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Preisabsprachen: Kunden sollen nach überhöhtem Bierpreis die Strafe dafür zahlen

Im Jahr 2008 haben Großbrauereien miteinander vereinbart, den Bierpreis um einen Euro pro Kasten zu erhöhen. Diese Preisabsprache ist illegal. Deshalb wurden die Brauereien zu einer Strafe von 106,5 Millionen Euro verurteilt.

Um dieses Geld wieder zu bekommen, werden die Preise der an dem Kartell beteiligten Produzenten wohl bald erneut steigen, wie der Vorsitzender des Getränke-Einzelhandelsverbands in einem Interview mit dem "Spiegel" sagte.

Betroffen sind die Marken Bitburger, Krombacher, Veltins, Warsteiner und Barre.


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WebReporter: Chocobo77
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strafe, Bier, Kartell, Brauerei, Preissteigerung
Quelle: www.stern.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2014 17:42 Uhr von megaterror
 
+0 | -3
 
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Ach, echt?
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19.01.2014 17:47 Uhr von 4thelement
 
+33 | -1
 
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kaufe weiter mein astra ...... beim bescheissen erwischen lassen und die beschissenen sollen dafür dann noch zahlen - looooooool - ne is klar , funktioniert aber leider :(
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19.01.2014 18:21 Uhr von Rekommandeur
 
+11 | -4
 
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Das gleiche wie beim E10.
Wird der Mindestverkauf nicht erreicht, muss eben der Superplus Tanker die Zeche blechen.
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19.01.2014 18:22 Uhr von Schaumschlaeger
 
+29 | -3
 
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Gut, dass das keine echten Biermarken betrifft. ;-)
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19.01.2014 18:32 Uhr von ted1405
 
+12 | -0
 
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Nun ja ...
wenn diese 5 Marken nun ihre Preise deshalb erhöhen, dann ergibt sich daraus eine Chance für andere Bierhersteller. Allerdings ist es wohl Wunschdenken, dass alt eingesessene "Fans" dieser Marken nur wegen der Preiserhöhung nun zu anderen Marken greifen. Die meisten Kunden werden es vermutlich nicht einmal merken.

Manchmal wünschte ich mir, Richter dürften hier ähnlich kreativ sein, wie sie es zum Teil in den USA sind. Eine Verpflichtung, z.B. ein Jahr lang auf jeder Flasche und jeder Werbung einen gut lesbaren Hinweis auf den Betrug aufdrucken zu müssen hätte wohl deutlich mehr Wirkung, als die Bereicherung des Staates um 106,5 Millionen.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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19.01.2014 18:34 Uhr von Romendacil
 
+2 | -6
 
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Wie tragisch :D Als ob sich dem Suff hinzugeben so lebensnotwendig wäre, daß man bei Preiserhöhungen nicht einfach darauf verzichten kann...ob er solche Dreistigkeiten hinnimmt muß jeder selber entscheiden.
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19.01.2014 18:41 Uhr von AlexW2666
 
+10 | -1
 
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Was für eine Verarsche.... Die Bierhersteller werden verdonnert und die Ölmultis dürfen fleißig weiter an der Preisspirale drehen wie sie wollen. Aber schon klar, die sprechen sich ja auch nicht ab.... NEIN, niemals nicht...
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19.01.2014 18:43 Uhr von Hanna_1985
 
+4 | -0
 
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Stellt sich auch mal die Frage, für was diese Unsummen an Strafen dann genutzt werden?
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19.01.2014 19:15 Uhr von shadow#
 
+7 | -1
 
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Wer das Zeug kauft, darf es gerne als Strafe für den Verstoß gegen den guten Geschmack verstehen.
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19.01.2014 20:10 Uhr von CoolTime
 
+5 | -0
 
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Was für ein tolles Finanz-Spiel.

Wenn man mehr Kohle will, spricht man sich ab.
Im Hinterkopf, dass wenn man erwischt wird, die Preise wieder erhöhen darf. Diesmal legal.

Wie wäre es denn, folgende Strafe zu verhängen:
Die Brauereien verdonnern, 5 Jahre lang die Preise nicht erhöhen zu dürfen (ab der Urteilsverkündung) und den Preis vor der Absprache einzuführen.
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19.01.2014 20:46 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+0 | -0
 
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Dann brauen wir unser Bier eben selber, dann gucken die alle doof aus der Wäsche.

Das Geld würde auch reinkommen, wenn die Ihre Preise senken würden, dann kaufenmehr Menschen Bier und am Ende passt es wieder, dauert vielleicht ein halbes Jahr mehr, aber wtf, bezahlt man halt den Managern weniger und fertig.
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19.01.2014 20:49 Uhr von marcel385
 
+2 | -0
 
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"Was für eine Verarsche.... Die Bierhersteller werden verdonnert und die Ölmultis dürfen fleißig weiter an der Preisspirale drehen wie sie wollen. Aber schon klar, die sprechen sich ja auch nicht ab.... NEIN, niemals nicht... "


naja...was glaubst du wer am ende die millionen oder gar milliarden euro/dollar strafen zu zahlen hätte?
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19.01.2014 21:09 Uhr von frederichards
 
+2 | -0
 
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Da inbef geklagt hat, wollen die nur schlechte Publicity verbreiten - Die Privatbrauereien in Deutschland sollten sich über eine gemeinsame Preisstrategie beraten dürfen, wenn die gegen einen Superkonzern antreten, der auch überregionale und über Marken hinweg Preisabsprachen betreibt, diese aber als konzerneigene Strategie darstellt - das soll dann legal sein.

Ich erkenne da keinen Unterschied.
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19.01.2014 21:27 Uhr von Borgir
 
+4 | -7
 
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Wisst ihr, Bier ist ein Luxus-Gut. Wer es sich leisten will, soll das gerne tun. Man muss es nicht kaufen, wenn es teurer wird, so einfach ist das.
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20.01.2014 06:24 Uhr von bewu1982
 
+1 | -0
 
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Wer solls denn sonst zahlen?

Es zahlt immer der Kunde/Steuerzahler
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20.01.2014 07:23 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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@ted1405:

ja, sehe ich auch kein Problem.
Solange die Kunden den Preis zahlen...
Ist ein Vorteil für die anderen Brauereien.
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22.01.2014 01:25 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Zumindest an der Kasse sieht man, dass es den Verbraucher ja mal gar nicht interessiert, dass er abgezockt wurde...wird munter weiter gekauft. Hat denen ja auch nix ausgemacht, als es hieß: Bakterien in Warstein, auch in der Brauerei gefunden...

Was tut man nicht alles für den "guten" Geschmack...... langt ja schließlich auch, wenn man seinen (gespielten) Unmut im Internet kundtut.....

Wär ja schlimm, wenn man statt dessen eine Marke trinken würde, die nicht so bekannt ist....

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