17.01.14 12:07 Uhr
 2.794
 

Dortmunder Ärzte sollen Patientinnen wegen ihrer Herkunft abgewiesen haben

Zwei Frauen aus Rumänien und Bulgarien haben schwere Beschuldigungen gegen mehrere Dortmunder Mediziner erhoben. Sie sollen die Patientinnen wegen ihrer Herkunft nicht behandelt haben.

Beide Frauen arbeiten im Gesundheitsamt und sind krankenversichert. Dr. Annette Düsterhaus, Chefin der beiden Frauen, hält das ganze für einen Skandal. Sie kennt noch weitere Fälle von Diskriminierung.

Dr. Prosper Rodewyk, Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), sagte dazu: "Das ist schlecht."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Dortmund, Arzt, Behandlung, Rumänien, Bulgarien, Diskriminierung, Herkunft
Quelle: www.derwesten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kinderärzteverband für Pflichtimpfung gegen Masern
Krankenkassen-Vergleich: "Focus" verklagt AOK, die nicht mitmachen will
Innocent-Smoothies wegen Plastikteilen in Flaschen zurückgerufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.01.2014 12:31 Uhr von xarxes
 
+17 | -10
 
ANZEIGEN
Den letzten Satz finde ich bei dieser News etwas belustigend.
"Dr. Prosper Rodewyk, Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), sagte dazu: "Das ist schlecht." "
Da muss ich mir einfach vorstellen, wie der liebe Herr Doktor auf seinem Stuhl sitzt und wie ein Kleinkind sagt "Daaaas ist schläächt".
Kommentar ansehen
17.01.2014 12:33 Uhr von Sirigis
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
Was in Eurem "Schland" nicht alles als Rassismus durchgeht. Wenn die Mädels gültige Sozialversicherungskarten besitzen, (ja, gut, zwischenzeitlich gibt es diese Karten mitsamt Konterfei, warum? Um Sozialbetrug vorzubeugen) hätten sie es doch einfach nur genauso wie ich machen müssen, bei Vorlage dieses Dingsbumses einfach unaufgefordert (ich bin Aussie und keine Deutsche) den gültigen Reisepass vorlegen. Geht doch!
Kommentar ansehen
17.01.2014 12:35 Uhr von Maedy
 
+12 | -5
 
ANZEIGEN
Ich kenne jemanden,da hat die Krankenkasse Mist gebaut und als er dringend zum Arzt musste,eigentlich als Notfall,wurde er vom Arzt ,als Betrüger beschimpft, aus der Praxis geworfen.Der gute Mann war aber versichert und das konnte auch kurz darauf ,noch am selben Tag , von der Krankenkasse geklärt werden. Dabei sickerte im Gespräch mit der Krankenkasse durch,dass der Arzt dafür bekannt ist.Der Kranke ging dann zu einem anderen Arzt,der seinen Zustand als Notfall einstufte,also ein Fall,in dem der erste Arzt hätte behandeln müssen!!!
Es handelt sich übrigens hier nicht um Diskrimierung,da der Mann kein Ausländer ist ,auch keine ausländischen Wurzeln. Es scheint eher ein Trend zu werden,dass einzelne Ärzte ihren Hippokratischen Eid immer mehr vergessen.

[ nachträglich editiert von Maedy ]
Kommentar ansehen
17.01.2014 12:44 Uhr von quade34
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Den Eid vergessen werden sie wohl weniger. Die Kassen zahlen einfach nicht mehr für alles und jeden. Wer arbeitet schon gerne für lau. Strafzahlungen für überschrittene Bugdets sind auch möglich.
Kommentar ansehen
17.01.2014 13:04 Uhr von Xerces
 
+7 | -16
 
ANZEIGEN
quade34:
"Den Eid vergessen werden sie wohl weniger."

Wenn es sich um einen Notfall handelt schon.

"Die Kassen zahlen einfach nicht mehr für alles und jeden."

Das haben die Kassen noch nie getan. Kassen zahlen nur für ihre Versicherten.

"Wer arbeitet schon gerne für lau."

Wer muß das denn? Die Ärzte? haha.

"Strafzahlungen für überschrittene Bugdets sind auch möglich."

Das ist Blödsinn. Die Kassenärztliche Vereinigung (also die Ärzte selbst) legen ihr Budget fest.
Kommentar ansehen
17.01.2014 13:06 Uhr von Maedy
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.
Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.
Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und
selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

Immerhin hat mich diese News dazu bewegt mir den Eid mal genauer an zuschauen :-)
Kommentar ansehen
17.01.2014 13:24 Uhr von Maedy
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ Originell Das mit der Krankenkarte kenne ich,es wurde aber gesagt,dass es eine Übergangszeit gibt. Der Arzt behandelt,muss aber vom Versicherten eine Bescheinigung der Krankenkasse in den nächsten Tagen vorlegen ansonsten darf er privat abrechnen. Ich hatte mich da informiert,weil es hier auch etwas dauerte,bis ich die neuen Versicherungskarten hatte.
Ich denke aber,dass das den Ärzten zu aufwendig und unsicher ist und deshalb sie diese Patienten ablehnen.
Kommentar ansehen
17.01.2014 13:41 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
"Beide Frauen sind Mitglieder einer deutschen Krankenversicherung."

Hört sich som an als seinen Sie bei einer privaten Krankenversicherung versichert. Die meisten besitzen keine Karte da es keine Pflicht ist. Die Ärzte hatten bestimmt Angst das sie nicht zahlen wollten.
Kommentar ansehen
17.01.2014 19:28 Uhr von Strassenmeister
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
@ Chocobo77
Das war für die Schäden den die Verwandten angerichtet haben


/Ironie
Kommentar ansehen
17.01.2014 23:03 Uhr von Gimpor
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
Lustig, wie hier so einige das Verhalten des Arztes rechtfertigen. Es gilt einfach der hypokratische Eid. Das ist eine Verantwortung, die der Arzt-Beruf mit sich bringt. Aber die Affen, die das hier so toll finden, sind eh Loser, die keine Ahnung haben, was Verantwortung ist. Denn damit man diese ersteinmal bekommt, muss man was leisten für die Gesellschaft ;)
Kommentar ansehen
17.01.2014 23:20 Uhr von Uwe.S
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ mimimimimiiii
Wie kommst du jetzt auf die Türkei ???.
Kommentar ansehen
18.01.2014 08:36 Uhr von Nothung
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
"Das Misstrauen der Kollegen sei groß, weil es in der Vergangenheit viele Betrugsfälle mit Versicherungskarten gegeben habe."

Das ist doch eine Erklärung.
Kommentar ansehen
19.01.2014 21:54 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da fehlte bestimmt das Bild auf der Karte, und dann gibt es keine Behandlung,ausser Bares dabei. So isses ab 01.01.2014 muss ein Bild drauf sein ohne Turban und andere dinge, vorallem diese Burkas.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Prien am Chiemsee: Frau vor Supermarkt mit Messer getötet
Bundesregierung sucht dringend Abschiebehelfer
Türkei: Verbot von Kuppelshows im Fernsehen per Dekret


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?