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"Made in Germany" verliert guten Ruf

Im Ausland stehen Produkte mit "Made in Germany" für gute Qualität und Zuverlässigkeit. Doch immer weniger wollen die teuren "Made in Germany"-Preise zahlen.

Das zeigt ein Diagramm von "Destatis". Wie man nicht anders erwartet und auch auf dem Diagramm deutlich erkennbar ist, wird das meiste in China hergestellt. Der Schreibwarenspezialist "Erich Krause" und der Putzmittelhersteller "Frau Schmidt" etwa sind in Russland Alltag.

Der deutsche Name hat die Marktposition erobert. Diese Unternehmen sind aber eigentlich gar nicht aus Deutschland, lediglich der Name ist deutsch, wie auch z.B. bei der Biermarke "Altstein" oder "Ralph Ringer", einem Schuhersteller. Es sind nur deutsche Namen aber mit ausländischer Herkunft.


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WebReporter: NewsTimer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Ruf, Made
Quelle: www.welt.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 15:34 Uhr von Azureon
 
+20 | -1
 
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Globalisierung und Wettbewerb sei Dank!
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17.01.2014 15:50 Uhr von p75
 
+21 | -1
 
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Es gibt doch sowieso kaum noch Produkte, die wirklich in Deutschland hergestellt werden. Wenn überhaupt, dann werden drei in China produzierte Teile zu einem einzigen Gerät zusammengebaut, und weil das in Deutschland passiert heißt es dann "Made in Germany".

Zumindest in Sachen Hausgeräte habe ich von "deutschen" Geräten (Bosch/Siemens und Co) die Nase voll und kaufe nur noch asiatische Markenware (Samsung, LG, Panasonic etc.). Miele mag noch in Ordnung sein, aber zum doppelten Preis und mit einem Design aus dem Mittelalter.
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17.01.2014 16:07 Uhr von Gorli
 
+5 | -3
 
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Die meisten Leute träumen leider ein bisschen und denken, dass es das Optimum wäre, wenn etwas 100%ig Made in Germany wäre. Zu einem Produkt gehört aber mehr dazu als einfach nur eine High-Tech Idee aus den Rohmaterialien zusammenzubauen. Man benötigt das KnowHow und, was eigentlich noch viel wichtiger ist, es muss sich lohnen. Denn niemand arbeitet gerne für Lau, die DAX Konzerne am wenigsten.

Die Leistung ebendieser Konzerne besteht also darin, etwas qualitativ hochwertiges aus den Teilen welche auf dem Weltmarkt zur Verfügung stehen zusammenzubauen das noch Gewinnbringend zu verkaufen, und das TROTZ dem deutschen Wohlfahrtstaat, wo die Stückkosten weiterhin weltweit eine der höchsten sind.

Das schafft nicht jeder, am allerwenigsten die Chinesen. Die machen zwar fantastische Gewinne, aber wehe wenn einer der Arbeiter auf so etwas abstrusen wie eine Lohnerhöhung oder Urlaub besteht. Dann geht deren komplette Rentabilitätsrechnung über den Jordan.
Oder was glaubt ihr warum Foxconn auf einmal Fabriken in China abreisst und die im Vietnam aufbaut? :D
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17.01.2014 16:20 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
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Wenn die Produkte mit deutschen Namen in China oder Russland hergestellt werden, dann sind sie ja auch nicht Made in Germany, sondern sollen den Anschein erwecken.

Deutsche Produkte sind auch nicht automatisch gut, aber viele haben sich eben bisher als gut und haltbar erwiesen.
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17.01.2014 16:35 Uhr von rolf.w
 
+10 | -0
 
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Das ist doch völlig verständlich. "Made in Germany" war einmal ein Qualitätsgarant. Es wurde in D entwickelt und gefertigt. Heute gibt es das auch noch, aber bedeutend weniger. Bei vielen Firmen steht zwar "Made in Germany" drauf, aber nur weil Fertigteile in D zusammengesetzt wurden, Fertigteile die teilweise extrem billig im Ausland gefertigt wurden.
Es wird mehr auf Masse gesetzt und weniger auf Qualität.
Und irgendwann ist der Ruf dann ruiniert, weil ein deutscher Name auf einem Produkt steht, von welchem gerade mal die Anleitung vielleicht in D gedruckt wurde.
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17.01.2014 16:37 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -4
 
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Made in Germany gibt es nur noch in den Geschichtsbüchern, so wie schon p75 es angemerkt hat,,weil kaum noch Produkte in Germany hergestellt werden ..

Es wird sich solange nicht ändern, solange Schiffsdiesel und Flugbenzin von der Regierung so extrem billig gehalten wird...Weil der Autofahrer zu doof ist,zu begreifen, das er es ist, der mit Mineral-Öl-Steuer und Umweltsteuer freiwillig dafür sorgt, das genau das, für immer so bleibt..

Und so können Konzerne problemlos ihre Produkte auf der anderen Seite der Erde herstellen lassen und unter den schlimmsten Bedingungen, Hauptsache billig..

Und es ist noch mehr zum kotzen, das man dieses am Kaufverhalten der armen Leute fest macht, die ja nix teureres kaufen können, selbst, wenn sie wollten.

Aber auf die Idee zu kommen, die von mir benannten Verbraucher genau gleich mit Steuern zu belasten, wie Autofahrer ,,,niiiiieeeee !!!!!!!!!

