20.01.14 10:17 Uhr
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Lehramtsstudentin klagt sich den Anspruch auf ein Master-Studium ein

Weil die Noten aus dem Bachelor-Studium nicht gut genug waren, wurde einer Lehramtsstudentin der Zugang zum Master-Studium verweigert. Zu Unrecht, befand das Verwaltungsgericht Osnabrück (Aktenzeichen 1 A 77/13). Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht bestätigte das Urteil (AZ: 2 ME 228/13).

Laut Gerichtsurteil seien die Zulassungshürden der Universität Osnabrück nicht verfassungsgemäß und somit unwirksam. Die Regelungen seien eine "unzulässige Hürde für das für einen berufsqualifizierenden Abschluss notwendige Studium".

Für einen Lehramtsstudent sei ein reines Bachelor-Studium wertlos, der Lehrerberuf könne damit nicht erreicht werden. Für einen berufsqualifizierenden Abschluss sei ein Master und Referendariat unabdingbar. Das Gericht ließ allerdings die Berufung zu.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Studium, Anspruch, Master
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 10:24 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -7
 
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Und das sich die gute Frau hätte mehr anstrengen müssen, wie es viele andere Studenten auch tun, wurde dabei nicht bedacht? Sie ist es doch letztendlich selbst in Schuld, wenn sie die Qualifikation nicht erreicht.

Was aber viel schlimmer wirkt ist, dass eine solche Frau, die die Qualifikation, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht erlangt hat, irgendwann als Lehrerin auf Schüler losgelassen wird. Gerade im Lehramt wirkt das meiner Meinung nach besonders schwer, da sie ihr (offenbar nicht vorhandenes) Wissen irgendwann einmal weiter geben muss.

Für mich unverständlich, allerdings wird hier auch nicht ganz klar, auf welchen Grundlagen die Restriktionen zum Master basieren. Eventuell hat sich da ja mal jemand was zu gedacht, und gesagt, dass jemand der diese Qualifikation nicht erreicht auch nicht zum Lehrer gereicht.
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20.01.2014 11:48 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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Nungut, ich kann ja irgendwo verstehen, dass der weiterführende Studiengang hier Pflicht ist, weil sonst das Studium umsonst wäre, aber sowas weiss ich doch schon vorher und hänge mich entsprechend rein. Meine Freundin hat auch das eine oder andere ausprobiert, bevor sie dann auf Lehramt wechselte und dort nun noch am Einserschnitt im Referendariat feilt. Sie wusste da auch, was auf sie zukommt.

Wenn die hier betroffene Studentin es jedenfalls so weiter durchzieht, dürfte sie es wohl auf dem Lehrerarbeitsmarkt recht schwer haben. Ab einem Durchschnitt von unter 2- abwärts wird man da wohl nur mit Vitamin B eine Stelle kriegen. Das manche Studiengänge nicht nur eine gewisse Beteiligung erfordern, sondern auch Leistung, ist doch nicht neu...
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20.01.2014 17:36 Uhr von onkelmihe
 
+1 | -2
 
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Die faule Sau soll einfach mehr lernen, ganz einfach!!

Abgesehen davon: so Eine soll dann ernsthaft gut genug sein, unsere Kinder zu unterrichten? Lehrermangel hin oder her - Pädagogen sollten gut ausgebildete Menschen sein..

FAZIT: wenn man in Deutschland zu dumm & faul für etwas ist, klagt man sich einfach ein..

[ nachträglich editiert von onkelmihe ]
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24.01.2014 08:55 Uhr von daiakuma
 
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...und SO eine betreut dann Kinder... -.-

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