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Depressionen: Auch die Partner leiden stark unter der psychischen Krankheit

Wenn Menschen an Depressionen erkranken und sich vollkommen zurückziehen, leiden nicht nur die Patienten selbst, sondern auch die Angehörigen und vor allem die jeweiligen Partner. Die psychische Erkrankung wirkt sich massiv auf das gesamte Umfeld aus.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit leiden rund vier Millionen Deutsche unter Depressionen. Meist kapseln sich die Erkrankten von ihrem Umfeld ab und leben quasi unter einer Kuppel. Nur eine rechtzeitige Diagnose und eine entsprechende Behandlung kann helfen.

Oftmals belastet die Erkrankung die Beziehung so stark, dass die Partner diese Situation nicht mehr aushalten können und die Beziehungen zerbrechen. Im hier beschriebenen Fall wirkte sich die erfolgreiche Behandlung jedoch positiv auf die Beziehung aus, so dass eine gemeinsame Zukunft möglich ist.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Partner, Psychische Erkrankung
Quelle: www.frauenzimmer.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 10:12 Uhr von Biblio
 
+9 | -1
 
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Oftmals sind die Beziehungen, die Angehörigen und vor allem die jeweiligen Partner ein Aspekt für Depressionen, welche hier fälschlicherweise als arme, undschuldige und mitleidende Opfer dargestellt werden.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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17.01.2014 13:14 Uhr von perMagna
 
+5 | -2
 
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Wer mal mit diesen Patienten gearbeitet hat, weiß, dass manche Depressive einen echt zur Weißglut bringen können. Wenn man dann nicht in einem professionellen Verhältnis zu den Personen steht, kann es schwierig sein, Verständnis für die Erkrankten aufzubringen.
Als Außenstehender ist es da leicht, Vorwürfe zu machen.
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21.01.2014 11:03 Uhr von alex070
 
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@ Biblio, ich denke nicht das man von "oftmals" sprechen kann. Beziehungsstress kann durchaus ein auslösendes Element einer Depression sein, aber nur wenn der Mensch vorher eine Präferenz für Depression hat.

Depression ist eine Krankheit und unterscheidet sich im medizinischen Sinne deutlich von Stress, Verstimmung oder allg. Niedergeschlagenheit.

Als Vergleich, wenn durch die Beendigung der Beziehung die Depression umittelbar verschwindet ist es sehr wahrscheinlich keine klinische Depression gewesen, sondern einfach eine Beziehungsproblematik.

@perMagna, das ist völlig richtig. Es ist einem Laien auch nicht anzuraten zu versuchen einen depressiven Menschen zu behandeln. Es ist keine Verstimmung, die man mit guten Ratschläge beheben kann.

Um einen depr. Menschen zu helfen muss man ihn unterstützen seine Denkweise und Interpretation von Ereignissen zu verändern. Er muss selber bereit für diesen Prozess und er braucht jemand der ihn professionell dabei unterstützen kann.

Genau durch das Missverständnis der Krankheit Depression entstehen solche Probleme zwischen erkrankten Menschen und denen die ihnen (mit besten Absichten) helfen möchten.

Es ist nicht durch Laien therapierbar, Laien können aber erkrankten Menschen sehr wohl helfen, indem sie ihn in dem Prozess unterstützen.

[ nachträglich editiert von alex070 ]

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