Dan bekommen die Parteien,außer die Linke, keine Millionen
Beträge mehr, zur Politischen Landschaftspflege,versteht sich, von den Konzernen...


Gekaufte Politik(er)

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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17.01.2014 16:40 Uhr von WO4y9mgwZ
 
+1 | -4
 
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Alles Made in Germany wird im Ausland produziert und in DE verpackt...
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17.01.2014 17:20 Uhr von megamanxxl
 
+1 | -4
 
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lach, ne kollegin kauft nur deutsche produkte und meinte, sie würde sich nieeee gebrauchsgegenstände oder klamotten ausm ausland kaufen!!!

wie dumm! kauft häßliche pullover für über 100euro...

was hab ich gesagt "verkauf dein auto. is elektronik aus china drin!" ... dann ihr gesichtsausdruck... geil^^
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17.01.2014 17:48 Uhr von kingoftf
 
+1 | -4
 
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Da schließt sich der Kreis....


Die Bezeichnung wurde ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger Importware in Großbritannien eingeführt


Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in anderen europäischen Ländern die Industrialisierung einsetzte, nahmen die Exporte derselben nach Großbritannien zu. Diese importierten Waren waren oft von minderwertiger Qualität und bei nicht wenigen Produkten handelte es sich um Nachahmerprodukte und Plagiate. Viele dieser Produkte kamen aus Deutschland, so dass deutsche Waren bald einen schlechten Ruf hatten. Zum Beispiel fällte der deutsche Preisrichter Franz Reuleaux auf der Weltausstellung 1876 in Philadelphia das Werturteil: Deutsche Waren sind billig und schlecht.[2]


http://de.wikipedia.org/...
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17.01.2014 17:59 Uhr von Sonny61
 
+0 | -1
 
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Der ist schon lange weg und das sage ich schon seit Jahren!
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17.01.2014 19:17 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Unsere Politiker arbeiten ja auch täglich dran, um Deutschland noch ein Stück schlechter zu machen.

Hauptsache rein mit den billig Arbeitern aus aller Welt.
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17.01.2014 21:03 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Bei Klavieren gang und gäbe.

Marken wie Schumann werden ausschließlich in China gefertigt.
Die sind schon etwas unterbelichtet - glauben, wenn sie ein Klavier nach einem europäischen Komponisten benennen, dann wird es ein Renner.

Da fallen höchstens Käufer im Ausland drauf rein - wenn Afrikaner oder Araber dann das Klavier kaufen, weil sie glauben, es sei aus Deutschland.

Schlägt man es dann an, merkt man den blechernen Klang, den Nachhall aufgrund Resonanzböden, die mit Plastik vergleichbar sind, Tasten, die nach paarmal Spielen ausleiern, Furnier aus IKEA-Presspappe statt massivem Holz, es muss häufig neu gestimmt werden, usw.

Das Einzige, was diese Hansbambel da schaffen, ist das Ansehen von Deutschland und der Marke "Made in Germany" mit derartigem Pfusch zu beschädigen.
Weil Klaviere mit dem Namen Yingyang kein Schwein kauft, da man dann auf dem Etikett von außen liest, was einen innen erwartet.
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17.01.2014 21:07 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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>> Made in Germany gibt es schon lange nicht mehr, das heißt heute Made in EU

@slimer72: Nö, Made in EU steht drauf, wenn sich die Hersteller für das Herkunftsland schämen :-)
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17.01.2014 22:43 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ZRRK

naja das problem bei solchen projekten (aber auch bei vielen vielen kleineren projekten wie schulen o.ä.) es gibt europaweite ausschreibungen, und da gewinnen nicht immer deutsche unternehmen...
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17.01.2014 22:43 Uhr von moloche
 
+1 | -3
 
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für mich hat das Qualitätsmerkmal "Made in Germany" mehr mit der Ingenieursleistung zu tun. Also Planung und Entwicklung.
Qualitätsmässig hat es doch keinen Einfluss ob die Bauteile jetzt in Oberickelsheim oder in Chengdu zusammengebaut werden.
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18.01.2014 08:48 Uhr von maxyking
 
+0 | -1
 
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Genau keiner kauft mehr "Made in Germany " deshalb sind wir obwohl global gesehen ja doch eher mittelgroße Nation trotzdem ganz weit vorne bei den Exporten. Aber wieso auf Tatsachen Rücksicht nehmen ist ja nicht so als wären das Nachrichten.

und hier noch einen Auszug aus der Quelle

Häufig ist die schlechtere Wirtschaftslage dafür verantwortlich. In den Krisenländern an der europäischen Peripherie beispielsweise haben es deutsche Produkte zunehmend schwer Abnehmer zu finden, weil den Verbrauchern das Geld fehlt und Unternehmen große Probleme haben, Kredite für Maschinen oder Anlagen zu bekommen.

was hat das mit dem guten Ruf zu tun im ganzen Artikel steht nichts darüber das deutsche Produkte ihren guten Ruf verlieren, hohe Qualität wird Deutschen Produkten überall zugesprochen das ist doch ein Guter Ruf nur kann sie sich leider keiner mehr leisten. Und was soll die aussage dieses Artikels sein, sollen wir nur noch billige Scheiße herstellen? Nein natürlich nicht das heißt natürlich wir sollen für Weniger arbeiten damit wir mit denn 3 Welt Ländern um Kornkurieren können

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