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Tagebücher von Johannes Paul II. werden veröffentlicht - Gegen seinen Willen

Der polnische Verlag Znak hat kürzlich verkündet, dass in Kürze Auszüge aus den Tagebüchern des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. veröffentlicht werden. Das Buch wird auf insgesamt 640 Seiten Aufzeichnungen aus den Tagebüchern des Pontifex offenlegen.

Insgesamt wurden die Tagebücher aus den Jahren 1962 bis 2003 durchgearbeitet und geeignete Passagen zusammengetragen. 1962 war Karol Józef Wojtyla noch Bischof in Polen. Insofern wird in der Publikation der Werdegang des späteren Papstes nachgezeichnet.

Allerdings hatte Papst Johannes Paul II. in seinem Testament verfügt, dass seine Tagebücher nach seinem Tod vernichtet werden sollten. Sein damaliger Privatsekretär, Kardinal Stanislaw Dziwisz, entschied allerdings, dass die Tagebücher das Wesen von Johannes Paul II. der Welt vermitteln sollten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Johannes Paul, Johannes Paul II
Quelle: de.radiovaticana.va
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 09:51 Uhr von blonx
 
+13 | -0
 
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Stanislaw Dziwisz ist heute Kardinal und Erzbischof von Krakau.
Er entschied, die Tagebücher zu behalten und zu veröffentlichen, damit man die Gedankenwelt von Karol Wojtyla verstehen kann und seine Beziehung zu Gott und den Menschen nachvollziehen kann.

Ich finde es nicht korrekt, da die Tagebücher nach dem Testament vernichtet hätten werden sollen.
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20.01.2014 10:02 Uhr von S8472
 
+2 | -0
 
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Nicht nett.
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20.01.2014 13:44 Uhr von d1pe
 
+4 | -1
 
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Eine Schande den Wunsch eines nun Toten so zu missachten. Tagebücher sind Privatsache und gehen niemanden etwas an, egal wieviel Interesse da von irgendwem ist. Das einzige Interesse ist sowieso nur der Profit.
Ich hoffe, dass jemand rechtliche Schritte gegen diese Veröffentlichung einlegt, ansonsten braucht man kein Testament mehr zu schreiben.
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20.01.2014 14:33 Uhr von Gierin
 
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Die werden sich gesagt haben: "Da steht nichts von *sofort* nach dem Tod."
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21.01.2014 00:58 Uhr von Floppy77
 
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Den Sektierern ist halt nichts heilig.

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