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Hinrichtung mit neuem Gift: Todeskandidat in den USA litt minutenlang

Weil das herkömmliche Gift, mit dem zum Tode verurteilte Menschen im US-Bundesstaat Ohio hingerichtet werden, Mangelware ist, wurde zu einer neuen Mischung aus einem Beruhigungs- und einem Schmerzmittel gegriffen.

Das Gift wurde zuvor noch nie in den USA genommen. Der Anwalt des Todeskandidaten warf dem Staat Ohio Verfassungsbruch wegen Grausamkeit vor. Es half aber nichts.

Bei der Hinrichtung rang der Todeskandidat dann minutenlang nach Luft. Zudem waren Würgegeräusche zu hören. Der Mann war zum Tode verurteilt worden, weil er eine 22-jährige, schwangere Frau vergewaltigt und danach getötet hatte.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Hinrichtung, Gift, Ohio, Mischung, Todeskandidat
Quelle: www.express.de

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86 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 11:21 Uhr von Akira1971
 
+41 | -7
 
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Ernsthaft bekommen die für eine Hinrichtung nicht das entsprechende Gift? Richten die am Tag 500 Leute hin oder sind die einfach nur inkompetent?

Laut Internet wird dort alle paar Wochen mal einer hingerichtet. Und das nachdem die Kandidaten dort 15 Jahre im Knast sitzen. Ich denke die Zeit sollte ausreichen sowas zu planen...
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17.01.2014 11:25 Uhr von 123gizmo123
 
+49 | -6
 
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Ich sage grundsätzlich Nein zur Todesstrafe.

Trotzdem hält sich mein Mitleid in Grenzen...
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17.01.2014 11:29 Uhr von Boon
 
+29 | -8
 
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Frag mich ob die junge frau die im siebten monat schwanger war, vergewaltigt und erstochen wurde auch minutenlang leiden musst...

Eindeutig ein opfer dieser mörder.
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17.01.2014 11:35 Uhr von borussenflut
 
+22 | -5
 
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Dumm dümmer USA

Ich weiß jetzt zwar nicht wie lange sein Opfer
geröchelt hat,von wegen Mitleid und so, aber das man aus Medikamenten ein
Gift mischen muß , weil man als Staat nichts anderes bekommt, passiert wohl nur in den USA.


Der Typ hat das bekommen worauf er stand,
was er auch für sein Opfer ausgesucht hatte -
einen qualvollen Erstickungstod.

[ nachträglich editiert von borussenflut ]
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17.01.2014 11:42 Uhr von Omega-Red
 
+19 | -11
 
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Hmm... Todesstrafe ist so endgültig... bin kein Fan davon. Allein die Tatsache das sich schon oft später die Unschuld der Hingerichteten herausgestellt hat. So lange die Justiz fehlbar ist, bin ich dagegen! Noch dazu wenn das Ganze so gar nicht human abläuft.
Wenn man schon den ultimativen Preis zahlen muss, dann doch bitteschön etwas "angenehmer".
Der Tod ist die Strafe, nicht die "Folter" davor.
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17.01.2014 11:43 Uhr von BigWoRm
 
+10 | -16
 
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das einige menschen keine berechtigung haben auf der welt zu sein ist wohl unbestreitbar.

aber nur weil sein opfer auch leiden musste, muss man nicht irgendwas in ihm reinpumpen und quälen.

sonst kann man ihn gleich verbrennen, kostet nur ein streich- und etwas brennholz oder man nimmt das konfiszierte heroin und setzt einen golden schuß
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17.01.2014 11:44 Uhr von tlmiles
 
+14 | -0
 
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Ein Schelm wer an Gesetz der Rache denkt.
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17.01.2014 11:57 Uhr von Azureon
 
+25 | -7
 
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Wer sich daran ergötzt und es gut findet, jemanden beim sterben zuzusehen, ist nicht besser als er....
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17.01.2014 11:58 Uhr von GroundHound
 
+25 | -8
 
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Wann wird diese barbarische Strafe in den USA endlich abgeschafft?

Aus Wikipedia: "Von 1900 bis 1985 wurden in den USA 350 Menschen zum Tode verurteilt, deren Unschuld später bewiesen wurde"

Das ist ein nicht hinnehmbarer Kollateralschaden und sollte für jeden klar denkenden Menschen ein KO-Kriterium für die Todesstrafe sein.
Wer die Todesstrafe befürwortet, nimmt den Tod von Unschuldigen in Kauf.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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17.01.2014 12:12 Uhr von Mr.Gato
 
+18 | -19
 
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Passt schon.

