20.01.14 09:47 Uhr
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Akademiker müssen oft zu Niedriglöhnen arbeiten

Laut einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen gibt es zahlreiche Niedriglöhner unter den Akademikern. Fast zehn Prozent erhalten nicht mehr als 9,30 EUR brutto pro Stunde. In Summe sind dies 688.000 Beschäftigte.

Dabei gibt es noch mal einen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Während männliche Akademiker nur zu 6,1 Prozent im Niedriglohnbereich arbeiten, sind es bei Frauen sogar 11,4 Prozent.

Auch die Arbeitslosigkeit stieg unter Akademikern an. 191.100 Menschen mit Studium sind arbeitslos, das sind 21.400 mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen ist das auf die gestiegene Anzahl an Absolventen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Akademiker, Niedriglohn
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2014 09:53 Uhr von Kamimaze
 
+16 | -1
 
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Ähm..., versteh ich jetzt irgendwie nicht, ich denke die Wirtschaft sucht "händeringend" nach Hochqualifizierten aus Osteuropa, da müssten sich doch die Unternehmen beim Kampf um die besten Köpfe überbieten und die Löhne durch die Decke gehen...???
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20.01.2014 10:10 Uhr von mytrasher
 
+1 | -3
 
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@volksdampfer stimmt natürlich auch alles was du sagst, jedoch kann ich aus erfahrung aus meinem bekannten/freundeskreis sagen, dass alle meine freunde mit ingenieurstudium einen recht guten job gefunden haben.... aber die mit wirtschaft entweder auf der suche sind oder fur wirklich einen niedrigeren betrag arbeiten....

das liegt ja auch daran, dass wirtschaftsstudium super einfach ist, darum gibt es diese wirtschaftsfuzzies auch wie sand am meer darum werden auch die löhne gedrückt....

im IT/ingenieurbereich sieht das natürlich anders aus....

wer Rechtschreibfehler findet darf diese selbstverständlich behalten....
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20.01.2014 10:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -5
 
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Die News ist leider zu oberflächlich.

Die Frage ist wer sind die Arbeitslosen und Niedriglöhner unter den Akademikern.

Ich tippe die eine große Gruppe sind Berufseinsteiger, die ein paar Monate in der Luft hängen und die anderen sind die Geisteswissenschaftler. Darauf deutet auch die Tatsache hin, das Frauen doppelt so oft in diese Situation kommen.

die anderen sind vermutlich Alleinerziehende und andere arbeitstechnisch eingeschränkte Menschen.


Also kein Grund zur Panik, wir reden von rund 10 Prozent.
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20.01.2014 10:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -5
 
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In meinem Bekanntenkreis, alles Absolventen 1999 - 2003 war keiner bisher arbeitslos und alle verdienen ein schweine Geld.
Die suchen gerade nach Häusern und der Kauf ist für die meisten ohne Bank möglich.

Selbst ich im sozialen Bereich kann mich überhaupt nicht beklagen.
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20.01.2014 15:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
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@Volksdampfer

"Also in Berlin arbeiten z.B. Programmierer auf neudeutsch Developer wenn sie gut bezahlt werden für 30-40kBrutto im Jahr."

Mit Fachhochschulabschluss oder Uni Abschluss?
Berufseinsteiger oder mit Erfahrung?

Dann würde ich einen Wohnortswechsel in Erwägung ziehen.

Im Südwesten sieht das ganz anders aus.

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