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Berlin: Ausstellung zeigt verbrannte Stoffreste des "Ketzers" Jan Hus

Zum 600. Jahrestag des Konstanzer Konzils zeigt die Landesvertretung Baden-Württemberg die Sonderausstellung "Ein brisanter Stoff". Dort ist unter anderem der Textilrest eines Mantels zu sehen, welcher dem Reformtheologen Jan Hus zugerechnet wird. Dies wäre die einzige erhaltene Reliquie des Kirchenkritikers.

Jan Hus wurde auf dem Konstanzer Konzil gefangen genommen, verurteilt und schließlich als "Ketzer" auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Mit seinen Reformplänen war er für die katholische Kirche eine ernste Gefahr, da vor allem das einfache Volk seine Theorien positiv aufnahm.

Neben den Stoffresten ist auch eine Faksimileausgabe der Richental-Chronik, welche den Prozess und die Verbrennung des Kirchenkritikers und Reformators mittels zahlreicher Bilder dokumentiert hat. Die Ausstellung beginnt am heutigen Freitag und läuft bis zum 5. Februar 2014.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Ausstellung, Kirche
Quelle: www.damals.de

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