SO, oder wenn nicht gar schlimmer gehört jemand hingerichtet, der jemanden vergewaltigt und noch tötet.


@bigworm: ..."aber nur weil sein opfer auch leiden musste"

Schonmal getötet worden? Ist sicher heftier, als sich die Hand mit heissem Wasser zu verbrühen. Benutz deine Pahntasie. Versetz dich in die Lage des Täters, danach in die des Opfers, das evtl. damit rechnet, getötet zu werden und lass das in deinem Kopf mal durchgehen.

Stell dir vor, du bist die schwangere Frau und dann kommt jemand und macht dich durch (Waffen-) gewalt chancenlos. Allein das ist schon übel.

Dann holt er seinen Schwengel raus und steckt ihn dir rein. Währenddessen hast du Todesangst und weisst net, was der Typ als nächstes macht. Erwürgen? Messer in den Körper? Leben lassen?

Todesangst ist auf Hochtouren.

Dann sticht er zu. Tut mehr weh, als man sich das vorstellen kann.

So vorm PC, wenn man so ne Nachricht liest, klingt das net sehr schmerzhaft. Muss aber verdammt übel sein.


Wenn man sich sowas vor Augen hält, kann man sich einfach nur freuen, dass der Hingerichtete möglichst lange leiden musste.


Es liest sich immer leicht... Kind getötet hier... Frauen 18 Jahre gefangen gehalten da...

Wenn man solche Schlagzeilen liest und darauf "Häftling musste bei Hinrichtung leiden" finden viele, dass doch der Häftling nicht soo hart behandelt werden sollte.

Ich finde, der häftling sollte doppelt und dreifach mehr leiden, als seine Opfer.

24 Stunden, sieben Tage die Woche lang Folter, bis das Gehirn Matsch ist.

[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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17.01.2014 12:16 Uhr von DerNik
 
+8 | -4
 
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Ein schwieriges Thema. Ich bin trotzdem für die Todesstrafe, wenn der Täter 100% der Tat überführt worden ist und es sich um einen Mord gehandelt hat. In den USA ist aber zum einen schon die Polizei ein Problem, die Praktiken nutzen darf, die in Deutschland undenkbar sind z.B. den Angeklagten belügen, Verhöre ohne Anwalt über einen zu langen Zeitraum usw. Dann der Staatsanwalt, der kein Interesse an der Wahrheit hat, sondern jeden Fall gewinnen muss, um Karriere zu machen. Und dann im Prozess auch schon teilweise Indizen als Beweise für eine Todesstrafe ausreichen können. IMO sollte es die Todesstrafe nur geben, wenn 100% sicher ist, dass der Täter es war. Ist das nicht gegeben, dann weiterhin lebenslänglich.

[ nachträglich editiert von DerNik ]
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17.01.2014 12:19 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+7 | -8
 
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"Ach ja, bitte nicht das Minus vergessen"
Wer so nett darum bittet, bekommt´s doch gern!
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17.01.2014 12:40 Uhr von The.Dirt
 
+13 | -4
 
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Richtig so.
Sein Opfer hat bestimmt mindestens so lange gelitten.
Warum also sollte man solchen "Menschen" ohne Qualen hinrichten?!
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17.01.2014 12:41 Uhr von carpet1
 
+14 | -12
 
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Ekelhaft diese selbstgefällige Denke typischen Gutmenschentums.

Was denkt Ihr? Habt Ihr die Wahrheit gepachtet? Wenn der Täter zweifelsfrei überführt wurde (in Zeiten von DNA-Abgleich auch möglich) warum sollte es nicht zur Gerechtigkeit gehören, Genugtuung für die Hinterbliebenen zu ermöglichen? Denkt Ihr, Euer Rechtsverständniss ist der heilige Gral? Wegen dieser Denke gibt es Fälle wie diesen hier:

http://www.derwesten.de/...

Für mich ist der Gedanke deutlich unerträglicher als der, das eine Hinrichtung misslungen ist. Naja, mit den Opfern habens die typischen Gutmenschen nicht so, da kann man sich nicht als ach so fortschrittlich und überlegen profilieren.
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17.01.2014 12:41 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+8 | -5
 
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War doch dann quasi Doppelmord. Dann soll so einer auch leiden.
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17.01.2014 12:56 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -5
 
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Mein Mitleid hält sich extrem in Grenzen...

