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Grundsatzrede: Bundespräsident Joachim Gauck wirbt für Neoliberalismus

In einer Grundsatzrede warb Bundespräsident Joachim Gauck für mehr Neoliberalismus. Dieser Begriff sei momentan zu negativ bewertet. Man müsse der Kritik an Liberalismus und Marktwirtschaft strikt entgegenwirken.

"Ich wünsche mir mehr intellektuelle Redlichkeit - und auch etwas mehr historisches Bewusstsein und Anerkennung für das breite Spektrum des Liberalismus", sagte Gauck in seiner Rede. Ein ausgeprägter Wettbewerb werde den Markt verbessern.

Gauck mahnte aber auch mehr Chancengleichheit an. Die größte Ungerechtigkeit würde allerdings da entstehen, wo zu viel Wert auf Einzelinteressen gelegt werde. Wenn der Wettbewerb eingeschränkt werde, gebe es vermehrt Korruption und Protektionismus.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundespräsident, Joachim Gauck, Neoliberalismus
Quelle: www.zeit.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 14:38 Uhr von Selle
 
+10 | -2
 
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ist schon Toll wie unser derzeitiger Bundespräsident sein Amt ausübt...Der redet nur geistigen Müll.
Schade das man den BP nicht selbst wählen kann...

Ich vermisse Horst Köhler, der kein Blatt vor den Mund nahm und sein Amt als letzter ordentlich ausübte
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17.01.2014 14:40 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -2
 
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Schwachsinn ist schon kein Ausdruck für, wenn er von Liberalismus labert meint er im Grunde das die Wirtschaft machen kann was sie will, Geld aus den Völkern pressen und sich ihrer sozialen Verantwortung entziehen. Da kann er auch gleich mal für den Darwinismus plädieren -> survival of the fittest , nur mit dem Unterschied das den einfachen Bürgern vorgeschrieben wird wie sie zu überleben haben.
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17.01.2014 14:44 Uhr von artefaktum
 
+5 | -5
 
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Der Herr Gauck. Von der einen Ideologie (DDR) gleich in die nächste ...
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17.01.2014 14:51 Uhr von polyphem
 
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Die Drogen, die der sich reinpfeift hätte ich auch gerne mal probiert.
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17.01.2014 15:27 Uhr von tutnix
 
+10 | -2
 
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immer lustig, wenn sich ein clown, der in seinen ganzen leben keine wirtschaftliche leistung bringen musste, zum thema freie marktwirtschaft positiv äussert.
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17.01.2014 15:57 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -16
 
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02.02.2014 08:31 Uhr von trakser
 
+0 | -1
 
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Wenn Gauck von Neoliberalismus redet, dann meint er den Neoliberalismus, aus dem die soziale Marktwirtschaft hervorgegangen ist und der sich als Gegenbewegung von laissez-faire-Liberalismus aufgestellt hat.

Er meint eben nicht, @CoffeMaker, dass die Wirtschaft machen kann was sie will. Der Staat darf den Wettbewerb nicht sich selbst überlassen, sondern muss dafür sorgen, dass es einen fairen Wettbewerb gibt. Ein fairer Wettbewerb ist zum Beispiel dann ausgeschlossen, wenn einige Teilnehmer ihrer Belegschaft einen ordentlichen Lohn zahlen während andere Wettbewerber sich den Lohn vom Staat subventionieren lassen.

@polyphem

> Die Drogen, die der sich reinpfeift hätte ich auch gerne mal probiert.

Nennt sich "Bildung". Solltest du wirklich auch mal probieren. Dazu braucht es wiederum Chancengleichheit: auch etwas wofür Gauck geworben hat. Nachteil ist, dass bei hinreichender Einnahme eine andere beliebte Droge nicht mehr wirkt: "Stammtischparole".

@lovetv

> Gauck auf Werbetour für die FDP, ...

Die FDP hat sich von liberalem Gedankengut schon längst verabschiedet und an dessen Stelle die Gewinnmaximierung gesetzt (man mag´s kaum glauben, aber da gibt es Unterschiede). Und dafür hat Gauck sicherlich nicht geworben.

[ nachträglich editiert von trakser ]

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