16.01.14 12:24 Uhr
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Eltern stecken Kinder aus Angst vor Dialekt-Aussterben in Bayerisch-Kurse

Bayerische Eltern befürchten offenbar, dass ihre Kinder bald nicht mehr Dialekt sprechen und stecken ihren Nachwuchs deshalb vermehrt in Bayerisch-Kurse.

Der Dialekt ist vom Aussterben bedroht, wie viele andere deutsche Sprachfärbungen auch.

In vielen Bundesländern gibt es nun Mundart-Rettungsaktionen, wo die Kinder in Bayern zum Beispiel lernen, dass man nicht "Karotte", sondern "geibe Ruabn" sagt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Angst, Eltern, Aussterben, Bayerisch, Dialekt
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 12:31 Uhr von brycer
 
+11 | -1
 
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Und warum müssen solche Eltern ihre Kinder in solche Kurse stecken?
Weil sie den Dialekt selber nicht mehr beherrschen, sonst hätten sie ihn an das Kind schon weiter geben können.
Oder sie können sich so wenig um ihre Kinder kümmern, dass die ihre ganze Sprachentwicklung in der Kinderkrippe durchgemacht haben.
Es ist schon traurig, wenn die Erzieherin den Eltern berichten muss dass das Kind seine ersten verständlichen Worte gesprochen hat. Aber das kommt immer öfter vor.

---
"Manche Kinder lügen schon, wenn sie das erste Mal ´Papa´ sagen."
;-P
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16.01.2014 17:10 Uhr von Yukan
 
+0 | -0
 
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@brycer

Man kann auch Papa sein ohne der leibliche Vater sein zu müssen ;)
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16.01.2014 19:28 Uhr von CrazyWolf1981
 
+0 | -5
 
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Und nachher jammern die Eltern rum wenn das Kind woanders in Deutschland nicht Fuß fassen kann. Mit so einem Dialekt kann man ja kaum deutschlandweit kommunizieren, wenn man nicht auch normales verständliches Deutsch gelernt hat. Das man sowas auch noch fördert...
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16.01.2014 21:23 Uhr von brycer
 
+1 | -1
 
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@CrazyWolf1981:
Dann schau mal jemanden an, der so richtiges Platt spricht. Den versteht nun auch keiner.
Aber so ziemlich jeder, der Dialekt spricht hat auch gelernt so zu sprechen dass ihn der Rest der Republik versteht.
Unstimmigkeiten gibt es da meist nur bei regional unterschiedlichen Begriffen wie Semmel - Brötchen - Schrippen - Rundstück...
Außerdem gibt es kein Bayrisch als solches. Es gibt z.B. das, dem Hochdeutsch nähere, Münchnerisch. Im Vergleich dazu ist Niederbayrisch schon fast eine andere Sprache. Irgendwie dazwischen steht das Oberbayisch, dass es in dem Sinn auch nicht gibt, weil jede Region da auch ihre Eigenheiten hat.
Vom Fränkisch erst gar nicht zu reden.
("Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Mittel und Unterfranken" ;-P)
Aber auch andere Dialekte haben, regional gesehen, ihre Unterschiede.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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17.01.2014 10:41 Uhr von bavarinho
 
+1 | -0
 
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@brycer
Genau das ist der Grund. Der einzige Ort, an dem Kinder den Dialekt erlernen können, ist im Elternhaus. Eine "abgeflachte" Variante des Dialekts bei der oft charakteristische Elemente der Sprache "verschönert" werden führt dazu, dass die Kinder kein Sprachgefühl mehr haben und nicht mehr unterschieden können, was (richtiger) Dialekt ist und was Schriftdeutsch.
Beispiele: "Ziag bitte dei Jackn ´an´", "Ich hab dacht" "beide zusammen" (anstatt ålle zwoa mitnand).

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