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Studie: Android ist Betriebssystem mit den meisten Viren

Die Sicherheitsfirma Kaspersky bestätigte wieder mal, dass 98,05 Prozent der Virenangriffe auf Android, das Mobilbetriebssystem von Google, zielt. 2013 wurden insgesamt 104.427 neue Handyviren gefunden.

Allerdings ist die Rede von sogar 150.000, denn die Zahl steigt auch rasend an.

Mit 36 Prozent ist der beliebteste Trojaner der "SMS-Trojaner", 26 Prozent sind "Blackdoor-Angriffe" und der Rest sind "normale" Trojaner. Java ist dabei der Grund, warum Android so leicht angreifbar ist.


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WebReporter: NewsTimer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Android, Viren, Trojaner, Kaspersky
Quelle: www.itopnews.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 15:11 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Faszinierend. Also dass Android auf Grund der inzwischen großen Verbreitung zum lohnenden Ziel für angriffe ist, wundert mich jetzt nicht besonders. Zumal dank der ganzen mobilen Endgeräte auch sehr viele technisch wenig versierte User im Netz unterwegs sind. Viele sind sich immernoch nicht der Tatsache bewusst, dass sie nicht nur ein Telefon mit Browser und integriertem GameBoy mit sich herum tragen, sondern sie einen vollwertigen PC in der Tasche haben. Und ein PC sollte natürlich einen Virenscanner haben. Für das Smartphone gilt das sogar noch mehr, weil es hier genügend Apps wie den Play Store, Amazon und diverse Bankingportale gibt, in denen aus Bequemlichkeit gerne mal Passwörter und Kontodaten gespeichert werden.

Aber dass der Anteil inzwischen bei 98% liegt finde ich nun doch etwas heftig.
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16.01.2014 15:31 Uhr von pjh64
 
+5 | -4
 
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Tja, Android ist ohne Rechteverwaltung eben eine Katastrophe. Selbst schuld, wer sein Handy nicht rootet.

Die allermeisten Angriffe auf Android-Phones finden allein dadurch statt, daß sich die im Store erhältlichen Apps mit Rechten ausstatten, die unter aller Sau sind.

Sofern man die Kontrolle über das Phone erlangt ist die linuxbasierte Grundlage nämlich sehr sicher.

Hier liegt es auch an den Herstellern, ihre Spezifikationen zu veröffentlichen, damit der Nutzer, wie am PC das Betriebssystem selbst wählen kann. Alles andere ist Fremdkontrolle und eben auch das Akzeptieren von Sicherheitslücken, um die sich der Hersteller nicht kümmert.
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16.01.2014 15:59 Uhr von stoske
 
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Die Sachen für die Masse haben sich noch nie durch besonders positive Aspekte hervorgehoben. Egal ob BILD oder Literatur, McDonalds oder gutes Essen, Windows oder Unixidal, Android oder iOS. Die Vorteile sind nicht qualitativer Natur, sondern quantitativer. Und sie bedingen sich gegenseitig.
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16.01.2014 16:12 Uhr von Darkness2013
 
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was ist das für ne Studie die nichtmal IOS mit einbezieht aber ein Symbian OS was keiner mehr nutzt.
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16.01.2014 16:45 Uhr von xarxes
 
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@Darkness2013 für iOS muss auch nicht unbedingt eine Studie erstellt werden oder mit einbezogen werden. Apple kontrolliert jede App im Appstore genau und das ist im Google Play Market nicht der Fall.

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Java wird nicht der Hauptgrund der vielen Malware sein, sondern die Rechteverteilung und Überprüfung bei Android.
Blackdoor-Angriffe gibt es nicht, jedoch Backdoor Angriffe und da macht es keinen großen Unterschied welches OS ein Smartphone benutzt, diese sind überall möglich.
104.427 neue Viren, dass glaube ich auch nicht. So viele entstehen wahrscheinlich nicht einmal für Computer im Jahr. 104.427 infizierte Smartphones halte ich für wahrscheinlicher.
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16.01.2014 18:29 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -2
 
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Irgendwie freut es mich.

