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Entwickler kritisiert Steam - Ständige Rabatt-Aktionen kontraproduktiv

Der Entwickler des Indie-Spiels "The Castle Doctrine", Jason Rohrer, hat die Angebots-Aktionen der Online-Plattform Steam kritisiert. Die Angebote hätten sowohl für den Kunden als auch für die Entwickler negative Auswirkungen, so Rohrer.

"Eure Fans lieben eure Spiele und warten sehnsüchtig auf die nächste Veröffentlichung. Sie wollen euer Spiel so schnell haben, wie es auf den Markt kommt, zum vollen Preis. Aber sie wären verrückt, das zu tun, weil stets ein neuer Sale hinter der nächsten Ecke wartet", so der Entwickler weiter.

Mit der Kritik schießt sich Rohrer auf Steam-Sales ein. Dort werden in Zusammenarbeit mit Entwicklern und Publishern Spiele aus dem Sortiment der Plattform zu einem Sonderpreis angeboten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Entwickler, Rabatt, Steam
Quelle: www.gamestar.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2014 09:34 Uhr von Rongen
 
+10 | -1
 
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Neid mehr nicht, es ist jeden Entwickler/Spieler selbst überlassen den Rabatt zu gewähren/nutzen.

Grade durch die vorverkäufe und rabatte kann die Comm entscheiden und sich austauschen ob ein Spiel gut ist oder nicht, und seins ist es definitiv nicht.
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17.01.2014 09:36 Uhr von Marknesium
 
+10 | -0
 
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ganz ehrlich,
die meisten spiele werden doch auch nur wegen den rabatt gekauft.

keiner kauft ein indie-game mit schlechter grafik und mittelguter story um 20€ (selten aber doch)

wenn es dann um 5€ vk wird kaufen das sicher schonmal um 10x mehr leute
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17.01.2014 09:44 Uhr von Naikon
 
+8 | -0
 
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lol, der typ mit dem wohl schlechtesten Game der Welt reisst die Klappe auf...
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17.01.2014 09:46 Uhr von C00k1e
 
+1 | -1
 
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Einige der Indie Games haben sich für mich als nette Abwechslung zu den stets stupiden AAA Titeln herausgestellt.

Die Kritik des Herren ist aber ziemlich sinnlos da zu fast jedem Sale auch die selben Angebote zur Verfügung stehen. So Spiele wie The Witcher 2,GTA4 oder Max Payne sind immer wieder dabei und haben dabei stets den selben Preis wie beim Sale 6 Monate zuvor. Diesen Winter Sale war nichts interessantes dabei außer Super Meat Boy was ich mir für 2 Euro gegönnt habe obwohl ich das Game schon gecrackt durchspielte. Die 2 Euro können die Entwickler von mir ruhig haben :D
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17.01.2014 09:55 Uhr von Botlike
 
+7 | -0
 
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Ich kauf mir Spiele grundsätzlich nur im Sale. Seh gar nicht ein, 60€ für Battlefield oder so auszugeben. Meine letzten Käufe waren Scribblenauts für 5€, zum Originalpreis von 20€ hätten die das Teil liebend gerne behalten können. So unterstützt man Indie-Games, ohne mehr auszugeben, als sie wirklich wert sind. Ich denke auch, dass es für die Firmen besser ist, wenn 100 Leute es für 5€ kaufen, statt nur 10 Leute für 20€ ;-)
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17.01.2014 10:18 Uhr von c0rE
 
+5 | -1
 
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Oh ja böses Steam ... das Entwickler wie z.B. bei DayZ oder Rust schon alleine dadurch unterstützt werden, dass Ihre Spiele bereits im Alpha Stadium für rund 20€ verkauft werden vergisst der wahrscheinlich völlig.

DayZ wurde beispielsweise über 1 Million mal verkauft. Und das im Alpha Status !!! Steam gibt dies aber auch völlig offen zu, dass man aufpassen soll, da das Spiel noch lange nicht fertig ist. Für die Entwickler ist das natürlich ein Segen. Wieviele Spiele wurden schon während der Entwicklung gecancelt, weil das Geld fehlte.

Ich kann mich nicht beklagen, nutze Steam seit 2003, damals wars teilweise echt noch furchtbar, aber mittlerweile wirklich gut!
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17.01.2014 10:48 Uhr von White-Tiger
 
+3 | -0
 
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Diese bösen Sales immer -.- !
Wie ich die Hasse wegen den besitze ich momentan 200+ Games und wahrscheinlich die selbe Anzahl an DLC´s(von den InGame Käufen wie z.b. bei Dota2 etc. will ich gar nicht erst reden....). Effektiv gespielt von den games hab ich wohl 30/40 in den 3 Jahren meines jetzigen Steam Accounts.
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17.01.2014 12:04 Uhr von Yukan
 
+1 | -5
 
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Für ein Produkt was unbegrenzt verkauft werden kann, da es sich unbegrenzt und ohne weitere Ressourcen vervielfältigen kann.. Wird der Mund mal wieder weit aufgerissen.
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17.01.2014 12:15 Uhr von helldog666
 
+1 | -0
 
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Das sieht David Galindo mit seinem Indie Game "Cook, Serve, Delicious" aber anders
http://www.hlportal.de/...

und Recht hat er.

Ich habs übrigens auch in einer Rabattaktion gekauft weil ich skeptisch war aber hätte im Nachhinein gerne den Vollpreis gelöhnt weil es soviel Spaß macht.

State of Decay wurde als Early Access gekauft und ich bereue keinen Euro den ich dafür ausgegeben habe, genauso wie Kerbal Space Programme (ist zwar im Gegensatz zu SOD noch nicht Komplett, macht aber trotzdem einen Heidenspaß!)

[ nachträglich editiert von helldog666 ]
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17.01.2014 12:26 Uhr von helldog666
 
+1 | -0
 
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Achso, hier noch die komplette "Cook, Serve, Delicious" Erfolgsstory in Langfassung (auf Englisch).
http://gamasutra.com/...
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17.01.2014 12:31 Uhr von Flutlicht
 
+1 | -0
 
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Vielleicht sollte man die Spielepreise generell mal ein wenig anpassen. Die Kundschaft ist nicht mehr so blöd und informiert sich.

Legale Keystores und Standort-Tricksereien boomen. Kommt davon wenn man für die digitale Kopie genausoviel möchte wie für das Produkt im Regal. Die vielen unterschiedlichen - und in meinen Augen auch ungerechten - Preise (für digitale Ware) verführen viele, einen anderen Standort vorzutäuschen.

Kleines Beispiel: Battlefield 4 über den mexikanischen Origin-Store nur die Hälfte zum Preis in Zentraleuropa.

Sobald Steam mit den vielen Angeboten aufhören sollte, würden immer mehr und mehr den Keystores verfallen. (Ich bin´s jedenfalls schon länger)

Nachdem sich Developers und Publishers sich sowieso nurmehr als Service verstehen wollen halbfertige Spiele verkaufen und via teurer DLCs ihr Spiel vollenden, nicht so schlimm.

Schon lange keine 50 oder 60€ mehr für ein Spiel gezahlt.

[ nachträglich editiert von Flutlicht ]

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