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Norheim: Helfer im Pech - Seniorin gerettet und Strafzettel kassiert

Wer anderen hilft, erfährt dafür nicht immer Anerkennung. Als eine Seniorin auf einem Bahngleis in Normeheim stürzte, zögerte Annelie Ingebrand nicht lange. Sie stellte ihr Fahrzeug ab und eilte zu der hilflosen Dame.

Da sie vergessen hatte, die Handbremse anzuziehen, setzte sich ihr Auto auf der abschüssigen Straße in Bewegung. Erst ein Bürgersteig und der Garten eines Anwohners stoppten das Fahrzeug. Die Polizei war direkt vor Ort und verlangte 25-Euro-Verwarnungsgeld. Damit war es aber noch nicht genug.

Beim Abtransport des Autos wurde dessen Dach beschädigt. Trotz allem würde Annelie Ingebrand wieder helfen. Der gestürzten Dame geht es mittlerweile wieder besser und Annelie Ingebrand wurde als "Norheimerin 2013" ausgezeichnet. Die 25-Euro-Verwarnungsgeld erstattete ihr der Ortsbürgermeister.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Helfer, Pech, Strafzettel
Quelle: www.rhein-zeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 09:52 Uhr von cvzone
 
+12 | -0
 
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Für sowas gibt es dann den Anhörungsbogen, wenn man das nicht mit Schipftiraden auf Papier erläutert, wird da bei den meißten Ordnungsämtern auch sinnvoll entschieden.
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17.01.2014 10:14 Uhr von Zintor-2000
 
+11 | -0
 
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Ein Lob an den Bürgermeister und an die Helferin sowieso.
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17.01.2014 10:20 Uhr von Schlauschnacker
 
+6 | -0
 
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Hilfeleistende sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Ob Schusselligkeit, wie z.B. sein Auto auf einer abschüssigen Straße ohne Handbremse oder eingelegtem Gang abzustellen, darin auch abgedeckt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Aber nachfragen würde ich trotzdem.
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17.01.2014 10:44 Uhr von StarTrekWarsGate
 
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Und was ist mit dem Schaden an Garten und Auto?
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17.01.2014 13:20 Uhr von Rechtschreiber
 
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Eine nicht angezogene Handbremse beruht nicht auf grober Fahrlässigkeit. Höchstritterlich ähhh richterlich entschieden.
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17.01.2014 20:06 Uhr von MBGucky
 
+2 | -1
 
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@Schlauschnacker

Eine Versicherung darf aber unter keinen Umständen Bußgelder begleichen, weil dadurch der Sinn des Bußgeldes nicht mehr gegeben wäre.

Den Schaden am Dach muss aber wohl der Abschleppdienst bezahlen. Schließlich hat der den Schaden auch verursacht.

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