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USA: Polizei zwang Mann zu rektaler Untersuchung - 1,6 Millionen Dollar Schmerzensgeld

Ein amerikanischer Mann hat vor Gericht geklagt, weil er von der Polizei unrechtmäßig zu einer rektalen Untersuchung gezwungen wurde. Der Mann gewann vor Gericht und bekam 1,6 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld (etwa 1,2 Millionen Euro) zugesprochen.

Der Kläger wurde von der Polizei angehalten, weil er bei einem Stoppschild nicht gehalten hatte. Die Polizisten gaben später an, er habe sich "auffällig" verhalten, weshalb sie dachten, er würde Drogen schmuggeln.

Er wurde deshalb zur Wache gebracht, wo er sich diverse Prozeduren gefallen lassen musste: Zwei Röntgenaufnahmen, verschiedene Einläufe und eine Darmuntersuchung. Drogen wurden jedoch keine gefunden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Polizei, Droge, Untersuchung, Schmerzensgeld
Quelle: kdvr.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 19:48 Uhr von osssssis
 
+54 | -0
 
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Für 1,2 Millionen Euro würde ich auch Einläufe und eine Darmuntersuchung über mich ergehen lassen.
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17.01.2014 20:09 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
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@Bleissi: Auf dem Röntgenbild sieht man keine organischen Stoffe, nur eine eventuelle Abschattung.
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17.01.2014 20:48 Uhr von d1pe
 
+9 | -2
 
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Bei dieser Prozedur nur für das Überfahren eines Stopschildes hätte wohl jeder geklagt. Dass dabei soviel Geld am Ende rauskommt, ist daher umso besser für das Opfer.
Auch hierzulande versuchen einige Polizisten bei "auffälligem" Verhalten einem gleich ein Drogendelikt anzuhängen und nötigen die Leute einen Drogentest zu machen.
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17.01.2014 23:03 Uhr von moegojo
 
+2 | -0
 
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auch in deutschland kann man bei so etwas auf körperverletzung klagen wenn die bullen einen blutabnehmen lassen ohne positives ergebnis auf drogen oder alkohol. nur mit dem schadensersatz sieht es da sicher ganz ganz anders aus....
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18.01.2014 03:12 Uhr von d1pe
 
+5 | -0
 
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@Originell
Ein Arzt entscheidet schon mal gar nichts. Ein Verdacht reicht nicht aus, damit man dir Blut abnimmt. Es müssen Tatsachen die Annahme einer Straftat rechtfertigen, damit du als Beschuldigter giltst. Ist dies der Fall muss die Polizei zuerst einen Richter zur Erlaubnis der Blutabnahme kontaktieren. Ist kein Richter zu erreichen, muss die zuständige Staatsanwaltschaft angerufen werden. Ist diese ebenfalls nicht zu erreichen, darf die Polizei eigenverantwortlich eine Blutprobe anordnen. Ist diese Probe positiv hat sich das Klagen erledigt.
Sollte die Probe negativ sein, sehe ich tatsächlich einen Grund zu klagen, aber nur insofern, ob die Tatsachen zur Annahme einer Straftat tatsächlich vorlagen und die damit verbundene Blutabnahme rechtmäßig war.

Bis auf die angeordnete Blutabnahme muss man keine Untersuchung über sich ergehen lassen. Also kein Strichlaufen, kein in-die-Taschenlampe-gucken, kein Atemalkoholtest, kein Drogentest.
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18.01.2014 05:06 Uhr von ROBKAYE
 
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Das ist ein verdammt gutes Urteil.. gut für alle, die zur Zeit mit ansehen müssen, wie Obama und seine Schergen alles nur erdenkliche unternehmen, um die Verfassung Stück für Stück aufzuweichen und die Cops dahingegen konditioniert werden, die eigenen Landsleute mit SS-Methoden für einen kommenden Polizeistaat zu konditionieren.

Nun kann man nur noch hoffen, dass dieses Urteil über die Grenzen der Bundesstaaten hinweg seine Wirkung tut, denn viele "Cops" überschreiten immer öfter ihre Kompetenzen mit Untersuchungsmethoden dieser Art, die einzig und alleine dazu dienen, die Bürger durch Demütigung zu konditionieren...

Interessant ist auch, dass, seitdem israelische Sicherheitsunternehmen landesweit maßgeblich für die Ausbildung der neuen Sicherheitskräfte (DHS, Polizei etc.)verantwortlich sind, sind auch die verfassungswidrigen Übergriffe auf Otto-Normal-Bürger exponentiell durch die Decke geschossen. Man sollte sich die Frage stellen, warum die "Martialisierung" von Sicherheitskräften vorangetrieben wird und die antrainierten, verfassungswidrigen Verhaltensweisen der Sicherheitskräfte sich immer öfter gegen das eigene Volk richten?

http://www.liveleak.com/...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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18.01.2014 07:43 Uhr von maxyking
 
+3 | -0
 
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Er sollte Doppelt so viel bekommen, nicht weil er es verdient sondern weil die Polizisten es sich dann vielleicht das nächste mal 2 mal überlegen jemanden so zu misshandeln. Es ist aber eigentlich ein wunder das er überhaupt etwas bekommen hat, eigentlich hätte er mit der aussage das er froh sein kann nicht erschossen worden zu sein zufrieden sein müssen.
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18.01.2014 15:16 Uhr von d1pe
 
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@Originell

"Genaugenommen ist die Verweigerung des Schnelltests (ZB "Ich blase nicht^^) schon ein Anfangsverdacht der ausreicht um weitere Massnahmen durchzuführen."

In der Praxis hast du Recht. Als ich einmal verweigert habe zu pusten, sagte der Polizist, dass es verdächtig wäre nicht zu pusten und die Fragen bezüglich Drogenkonsums nicht zu beantworten und drohte mir, mich mit auf die Wache zu nehmen und mir Blut abnehmen zu lassen. Weil im Auto noch einige Leute warteten, habe ich schließlich doch den Test mitgemacht.

In Deutschland gilt jedoch der Grundsatz, dass sich niemand selbst belasten muss. Verweigert man also einen freiwilligen Test oder eine Aussage, darf das NICHT gegen einen verwendet werden. Es darf also daraus allein kein Verdacht konstruiert werden. Dies wird aber regelmäßig nicht beachtet.

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