jährige Zohra Bagirova ist die Tochter der Flüchtlingsfamilie Bagirova. Sie kamen einst aus Aserbaidschan in die Bundesrepublik nach Hamburg eingereist. Doch die junge Frau wird hier nur geduldet und darf nicht arbeiten gehen.

Sehr gerne hätte Zohra eine gültige Arbeitserlaubnis. Nun setzt sich die SPD für ihre Belange ein und fordert per Antrag den Hamburger Senat auf, die Situation für Flüchtlinge zu verbessern.

So soll vor allem geprüft werden, ob "im Rahmen des Hamburger Arbeitsmarktprogramms die Belange von Asylsuchenden und Geduldeten berücksichtigt werden können".


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Arbeit, Flüchtling
Quelle: www.mopo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 11:52 Uhr von knuggels
 
+7 | -1
 
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Die Duldung ist nach der Definition des deutschen Aufenthaltsrechts eine vorübergehende Aussetzung der Abschiebung von ausreisepflichtigen Ausländern. Sie stellt keinen Aufenthaltstitel dar und begründet daher auch keinen rechtmäßigen Aufenthalt. Wenn jeder, der sich hier illegal aufhält über die Hintertür alles bekommt, können wir das Aufenthaltsrecht gleich abschaffen.
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20.01.2014 11:52 Uhr von Ms.Ria
 
+7 | -3
 
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Einerseits wird über die Asylanten geschimpft dass sie der Allgemeinheit auf der Tasche liegen - anderen dürfen sie ja gar nicht arbeiten und für sich selbst aufkommen.

Ich bin dafür dass man zumindest den Jugendlichen wie diesem Mädel eine Chance auf (Aus)Bildung gibt. Sollte sie zukünftig hierbleiben wollen, wäre der erste und wichtigste Schritt für eine Integration getan (Bildung ist dafür das wichtigste!) - sollte sie wieder zurück in die Heimat wollen/müssen, hätte sie wenigstens einen Abschluss bzw. Beruf in der Tasche. Die Uhr bleibt für niemanden auf der Welt stehen, und lernt man in jungen Jahren nichts, ist es irgendwann dafür zu spät...

[ nachträglich editiert von Ms.Ria ]
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20.01.2014 12:11 Uhr von knuggels
 
+2 | -1
 
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Ms. Ria, Berufsausbildungen gibt es meist nur in Verbindung mit Jobs. Keine Firma investiert Geld und Zeit in Azubis, die danach abwandern. Oder meintest Du etwa, sie sollte auf Kosten der Allgemeinheit hier ausgebildet werden um danach im Heimatland besser zu verdienen?
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20.01.2014 12:41 Uhr von Ms.Ria
 
+0 | -1
 
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"Oder meintest Du etwa, sie sollte auf Kosten der Allgemeinheit hier ausgebildet werden um danach im Heimatland besser zu verdienen? "

Es geht mir gar nicht ums "Besserverdienen" sondern darum, dass man jedem jungen Menschen auf der Welt eine Chance geben sollte etwas aus sich zu machen, egal wo er sich befindet. Sie sind doch die Unschuldigen, die unter den Tyrannen ihrer Heimat leiden müssen. Bildung ist heutzutage das wichtigste überhaupt, wenn man sich ein solides Leben aufbauen möchte. Ich sehe keinen Grund dafür, jugendlichen Asylanten das zu untersagen.

"Berufsausbildungen gibt es meist nur in Verbindung mit Jobs"

Schön wenn´s so wäre... wenn man heute in einem Betrieb eine Ausbildung macht, ist das noch lange keine Garantie für eine anschließende Übernahme.
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20.01.2014 12:43 Uhr von Bruder Mathias
 
+8 | -3
 
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Inlandsproblematik:
Der 18-jährige Peter würde gerne arbeiten

Berlin /Kreuzberg

Wie in einem Exklusiv Interview nun heraus kam, hat die Hauptstadt ein Problem mit der Ausbildung von Fachkräften.
Der 18-jährige Peter M. würde gerne eine Ausbildung zur Fachkraft im verarbeitenden Gewerbe werden. Doch leider hat er auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kaum eine Chance, da er aus einem Brennpunktgebiet der Hauptstadt stammt.
Als einer von 3 Schülern seiner Klasse ohne Migrationshintergrund wurde er nicht nur von seinen Mitschülern geschnitten, auch notwendige Unterstützung durch das Lehrpersonal wurde ihm nicht gewährt. (z.B. Unterricht in überwiegend Hochdeutscher Sprache, Unterricht in angepasster und nicht ausgebremster Lerngeschwindigkeit, leistungsgerechte Benotung statt nichtssagender Floskeln ...):
Da seine Schule schon hinlänglich ob ihrer Lehrmängel bekannt ist, hat er am Arbeitsmarkt trotz guter Noten keine Chance, wenn die Arbeitgeber den Schulnamen auf den Zeugnis lesen.
Auf die Frage wie er seine Zukunft sieht, antwortete er:
"So wie es aussieht werde ich öfter ins Solarium gehen, meine Haare schwarz färben und nur noch den Slang meiner Mitschüler quatschen. Danach werde ich Asyl beantragen.
Oder ich las mir die Haare wachsen und ziehe in ein besetztes Haus in Mitte, so genau habe ich mich noch nicht entschieden."

GzG
BM

[ nachträglich editiert von Bruder Mathias ]

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