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Herzmassage: 10.000 Leben wären rettbar, wenn Ersthelfer nicht tatenlos blieben

Sobald ein Mensch regungslos auf dem Boden liegt reagieren viele Passanten viel zu zurückhaltend. Nur eine Minderheit beginnt mit Reanimationen. Viele stehen nur daneben. Doch gar nichts zu tun, ist der größte Fehler, den man im Notfall begehen kann. Ärzte und Sanitäter wollen nun aufklären.

"Zehn Thesen für 10.000 Leben" heißt eine neue Kampagne. Notärzte glauben, diese Anzahl könne locker erreicht werden, wenn Ersthelfer bei Herzstillstand tatkräftig eingriffen. Denn dies ist die dritthäufigste Todesursache, kann aber im Gegensatz zu Krebs oft wirkungsvoll von jedem bekämpft werden.

Jede Reanimation soll in einem Register erfasst werden. Auch Telefonanleitungen zur Herzmassage sollen flächendeckend eingeführt werden. Ein Herz kann 15 Minuten ohne Puls auskommen. Bleibt das Gehirn aber länger als drei Minuten ohne Sauerstoff, bleiben schwere irreparable Schäden zurück.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Wiederbelebung, Herzmassage
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 10:28 Uhr von brycer
 
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"...Viele stehen nur daneben..." < Dann ist ErstHELFER auch irgendwie der falsche Begriff. ;-)
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20.01.2014 10:33 Uhr von klacm
 
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@brycer Ersthelfer ist man bereits, indem man nur den Notruf absetzt. Dadurch ist schon sehr viel getan, hilfe ist unterwegs und hier kommt der Punkt, wo man unter anderem mit der Herzmassage beginnen sollte. Viele trauen sich das allerdings nicht, weil sie ihm ja irgendwie "wehtun" könnten.
Es kann euch keiner dafür belangen, wenn bei einer Herzmassage eine Rippe bricht, denn ihr habt es getan, um zu Helfen(gibt auch soweit ich weiss hier ein Gesetz, dass den Ersthelfer vor Klagen schützt).
Reisst euch zusammen und helft.
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20.01.2014 11:04 Uhr von Ms.Ria
 
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Ich kann mir gut vorstellen dass viele Leute einfach Angst haben etwas falsch bzw. noch schlimmer zu machen. Und nicht wenige haben heutzutage eh eine "Ist mir egal, kenne ich nicht, geht mich nix an, keine Zeit"-Einstellung und gehen weiter. Das ist ja manchmal schon viel dass jemand überhaupt den Notruf anruft.
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20.01.2014 11:35 Uhr von brycer
 
+2 | -1
 
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"...dass viele Leute einfach Angst haben etwas falsch bzw. noch schlimmer zu machen..." Das ist ja das Problem. Man kann nichts schlimmeres tun als Nichtstun.

"Ich habe Angst dass ich ihm dabei eine Rippe breche."
"So! Und was glaubst du ist für den Patienten schlimmer? Ein paar gebrochene Rippen oder sterben?" ;-)
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20.01.2014 11:43 Uhr von sqixx
 
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Es ist eigentlich nicht schwierig! Einfach machen, ist da die Devise, jeder weiß, wo in etwa das Herz liegt. Wichtig ist genügend Druck und da knackt halt auch mal was, was NICHT schlimm ist.
Aber vor allem ist dann auch die Beatmung wichtig. Mund - Mund oder Mund - Nase ist relativ, wichtiger ist, den Kopf überstrecken! Kann man leider nicht genug sagen!
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20.01.2014 14:06 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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Ah Ah Ah Ah stayin alive stayin alive


Immer schön dran denken :)

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