Immerhin sehen die Linux/Android Jünger jetzt, dass Viren nicht an Windows liegen, sondern sich die jeweiligen Gruppen nur Betriebssysteme suchen, bei denen sie die meisten Nutzer treffen können.
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16.01.2014 18:41 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -3
 
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mhm bei mir hats noch nicht Alarm geschlagen^^

Aber endlich können die Linux Fanatiker nicht mehr sagen unter Linux gibts keine Viren^^
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16.01.2014 21:20 Uhr von Djerun
 
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geht es jetzt um viren oder trojaner?
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16.01.2014 22:35 Uhr von STN
 
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Es gibt keine Viren für IOS? Ich glaube ich muss euch mal enttäuschen und euch eure Rosa Rote Apple Brille entreißen.
Es gibt Viren für iOS...

Vor allem Leute die ihr IPhone "gejailbraked" haben sollten aufpassen.
Wenn es keine Viren für iOS gibt, warum gibt es dann Antiviren Programme im Appstore?
Für den Desktop Mac gab es ja auch laut den Apple Fans nie Viren...
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16.01.2014 22:43 Uhr von phiLue
 
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Und trotzdem hatte ich nach jahrelanger Nutzung keinen Trojaner, Virus oder sonst was auf meinem Android Smartphone und das obwohl ich im Internet damit sehr aktiv bin. Kommt eben immer auch auf den Nutzer drauf an ;)
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17.01.2014 03:55 Uhr von Zxeera
 
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Die Amis dürfen doch alles. Wer weiß, was die so alles loschicken. Die Schweizer dürfen ja auch stille SMS verschicken, um zu sehen, ob sich einer etwas illegales runter geladen hat.
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17.01.2014 10:07 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
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Noch unterhaltsamer als den braunen Mob hier finde ich die Nerds, die außer ihrem Handy kein Leben haben und so geistige Diarrhö wie "selbst schuld wer sein Handy nicht rootet" absondern.

98% der User sind froh, wenn sie es geschafft haben den Deckel abzunehmen und das richtige Loch für die SIM Karte gefunden haben.

Denken diese Geeks auch mal bevor sie Posten?
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17.01.2014 10:19 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Ich finde die Diskussion immer lustig. Da kommt ein Antiviren-Hersteller und veröffentlicht Zahlen aus seinen Produkten. Die ergeben, dass 98% der Angriffe auf Android laufen. Soweit ganz ok und wahrscheinlich auch richtig.

Dann kommen irgendwelche Handy-Fanatiker, und erzählen dass iOS deswegen viel sicherer als Android ist. Obwohl das die Zahlen der Antiviren-Hersteller ja gar nicht belegen, schließlich können sich diese nicht um Apple kümmern. Apple liefert auch keine Informationen darüber aus, wieviele ihrer Apps nachträglich zurückgezogen werden mussten, weil diese doch Angriffe ausgeführt oder illegal Daten abgezapft haben. Das dies leicht geht, zeigen unzählige wissenschaftliche Arbeiten. Das sind dann halt meist Apps, die ihren Angriffscode nachträglich erhalten und damit ohne Probleme an Apples "Sicherheitsüberprüfung" vorbeikommen.

Nach dieser, doch recht naiven Logik ist übrigens jeder sicher, der einfach kein Antiviren-Programm benutzt. Denn: Kein erkannter Virus -> kein Virus vorhanden. So einfach ist scheinbar für manche die Welt.
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17.01.2014 11:27 Uhr von stoske
 
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@STN: Nein, es gibt für das iOS keine(!) funktionierenden(!) Viren, Würmer oder sonst was. Die "Antiviren"-Apps im Shop sind funktionslos und haben nur den Zweck, besonders leichtgläubigen und meist sehr jungen Blitzbirnen glauben zu machen, dass es welche gäbe. Was ja offensichtlich auch wunderbar funktioniert.
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17.01.2014 12:28 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@stoske
"Nein, es gibt für das iOS keine(!) funktionierenden(!) Viren, Würmer oder sonst was."