ABER

Wenn man als Staat sich schon als Mörder betätigen möchte, dann sollte dieser Tod so Human wie möglich erfolgen, weil man ansonsten in keinster weise besser ist als das Opfer das man tötet.
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17.01.2014 13:00 Uhr von perMagna
 
+5 | -5
 
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@ robinlob

Vielleicht geht es darum, dass man persönlich zu solch drastischen Mitteln greifen würde, aber bei seiner demokratischen Meinungsbildung die Todesstrafe ablehnt, weil man dem Staat das Recht, einen Menschen zu töten und die Gesetze dazu zu verabschieden, nicht zutrauen will.

Das hat dann wenig mit "degenerierten Gutmenschen" zu tun, sondern viel mehr mit Misstrauem dem Staat gegenüber, idealistischen Motiven oder Gottesglauben. Jeder so wie er meint.


Was ich hingegen nicht begreife: die pharmakologische Tötung eines Menschen ist jetzt nicht so schwierig. Warum geht das überhaupt schief.

[ nachträglich editiert von perMagna ]
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17.01.2014 13:03 Uhr von Brem
 
+5 | -1
 
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Die EU hat den Export schmerzloser Tötungsmittel verboten, daher wurde experimentiert.....

http://www.gmx.net/...

Nein, robinlob, darum geht es nicht. Die Angehörigen werden nicht gefragt ob sie die Todesstrafe wünschen oder nicht, Genau so gut können es Menschen sein, die die Todesstrafe ablehnen und keine solche Genugtuung wünschen!

[ nachträglich editiert von Brem ]
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17.01.2014 13:03 Uhr von Mr.Krabbe
 
+2 | -3
 
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Gaskammer aber nicht mit Giftgas sondern mit Stickstoff füllen , dann ist der in wenigen Sekunden bewusstlos und kurz danach stoppt das Herz. Schmerzlos.

Mal danach Googeln.
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17.01.2014 13:09 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -13
 
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Was? Nur ein paar Minuten? Vergewaltiger gehören tagelang zu Tode gefolter. Verbluten durch Schwanz ab schneiden. Und Dieben gehört die Hand abgehackt. Gar nicht lange rumfackeln. Dann wird der kein zweites mal mehr vergewaltigen, oder klauen. Und Mörder gehören gesteinigt. Also Schwanz ab, und steinigen. Der muss richtig leiden. Ach und wenn wir schon dabei sind: Ehebrecher sollten auch gleich gesteinigt werden.
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17.01.2014 13:12 Uhr von tlmiles
 
+0 | -0
 
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Falscher Thread sry

[ nachträglich editiert von tlmiles ]
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17.01.2014 13:13 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -4
 
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Karma regelt

@Carpet1:

Die Schuld ist aber in sehr vielen Fällen nicht zweifelsfrei belegt (350 tote Unschuldige) und genau darum geht es in der Diskussion für viele. Mir persönlich ist egal ob ein Vergewaltiger und Mörder leidet, von mir aus könnten sie das Schwein wiederbeleben und nochmal von vorne anfangen. Ich bin dennoch gegen die Todesstrafe.

[ nachträglich editiert von Graf_Kox ]
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17.01.2014 13:20 Uhr von SGD
 
+7 | -8
 
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Na für so einen wars doch perfekt so! Warum sollte er weniger Leid und Schmerz ertragen müssen als sein Opfer. So und nun her mit dem Minus.
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17.01.2014 14:22 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@Akira1971
Das Problem ist,daß das bisher verwendete Narkosemittel Natrium-Thiopental in den USA schon seit 2011 nicht mehr hergestellt wird und die Hersteller im Ausland es inzwischen auch nicht mehr herstellen bzw sich selbst auferlegt haben,das Zeug nicht zum Zwecke von Hinrichtungen zu verkaufen. Die Amis können das Zeug aber auch nicht auf Vorrat kaufen,denn es ist auch nicht zulässig,jemandem mit abgelaufenen Medikamenten zu vergiften (schon irgendwie blödsinnig,oder?). Nun sollte man meinen,daß es dann doch sinnvoll sei, einfach mehrere Hinrichtungen in einem Rutsch zu machen,doch auch das ist nicht zulässig,solange noch nicht alle Rechtsmittel für jeden einzelnen Fall ausgeschöpft sind.
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17.01.2014 14:51 Uhr von DrZord
 
+1 | -5
 
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Ich könnte mir vorstellen, dass da absichtlich was schiefgelaufen ist.

Es ist verständlich, diese Strafe bei einem Vergewaltiger und Mörder als gerecht zu empfinden.
Die "Auge um Auge" - Mentalität verursacht aber viel Leid auf der Welt und ist deshalb abzulehnen.

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