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Birma: Vergewaltigungen dienen weiterhin als Waffe des Militärs

Obwohl es der zivilen Regierung von Präsident Thein Sein vor drei Jahren gelang, die Macht in Birma zu übernehmen, hat sich an der brutalen Herrschaft durch die Armee im Land nichts geändert. Das Militär nutzt weiterhin Vergewaltigungen als Waffe. Das Ziel seien Einschüchterungen bestimmter ethnischer Gruppen.

Das geht aus einem Bericht der Organisation Frauenliga hervor, der am vergangenen Dienstag veröffentlicht wurde. Bisher sind 100 Vergewaltigungen dokumentiert, aber man geht von einer weit aus größeren Dunkelziffer aus. In 50 Prozent der Fälle handelt es sich um Gruppenvergewaltigungen.

Viele der Opfer sind Kinder. Über 25 Prozent der Frauen wurden getötet oder erlagen ihren inneren Verletzungen. Soldaten seien für die meisten der Verbrechen verantwortlich, wie zum Beispiel Kommandeure. Die Vergewaltiger werden nie angeklagt und deswegen geht man nicht von einer Besserung der Lage aus, wenn sich die Verfassung nicht ändern sollte.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vergewaltigung, Soldat, Waffe, Militär, Sexueller Missbrauch, Birma, Frauenfeindlichkeit
Quelle: www.taz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 20:59 Uhr von syndikatM
 
+5 | -20
 
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16.01.2014 21:03 Uhr von Patreo
 
+20 | -3
 
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Gegenfrage was ist eine ,,normale Quelle" für dich?
Reuters und Human Right Watch berichten ebenfalls gezielten Vergewaltigungen als Druckmittel.
http://www.reuters.com/...

http://www.hrw.org/...


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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16.01.2014 22:43 Uhr von AlexW2666
 
+6 | -4
 
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Mißstände dieser Art wird man nie ganz in den Griff bekommen, weil es eben auf dieser Welt zu viele Menschen gibt, die einen an der Waffel haben. Was soll man dagegen machen? Alle umbringen? Dann sind wir kein Stück besser als die selbst.

Leider werden wir manche "Kulturen" (so man solche überhaupt so nennen kann) niemals ändern.
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17.01.2014 08:41 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
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Danke Patreo für die weiteren Quellenangaben, meinem persönlichem Empfinden nach sollten Politiker, Polizei und Militär eigentlich das eigene Volk schützen. Was in Myanmar abläuft ist eine menschliche Katastrophe, und ich stimme AlexW2666 absolut zu (und nein, ich bin auch keine Heilige, sondern eher aus schmerzhafter Lebenserfahrung, ein, wenn es darauf ankommt, bissiger Wutnigel).

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