Würde mich interessieren, wie du auf diese Aussage kommst. Die Antivirenhersteller haben ja wie du schon schreibst keine Antiviren-Programme für iOS im Angebot und Apple gibt keine Informationen über zurückgezogene Apps heraus. Woran machst du das "keine funktionierenden" denn dann fest? Dass es sehr wohl möglich ist, haben ja schon einige gezeigt, z.B. FinFisher oder halt wissenschaftliche Ansätze wie Jekyll.
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17.01.2014 14:59 Uhr von Hugh
 
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Es ist absolut unfassbar, dass dieses Thema immer im Glaubenskrieg enden muss.

Kann man nicht mal diskutieren, in dem man die Argumentation nicht schwarz-weiß gestaltet?

Ich will mal ein Beispiel bringen: Ich bin jetzt nach Jahren vom iPhone zum Android-Handy gewechselt, weil mich unterm Strich derzeit ein gutes Android-Gerät alles in allem ein wenig mehr überzeugt. Ausschlaggebend ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis gewesen und die in meinen Augen derzeit bestehende Ideenlosigkeit bei Apple. Sicherlich auch eine Momentaufnahme. Vielleicht schlägt Apple in meinen Augen eines Tages wieder deutlich zurück - oder Android zieht davon. Keiner weiß es. Es ist daher wie gesagt eine Momentaufnahme, dass ich derzeit vom Androiden mehr habe.

Daher ist für mich das Android-Gerät derzeit nicht der Weisheit letzter Schluss. Es gibt natürlich auch zahlreiche Nachteile.
Die Verseuchung mit Malware (wie auch immer man sie nun klassifiziert) gehört ganz, ganz, ganz bestimmt dazu und diejenigen, die dies direkt wieder relativieren wollen, sollten sich einfach mal der unangenehmen Wahrheit stellen, dass Android by Design ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential mit sich bringt und daher auch schon von zahlreichen Problemen geplagt wurde.
Warum sollte man davor die Augen verschließen? Das kann man auch nicht mit dem alten Verbreitungs-Argument erklären, man soll mir doch nicht erzählen, dass iPhones eine absolute Randerscheinung seien. Ich habe es gestern noch im Radio gehört: Apple macht mit dem Appstore jedes Jahr 10 Milliarden Dollar Umsatz. Will hier wirklich noch jemand argumentieren, iOS sei kein lohnendes Ziel? Come on!

Hier wird teilweise gegen iOS argumentiert, Jailbreak-Handies könnten auch betroffen sein. Ich meine: Leute, kann denn das ernsthaft ein Argument sein?
Wenn ich die Haustür natürlich weit aufmache und noch ein Schild über die Tür hänge: "Einbrecher, bitte hier entlang. Der Code der Alarmanlage ist 93264.", dann hilft es mir auch nichts, dass mein Haus eigentlich sicher wäre, wenn ich nicht selber meine eigene Sicherheit untergraben hätte.
Und Jailbreaks gehören per Definition zunächst mal dazu, weil ich erst mal die Grundlage des gesamten Gerätes auf den Kopf stelle und mir weiß Gott was auf das Gerät selber aufspiele.
Im Umkehrschluss kann es aufgrund der gleichen Idee nicht sein, dass ich ein Gerät erst "rooten" muss (was immer das bedeutet), damit ich das grundsätzlich *un*sichere Haus in ein (vermeintlich??) sicheres verwandele.
Das Gerät muss per Default schon so "sicher" sein, dass der vielzitierte Otto Normalverbraucher das erste Trojanische Pferd nicht direkt in Gestalt des Gerätes selber ins Haus holt.
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17.01.2014 15:37 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Hugh
Glaubenskriege gefallen mir auch nicht und ich gebe dir bei vielen deiner Aussagen recht. Aber das Problem ist doch, dass oftmals zu sehr verallgemeinert wird.

Ein Beispiel? Deine Aussage:
"dass Android by Design ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential mit sich bringt "

Kannst du das bitte ausführlicher erläutern, welches erhebliche Gefahrenpotential Android schon von alleine by Design mitbringt?
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17.01.2014 15:52 Uhr von Hugh
 
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@derNameIstProgramm:

Ich sagte nicht "erheblich", sondern "nicht unerheblich".
Oder mit anderen Worten: "Bedeutend, keineswegs zu unterschätzen".

Dieses begründet sich meiner Meinung nach zunächst in folgenden Punkten:

- Es handelt sich um kein "gekapseltes" System wie bei iOS
- Die objektive Tatsache der verbreiteten Malware
- Die Kriterien des Play Store
- Ein unglücklicherer Umgang mit den Sicherheitseinstellungen der Apps ("Ganz oder gar nicht").
- Einschätzungen anerkannter Experten oder gar einschlägige Studien

Das Problem ist also systemimmanent.
Siehe dazu auch die folgenden Links

http://www.youtube.com/...

http://www.iphone-ticker.de/...


Daher meine ganz klare Meinung: Selbst, wenn man Android-Fan ist, tut man sich keinen Gefallen, wenn man das alles herunterspielt oder relativiert. Im Gegenteil. Nur durch lautstarke Kundenkritik können solche Missstände langfristig bei den Herstellern (allen voran Google) in der Prioritätenliste nach oben rücken.
Ich, als jemand, der ansonsten mit seinem neuen Android-Gerät wirklich sehr zufrieden ist, würde es mir wünschen.
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18.01.2014 09:27 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Hugh
Ich entwickel beruflich seit einigen Jahren sowohl für iOS, als auch für Android, und kann daher einige Dinge nicht ganz nachvollziehen:

"Es handelt sich um kein "gekapseltes" System wie bei iOS"
Was genau meinst du hier mit gekapselt? Die Apps sind auch in Android voneinander getrennt und kommunizieren über Intents.

"Die objektive Tatsache der verbreiteten Malware"
Wie bereits erwähnt, wo kein Ankläger da keine Anklage. In iOS gibt es keine Virenscanner und keine Zahlen darüber wieviele Malware Apple nachträglich aus dem AppStore zurückziehen musste. Über Cydia und Co gibt es ja genug Berichte zu Viren etc.

"Die Kriterien des Play Store"
Das ist großteils richtig, aber auch Google scannt nach Viren. Der Unterschied ist, dass Apple auch noch nach Verhalten untersucht, aber wie ja z.B. Jekyll gezeigt hat, nur absolut unzureichend so dass jeder bessere Versuch an diesen Sicherheitsvorkehrungen einfach vorbei kommt.

"unglücklicherer Umgang mit den Sicherheitseinstellungen der Apps ("Ganz oder gar nicht")"

Inwiefern? Wenn du die Frage der Permissions meinst, dann ist diese zwar etwas grobgranular, aber sehr viel granularer als unter iOS. Wenn du die Installation aus unbekannten Quellen meinst, dann ist dies so wie unter iOS. Entweder gar nicht (standard) oder alles (jailbreak bei iOS). In beiden Fällen sind dann beide Systeme gleich verwundbar.

"Einschätzungen anerkannter Experten oder gar einschlägige Studien"
Diese Einschätzungen beruhen immer auf zwei Tatsachen: Der Nutzer hat freie Möglichkeiten bei der Installation, und Google prüft zu wenig im PlayStore. Letzteres macht Google mittlerweile sehr viel stärker, ersteres ist eine Option bei der der Nutzer vorher über die Risiken gewarnt wird. Gerade das von dir genannte Beispiel mit dem Banking-Trojaner zeigt doch, dass der Nutzer erstmal unbekannte Quellen einschalten muss, bevor er eine solche Software installieren kann. Das steht jetzt nicht in deinem Link, aber ich denke das ist der Berichterstattung dieser Seite zuzuschreiben.

"Nur durch lautstarke Kundenkritik können solche Missstände langfristig bei den Herstellern"

Absolut richtig. Dazu gehört aber auch, die Kritik sachlich und fachlich richtig zu formulieren. Und dabei sollte man erwähnen, dass meist ein Android mit der erlaubnis unbekannter Quellen verglichen wird mit einem iOS im Auslieferungszustand. Dieser Vergleich hinkt einfach.

Wie gesagt, für mich ist das kein Glaubenskrieg. Ich entwickel beruflich für beide, finde beide gut und stark in jeweiligen Bereichen und habe privat ein Android Handy und ein iPad. Ich mag es nur nicht, wenn bei Kritik Äpfel mit Birnen verglichen werden.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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20.01.2014 10:44 Uhr von stoske
 
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